Auf Cernunnos‘ Insel…

Council of Cernunnos - Emily Balivet

Emily Balivet, „The Council of Cernunnos“ (Ausschnitt)

…findet man vieles, was Männer interessiert und das ihnen in einem Meer aus Feminismus, Genderwahn, „Queers-Glorifizierung“, Klimapanikmache, Pazifismus, Hoplophobie und anderen Formen der Political Correctness vermiest werden soll und das wir uns nicht vermiesen lassen werden.

In diesem Sinne also!

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Zukunftsvisionen aus dem „Zweiten Goldenen Zeitalter“ der Science Fiction

Sechs musikunterlegte Videos mit Zusammenstellungen klassischer Science-Fiction-Illustrationen der 1970er und 1980er von Künstlern wie Angus McKie, Bob Layzell, Chris Foss, Chris Moore, Colin Hay, Fred Gambino, Jim Burns, John Berkey, John Harris, John Schoenherr, Peter Elson, Peter Jones, Syd Mead, Tim White, Tony Roberts oder Vincet Di Fate (die Musik der ersten fünf Videos ist von Tangerine Dream, das Stück zum ersten Video heißt „Stratosfear“):

Siehe auch die Bildergalerie Syd Meads futuristische Fahrzeuge

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Über Polygamie, das Heiraten der eigenen Cousine, und Terrorismus

Von Aedon Cassiel, übersetzt von Deep Roots. Das Original On Polygamy, Marrying Your Cousin, & Terrorism erschien am 17. März 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Ein beliebtes Argument lautet, daß Terrorismus grundsätzlich eine Reaktion auf die US-Außenpolitik ist – daß, selbst wenn islamische Terroristen ihren Zorn in religiösen Empfindungen formulieren, selbst wenn sie glauben, daß die Vereinigten Staaten tatsächlich ein „Großer Satan“ sind, der einem weltweiten islamischen Kalifat unterworfen werden sollten, das nur wegen des amerikanischen „Imperialismus“ so ist, daß sie mit diesen ideologischen Reaktionen um sich schlagen.

Der Wissenschaftler Robert Pape hat für diese These detailliert in zwei verschiedenen Büchern argumentiert, Dying to Win: The Strategic Logic of Suicide Terrorism, veröffentlicht 2005, und Cutting the Fuse: The Explosion of Global Suicide Terrorism and How to Stop It, veröffentlicht 2010. The Nation bezeichnet ihn als „[den] Mann, der jeden Selbstmordanschlag der Welt studiert hat.“

Seiner Analyse zufolge „ist ausländische militärische Besetzung für 98,5 % – und die Entsendung amerikanischer Kampftruppen für 92 % – aller 1833 selbstmörderischen Terroranschläge überall auf der Welt in den vergangenen sechs Jahren [2004 – 2009] verantwortlich.“ Tatsächlich waren zu der Zeit, in der er seine Analyse erstellte, die Tamilentiger von Sri Lanka – die eine sälulare, marxistische Gruppe von Hindu-Nationalisten waren – die weltweit führende unter den für Selbstmordterror verantwortlichen Gruppen.

Lassen wir die Tatsache beiseite, daß, wenn es um moslemischen Unmut wegen der US-„Besetzung“ der moslemischen Welt geht, die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien mindestens so beleidigend ist, wenn nicht mehr, als die amerikanischen Interventionen in anderen Gebieten.

Warum? Bombardieren „die Amerikaner und ihre Verbündeten“ Mekka? Bombardieren sie die an-Nabawi-Moschee in Medina?

Nein.

Die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien ist beleidigend, weil es „das Land der zwei heiligen Stätten“ ist, und es ist daher, in den Worten von Bin Laden, „eine individuelle Pflicht für jeden Moslem, der es tun kann, in jedem Land, wo das möglich ist … die Amerikaner und ihre Verbündeten zu töten … Zivilisten und Militärs … um die al-Aqsa-Moschee und die heilige Moschee [Mekka] aus ihrem Griff zu befreien…“

Es sind ein paar interessante Fakten zur U.S.-„Besetzung“ von Saudi-Arabien anzumerken. In Saudi Arabia: The Ceaseless Quest for Security stellt Nadav Safran von der Harvard University fest, daß der Strom von Moslems, die für die Hadsch genannte jährliche religiöse Pilgerfahrt nach Mekka und Medina reisen, sich nach 1929 infolge der Großen Depression zu einem Rinnsal verlangsamte. Saudi-Arabiens Abhängigkeit von den Einnahmen aus der Pilgerfahrt ist so stark, daß diese Verlangsamung die bloße Existenz des Landes bedrohte – sodaß König Ibn Saud 1933 der Standard Oil of California eine Ölkonzession gewährte, trotz der Tatsache, daß dieses Abkommen „von den religiösen Führern bitter bekämpft wurde mit der Begründung, daß es Ungläubige ins Land lassen würde, die das Volk korrumpieren und Spirituosen, Phonographen [Plattenspieler] und andere Instrumente des Teufels einführen würden.“

Laut der Air Force Historical Research Agency brachte das Ende des Zweiten Weltkriegs einen Stopp der Ölentwicklung und verlangsamte erneut die Rate der Pilgerfahrten. Standard Oil nahm dann Einfluß auf die US-Regierung, daß diese Saudi-Arabien Hilfe durch das Lend-Lease-Programm gab (das laut dem von New Yorks Senator Mead geleiteten Investigating Committee Saudi-Arabien bis 1945 Hilfe im Wert von zwölf Millionen Dollars geliehen hatte). Im Austausch dafür erlaubte Saudi-Arabien amerikanischen Flugzeugen auf dem Weg in den Fernen Osten ab 1942, in Saudi-Arabien zum Auftanken zwischenzulanden. Als daher die Vereinigten Staaten später Ibn Saud ersuchten, ob sie zu diesem Zweck 1944 ihren eigenen Luftstützpunkt in Dhahran bauen konnten, sagte der König ja, und der Bau war 1946 abgeschlossen.

Ab 1959 verwendete das US-Militär diese Basis für militärisches Training, um saudische Amtsträger darin zu unterweisen, ihre eigenen Grenzen zu verteidigen, und wie von Safran dokumentiert, waren es die Amerikaner anstatt der Saudis, die zu dieser Zeit zögerten, dieses Programm zu formalisieren. 1978 waren es erneut die Saudis, die Amerika ersuchten, bei der Herstellung regionaler Sicherheit zu helfen (über Senator Robert Byrd, der als Präsident Carters Gesandter fungierte).

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Selbstverteidigung mit der Flinte (4)

Von Dipl.-Ing. Manfred Ertl, aus „Internationales Waffenmagazin“ 12/1994.

Zuvor erschienen: Selbstverteidigung mit der Flinte (1) und Teil 2 (das Heft mit Teil 3 habe ich leider nicht)

Die taktischen Verhaltensweisen sind das entscheidende Element, das den ernstfallorientierten Waffengebrauch vom Sportschießen unterscheidet. Die Waffen- und Munitionswahl, Waffenhaltungen, Anschlagarten oder das Vorgehen in unklarer Lage müssen stets vor diesem Hintergrund gesehen werden.

Eine ernstfallbezogene Schießausbildung wird den praktischen Anforderungen erst gerecht, wenn sie neben der reinen Schießtechnik auch das taktisch erforderliche Verhalten vermittelt, das notwendig ist, um ein Feuergefecht erfolgreich zu überstehen. Dabei kann man diese Verhaltensmuster in allgemeine Regeln unterteilen, die immer gelten, unabhängig davon, welcher Waffenart man sich bedient, und in Spezialregeln, welche die Besonderheiten einer bestimmten Waffenart berücksichtigen.

In diesem Beitrag werden wir die allgemeinen Regeln nur am Rande betrachten und den Schwerpunkt auf das für den Umgang mit der Repetierflinte typische Verhalten legen. Es muß dabei im Auge behalten werden, daß sich die Schießtechnik zwar losgelöst von allen taktischen Verhaltensweisen trainieren läßt und daß man andererseits auch Taktiken einüben kann, ohne einen einzigen Schuß dabei abzugeben, daß aber beide Gebiete sich inhaltlich logischerweise beeinflussen. Schließlich wählt man im kampfmäßigen Schießen die einzelnen Technikbausteine, wie etwa die Schießhaltung, ja nicht nur nach den Kriterien einer guten Trefferleistung aus, sondern achtet darauf, daß derartige Bausteine im Einklang mit dem taktischen Gesamtverhalten stehen. Auch bei der Waffenhandhabung zeigt sich, daß im Ernstfall nicht die Handgriffe, die in hochspezialisierten Sportarten die letzten Sekundenbruchteile bringen, zweckmäßig sind, sondern daß Dinge wie Streßstabilität, Ausführbarkeit hinter Deckungen und ähnliches viel entscheidender sind. Im kampfmäßigen Schießen ist das Treffen eben kein Selbstzweck wie im Sport, sondern nur ein Element von mehreren, die den Ausgang eines Feuergefechtes beeinflussen.

Taktik überwiegt

Es lassen sich zwar keine Prozentzahlen angeben, die ausdrücken, wie groß der jeweilige Einfluß der Taktik oder der Schießtechnik auf den Verlauf einer Konfrontation sein kann, meines Erachtens überwiegt der Einfluß der Taktik aber deutlich gegenüber der reinen Schießtechnik. Und letztlich beeinflussen sich Taktik und Schießtechnik ja immer gegenseitig.

Die Besonderheiten des taktischen Verhaltens im Umgang mit der Flinte ergeben sich unter anderem aus der größeren Sperrigkeit, die diese Langwaffe verglichen mit einer Faustfeuerwaffe aufweist. Dies erfordert z. B. bei der Annäherung an Ecken und Hindernisse spezielle Verhaltensweisen, die den Nachteil der erheblichen Waffenlänge möglichst gering halten.

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Selbstverteidigung mit der Flinte (2)

Von Dipl.-Ing. Manfred Ertl, aus „Internationales Waffenmagazin“ 10/1994.

Zuvor erschienen: Selbstverteidigung mit der Flinte (1)

Das Beherrschen der Ladetätigkeiten und der Handhabung ist die Grundlage für die Schießausbildung mit der Repetierflinte. Vieles aus diesem Ausbildungsbereich ist für einen effizienten Feuerkampf gleichermaßen wichtig wie für die Sicherheit am Schießstand.

Auch wenn die Handhabung einer Repetierflinte auf den ersten Blick überaus einfach erscheint, gibt es doch eine ganze Reihe von Einzeltätigkeiten und Besonderheiten, die man nicht nur kennen, sondern auch praktisch beherrschen muß, wenn man ernsthaft in Betracht zieht, die Waffe im Notfall zur Verteidigung einzusetzen. Es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob man auf dem Schießstand seine Flinte in Ruhe laden und schußbereit machen kann, um dann ein paar Schuß damit abzugeben, oder ob man seine Waffe im Streß einer Notwehrsituation wirklich beherrscht. Und gerade letzteres muß ja Ziel einer Ausbildung im Verteidigungsschießen sein, wenn eine solche Ausbildung nicht nur zu einer trügerischen Selbsttäuschung führen soll. Abgesehen davon ist eine Beherrschung der Waffenhandhabung unabdingbare Voraussetzung für einen sicheren und unfallfreien Umgang mit der Waffe.

Eine ausreichende Grundfertigkeit im Umgang mit der Flinte muß schon vor der Abgabe des ersten scharfen Schusses bestehen. Das betrifft vor allem das Laden und Entladen, sowie alle Handgriffe, die erforderlich sind, um die unterschiedlichen Grade der Schußbereitschaft an der Waffe zu erstellen oder zu verändern. Andere Tätigkeiten, wie das Beseitigen von Störungen oder das kontinuierliche Nachladen während des Feuergefechtes, können später im Rahmen der eigentlichen Schießausbildung erlernt werden. Beginnen sollte man auf jeden Fall mit dem systematischen Üben der elementaren Handgriffe.

Von den verschiedenen Lade-Methoden, die gelehrt und beschrieben werden, hat sich die folgende am besten bewährt: Die Flinte wird dabei zum Laden mit der rechten Hand am Kolbenhals gehalten, und die Patronen werden mit der linken Hand ins Magazinrohr geschoben. Diese Methode hat u. a. den Vorteil, daß sich die Flinte auf diese Weise unter den unterschiedlichsten Bedingungen am besten handhaben und kontrollieren läßt. Das wird vor allem deutlich, wenn man die Waffe im Liegen, hinter Deckungen oder unter räumlich eingeschränkten Verhältnissen nachladen muß, also etwa immer dann, wenn man Ladetätigkeiten im laufenden Feuergefecht auszuführen hat, wo man sich Platz und Körperhaltung kaum aussuchen kann, und die Zeiträume nutzen muß, die einem der Gegner läßt.

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Selbstverteidigung mit der Flinte (1)

Winchester „Defender“, eine typische Vorderschaftrepetierflinte zur Selbstverteidigung.

Von Dipl.-Ing. Manfred Ertl, aus „Internationales Waffenmagazin“ 8-9/1994 (Titelbild von mir – Cernunnos – eingefügt, restliche Bilder aus dem IWM-Artikel).

Will man sich eine Flinte zu Verteidigungszwecken zulegen, ist man schnell mit einer solchen Vielfalt an angebotenen Modellen konfrontiert, daß die Wahl zur Qual wird. Ähnlich wie bei anderen Waffen, ist es auch hier schwierig festzulegen, was grundsätzlich und für alle Fälle das ideale und allein seligmachende Modell ist, denn fast jedes weist eine andere Kombination von Eigenschaften auf, welche sich unter verschiedenen Einsatzbedingungen mal als Vor- und mal als Nachteil erweisen können. Nur eines ist mehr oder weniger sicher – eine Verteidigungsflinte sollte zumindest eine Repetierflinte sein.

Auch bei der Wahl einer Verteidigungsflinte sollte man bedenken, daß es ideale Verteidigungswaffen kaum gibt. Manche vermeintlich nachteilige Eigenschaften lassen sich jedoch durch ein Mehr an Ausbildung kompensieren, andere Nachteile sind durch geeignetes Zubehör zu beheben und andere Eigenschaften äußern sich nur unter ganz bestimmten Randbedingungen als ausgeprägte Vor- oder Nachteile. Die Wahl einer Verteidigungswaffe ist immer ein individueller Entscheidungsprozeß. In einem Beitrag, in dem es darum geht, Auswahlkriterien für eine Repetierflinte zu Verteidigungszwecken darzustellen, kann es also nicht Ziel sein, „die Flinte des Jahres“ zu wählen, sondern eher, die entscheidenden Waffeneigenschaften deutlich zu machen und zu bewerten. Dabei ist es auch wichtig, herauszustellen, welche Eigenschaften einer Flinte im Ernstfall entscheidend sind und welche weniger ins Gewicht fallen.

Ein Merkmal, das bei Repetierflinten der meisten großen Hersteller relativ variabel ist, ist die Lauflänge. Vor allem Mossberg und Remington bieten ein breites Sortiment an Läufen für ihre Flinten an, wobei für Verteidigungsflinten vor allem die kurzläufigen, kompakten Varianten – meist 46 cm bis 51 cm – in Frage kommen.

Flinten mit langen Läufen zu unhandlich

70 cm- bis 76 cm-Läufe bringen durch ihre längere Visierlinie nur bei bestimmten Einsatzzwecken, z. B. der Jagd auf hochfliegendes Flugwild, Vorteile, nicht jedoch in Verteidigungssituationen.

Waffen mit einer Gesamtlänge von über 1,2 m sind in den meisten realistischen Verteidigungslagen einfach zu sperrig. Bei der Annäherung an Ecken oder beim Anschlag hinter Deckungen und unter räumlich engen Verhältnissen macht sich jeder Zentimeter überflüssiger Lauflänge unangenehm bemerkbar. Und ballistisch bringen ein paar Zentimeter Lauflänge mehr oder weniger auch keine gravierenden Unterschiede.

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Mesoamerika (5): Landwirtschaftliche Feste

NORD-LICHT

Coatlicue, Mutter Erde, dargestellt in einer der erschreckendsten und zugleich faszinierendsten Skulpturen in der Welt. Sie ist eine von einem Paar, das im Hof des großen Tempels der Aztekenhauptstadt Tenochtitlan stand. Bei der Zerstörung des Gebäudes wurde eine dieser Statuen umgestürzt und brach in Stücke, von denen viele verlorengingen. Die andere fiel augenscheinlich nur um und wurde während der letzten schrecklichen Schlacht mit Schutt und brennendem Holz bedeckt. Sie blieb darunter liegen und wurde weiter zugedeckt von der Erde, die seitdem den Boden des Zocalo bildete, des Platzes vor der heutigen Kathedrale von Mexico City. Im Jahr 1824 ließ William Bullock, ein englischer Reisender, das Gelände ausgraben. Seit der Eroberung Mexikos waren die Leute jedes Jahr während eines Herbstfestes mit Gaben von Früchten und Blumen gekommen, die sie auf dem Pflaster des Platzes niederlegten. Das war alles ganz harmlos und wurde als frommer Brauch im christlichen Sinn hingenommen. Die Indianer behaupteten, es läge etwas sehr Heiliges und Mächtiges darunter. Die Ausgrabung legte die riesige Statue der Mutter Erde frei. Ihren Kopf bilden die einander zugewandten Köpfe von zwei riesigen Klapperschlangen, und auch der Rock besteht aus sich windenden Schlangen. Um den Hals, der in Form einer Adlervase, in welche die Opferherzen geworfen wurden, gestaltet ist, trägt sie ein Halsband aus Herzen, Händen und einem Schädel. Die Hände der Opfer waren den Adligen beim rituellen Essen der Glieder vorbehalten, weil sie als besonders zart galten. Für die Azteken war dies Bildwerk wahrscheinlich nicht erschreckend, sondern einfach eine mächtige Erinnerung an die Kräfte von Mutter Erde, der sie ihren Erhalt verdanken. Coatlicue, Mutter Erde, dargestellt in einer der erschreckendsten und zugleich faszinierendsten Skulpturen in der Welt. Sie ist eine von einem Paar, das im Hof des großen Tempels der Aztekenhauptstadt Tenochtitlan stand. Bei der Zerstörung des Gebäudes wurde eine dieser Statuen umgestürzt und brach in Stücke, von denen viele verlorengingen. Die andere fiel augenscheinlich nur um und wurde während der letzten schrecklichen Schlacht mit Schutt und brennendem Holz bedeckt. Sie blieb darunter liegen und wurde weiter zugedeckt von der Erde, die seitdem den Boden des Zocalo bildete, des Platzes vor der heutigen Kathedrale von Mexico City. Im Jahr 1824 ließ William Bullock, ein englischer Reisender, das Gelände ausgraben. Seit der Eroberung Mexikos waren die Leute jedes Jahr während eines Herbstfestes mit Gaben von Früchten und Blumen gekommen, die sie auf dem Pflaster des Platzes niederlegten. Das war alles ganz harmlos und wurde als frommer Brauch im christlichen Sinn hingenommen. Die Indianer…

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Mesoamerika (4): Tezcatlipoca – Der rauchende Spiegel

NORD-LICHT

Dieser außergewöhnliche Kopf zeigt den Gott Xipe Totec in der Gestalt eines Kriegers, der als Maske die abgezogene Haut eines geopferten Gefangenen trägt. Xipe Totec war eine der Erscheinungsformen Tezcatlipocas, die sich besonders mit Leiden und Opfern identifizierte. Der Hinterkopf (rechts) trägt das Hauptsymbol Tezcatlipocas, den Rauchenden Spiegel. Rauch und eine Flammenzunge steigen aus dem runden Spiegel, auf dem kleine Büschel von Flaumfedern befestigt sind. Diese flaumigen Adlerfedern wurden auf Schnittwunden im Körper des Opfers geworfen. Sie mußten am Blut kleben bleiben und sollten dadurch helfen, das Opfer mit den Sternen und den Himmeln zu vereinen. Dieser außergewöhnliche Kopf zeigt den Gott Xipe Totec in der Gestalt eines Kriegers, der als Maske die abgezogene Haut eines geopferten Gefangenen trägt. Xipe Totec war eine der Erscheinungsformen Tezcatlipocas, die sich besonders mit Leiden und Opfern identifizierte. Der Hinterkopf (rechts) trägt das Hauptsymbol Tezcatlipocas, den Rauchenden Spiegel. Rauch und eine Flammenzunge steigen aus dem runden Spiegel, auf dem kleine Büschel von Flaumfedern befestigt sind. Diese flaumigen Adlerfedern wurden auf Schnittwunden im Körper des Opfers geworfen. Sie mußten am Blut kleben bleiben und sollten dadurch helfen, das Opfer mit den Sternen und den Himmeln zu vereinen.

Von Cottie Arthur Burland (Text) und Werner Forman (Fotos); Kapitel „Tezcatlipoca: Der Rauchende Spiegel“ aus dem Buch DIE AZTEKEN. Menschenherzen für die Götter., Atlantis Verlag Luzern und Herrsching, 1986, ISBN 3-7611-0685-8; engl. Original: 1975. Bilder sowie Bildunterschriften ebenfalls von dort; Links im Text von mir [= Deep Roots] eingefügt. [Online-Quelle hier

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