Auf Cernunnos‘ Insel…

Council of Cernunnos - Emily Balivet

Emily Balivet, „The Council of Cernunnos“ (Ausschnitt)

…findet man vieles, was Männer interessiert und das ihnen in einem Meer aus Feminismus, Genderwahn, „Queers-Glorifizierung“, Klimapanikmache, Pazifismus, Hoplophobie und anderen Formen der Political Correctness vermiest werden soll und das wir uns nicht vermiesen lassen werden.

In diesem Sinne also!

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Ostwind, Regen: Verrat in Pearl Harbor

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original East Wind, Rain: Treason at Pearl Harbor erschien am 6. Oktober 2008 bei Kevin Alfred Stroms Essays (sein erster!) [Das Original dieses Artikels gibt es auf Kevin Stroms Seite inzwischen nicht mehr, obwohl er in einer kleinen Meldung in der rechten Randspalte, wo er darauf hinweist, daß der Beitrag von „As der Schwerter” übersetzt worden ist, noch darauf verlinkt.]

WENN SIE VERSTEHEN WOLLEN, warum die amerikanische Regierung Kommunisten in Haiti und Südafrika unterstützt – wenn Sie verstehen wollen, warum weder Demokraten noch Republikaner unsere Grenzen gegen fremde Invasionen schützen werden – und wenn Sie verstehen wollen, warum wir unsere Freiheiten rapide verlieren, für deren Verteidigung unsere Väter und deren Väter kämpften – dann müssen Sie ein Verständnis der Ereignisse gewinnen, die im Zeitraum von ein paar Tagen vor mehr als einem halben Jahrhundert stattfanden.

Die Wahrheit über diesen Fall von Verrat am amerikanischen Volk und von Verrat an unseren kämpfenden Männern ist so schockierend – und so aufschlußreich – daß sie, wenn man sie einmal gehört hat, Ihre Sicht auf unsere Welt und auf die Kräfte, die sie gestalten, für immer verändern wird. Nachdem Sie diese Sendung gehört haben, werden Sie den kontrollierten Medien nie mehr vertrauen können, und Sie werden mit kristallener Klarheit die Hand von Amerikas Feinden sehen, wie sie unsere Regierung von einem Desaster zum anderen führen.

Am frühen Morgen des 4. Dezember 1941 kam Oberfunker Ralph Briggs gerade zum Dienst in einer Kurzwellenfunküberwachungsstation der US Navy in Cheltenham, Maryland, eine halbe Autostunde südöstlich von Washington DC. Briggs war 27 Jahre alt, war seit dem Alter von 20 Jahren bei der Navy gewesen und hatte seit vier Jahren für den Marinegeheimdienst ausländische Kurzwellensendungen überwacht. Er war ein Amateurfunker gewesen (Rufzeichen W9NCM), seit er ein Teenager gewesen war.

Es schien ein gewöhnlicher Morgen zu sein, als er seinen Empfänger auf die Station abstimmte und zu transkribieren begann, was er hörte. Um 8 Uhr morgens empfing er die Nachricht, auf die er gewartet hatte. Es schien nichts weiter als eine regionale Wettervorhersage zu sein, wie die Stationen, die er überwachte, sie jeden Tag während ihrer Nachrichtensendungen brachten. Aber Briggs wusste als einziger unter den Funkern in Cheltenham, was die vier Worte bedeuteten. Sie bedeuteten, daß die Welt sich in unvorhersehbarer, aber kataklysmischer Weise verändern würde. Sie bedeuteten, daß viele seiner Freunde und Landsleute bald tot sein würden. Sie bedeuteten, daß Amerika nie wieder dasselbe sein würde. Die vier Worte wurden beiläufig im Rahmen der regulären Nachrichten- und Wettersendung von Radio Tokio in Japan ausgesprochen. Die Worte waren: „Higashi no kaze ame“ – „Ostwind, Regen.“ Briggs übermittelte die Nachricht sofort per Fernschreiber nach Washington.

„Ostwind, Regen“ war eine von drei möglichen „Ausführungs“-Botschaften, nach denen zu horchen japanische Diplomaten überall auf der Welt am 19. November angewiesen worden waren. Man hatte ihnen gesagt, sie sollten die regelmäßigen Nachrichten- und Wettersendungen aus Tokio abhören, wie sie es immer taten, aber dabei besonders auf die Ausdrucksweise zu achten, mit der das Wetter beschrieben wurde.

Falls sie die Worte „Nordwind, bewölkt“ hörten, so bedeutete das Krieg gegen die Sowjetunion.

Falls sie die Worte „Westwind, klar“ hörten, so bedeutete dies Krieg gegen das britische Empire.

Und falls sie die Worte „Ostwind, Regen“ hörten, so bedeutete dies Krieg gegen die Vereinigten Staaten.

Nur ein paar Meilen von Cheltenham entfernt, in der japanischen Botschaft in Washington DC, hörte Stabsbootsmann Kenichi Ogemoto ebenfalls den Wetterbericht. Als er diese schicksalhaften Worte hörte, eilte er sofort ins Büro des Marineattachés Kapitän Yuzuru Sanematsu und rief: „Die Winde wehen!“ Sanematsu rannte mit Ogemoto zurück in den Funkraum und kam gerade rechtzeitig, um den Sprecher von Radio Tokio die Wettervorhersage wiederholen zu hören: „Higashi no kaze ame“ – „Ostwind, Regen.“ Sofort begannen Arbeiter der Botschaft, ihre kryptographische Ausrüstung und ihre Codebücher zu vernichten, während andere die geheimen Dokumente aus ihren Aktenordnern nahmen, sie in riesigen Häufen im Garten aufstapelten und verbrannten. Die japanischen Diplomaten wussten, daß ihre Botschaften und Konsulate in den Vereinigten Staaten und deren Territorien bald besetzt werden würden, und daß sie selbst bald als feindliche Ausländer interniert werden würden, bis sie gegen amerikanische Diplomaten in Japan ausgetauscht werden würden. All ihre Hardware und Software zur Erstellung und Entschlüsselung von Codes und all ihre Geheimpapiere mussten sofort vernichtet werden.

Das Regime, das die Vereinigten Staaten zu der Zeit regierte, war das von Franklin Roosevelt. Es war die erste Präsidentenadministration in den Vereinigten Staaten, von der man definitiv sagen kann, daß sie voll unter fremder Kontrolle stand. Nie zuvor waren so viele subversive Fremde und Verräter, viele davon eingefleischte Kommunisten, in mächtigen Positionen versteckt; nie zuvor hatte die Bundesregierung ihre Macht über die Bundesstaaten und das Volk in solch einem Ausmaß erweitert; nie zuvor, aber oft seither.

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Was wäre wenn…? WikiLeaks, 1941

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Von Srdja Trifkovic, übersetzt von Deep Roots.

Das Original What If… erschien am 7. Dezember 2010 bei „Gates of Vienna“.

Vorwort von Baron Bodissey:

Es gibt zwei Hauptströmungen in den heutigen Nachrichten.

Die erste hat mit den fortdauernden Beben infolge der von WikiLeaks veröffentlichten diplomatischen Telegrammen zu tun, die weiterhin politische Führer überall auf der Welt durchrütteln. Die zweite ist der neunundsechzigste Jahrestag des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor.

Beide Strömungen sind von Srdja Trifkovic in einem denkwürdigen Essay für „Chronicles“ zusammengeführt worden. Nachfolgend einige Auszüge:

WikiLeaks 1941, von Srdja Trifkovic

7. Dezember 2010

Über zweitausendvierhundert amerikanische Seeleute, Soldaten und Flieger wurden heute vor 69 Jahren in Pearl Harbor getötet. Hätten wir damals 1941 ein Äquivalent zu WikiLeaks gehabt, dann hätte der Lauf der Geschichte jedoch sehr unterschiedlich sein können. Es wäre für Franklin Delano Roosevelt viel schwieriger gewesen, das Land dahin zu manövrieren, daß es im Pazifik angegriffen wird, um es ihm zu ermöglichen, den Krieg in Europa zu führen, was die ganze Zeit sein leidenschaftlicher Wunsch gewesen war.

Ein Infoleck – nur eines! – hätte Roosevelts großen Plan beinahe torpediert. Mitte 1941 bezog er die Kriegspläne des Heeres-, Marine- und Luftwaffenstabes in eine Politik ein, die er „Victory Program“ nannte und mittels der er Amerika auf den Krieg gegen Deutschland und Japan vorbereitete, ungeachtet der Opposition im Kongreß und des Volkswillens. Seine Absicht war es, die öffentliche Meinung zur Unterstützung des Programms zu verleiten, weil die versprochene Steigerung der Waffenproduktion mehr Arbeitsplätze und eine gesündere Wirtschaft bedeutete. Ein Unterstützer des America First Committee, Senator Burton K. Wheeler, erhielt von einer Quelle innerhalb des Air Corps ein Exemplar des als geheim eingestuften Victory Program und leitete es am 4. Dezember 1941 an zwei Zeitungen weiter, die Chicago Tribune (damals eine seriöse Tageszeitung) und den Washington Times-Herald (der schon lange eingestellt ist). Sofort brach lautstarke öffentliche Opposition gegen den Plan los, hörte aber drei Tage später, am 7. Dezember 1941, auf. Der Kongreß beschloß bald das Victory Program mit wenigen Änderungen. Die Japaner waren auf Stichwort aufgetreten.

Stellen Sie sich die Konsequenzen vor, wenn die Chicago Tribune und der Washington Times-Herald während der vorhergehenden paar Monate eine Serie weiterer „Leaks“ veröffentlicht hätten, einschließlich des Folgenden:

Berlin, 27. September 1940. Die US-Botschaft meldet die Unterzeichnung des Dreimächtepakts, des Abkommens auf gegenseitige Unterstützung zwischen Deutschland, Italien und Japan: „Er bietet die Möglichkeit, daß Deutschland Amerika den Krieg erklärt, wenn Amerika in den Krieg gegen Japan eintreten sollte, was bedeutende Auswirkungen auf die US-Politik gegenüber Japan haben könnte.

Washington, 7. Oktober 1940: Nachdem er die Implikationen des Dreimächtepakts überdacht hat, schlägt Lt.Cdr. Arthur McCollum, USN, vom Office of Naval Intelligence (Marinegeheimdienst, ONI) eine Strategie vor, mit der Japan zum Angriff gegen die USA provoziert werden soll, wodurch die Bestimmungen des Dreimächtepakts hinsichtlich gegenseitiger Unterstützung in Kraft treten und Amerika endlich in den Krieg in Europa bringen. Der Vorschlag sah acht spezifische Schritte vor, die darauf abzielten, Japan zu provozieren. Sein Kernstück war, die US-Flotte als Lockmittel für einen japanischen Angriff in Hawaii zu halten und ein Ölembargo gegen Japan einzuführen. „Wenn Japan durch diese Mittel dazu verleitet werden kann, eine offene Kriegshandlung zu begehen, umso besser,“ schloß das Memo.

Washington, 23. Juni 1941: Einen Tag nach Hitlers Angriff auf Sowjetrußland schrieb Harold Ickes, der Innenminister und Berater von FDR ein Memo für den Präsidenten, in dem es hieß, daß „sich aus dem Ölembargo gegen Japan solch eine Situation entwickeln könnte, die es nicht nur möglich, sondern leicht machen würde, in effektiver Weise in diesen Krieg einzutreten. Und wenn wir solcherart indirekt hineingezogen werden, würden wir die Kritik vermeiden, daß wir als Verbündeter des kommunistischen Rußland darin eingetreten sind.“

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(Baron Bodissey):Mr.Trifkovic listet eine Anzahl weiterer Telegramme auf, die zu diesem schändlichen Tag führten. Gehen Sie rüber zu Chronicles, um den Rest zu lesen – der, wie der Autor hervorhebt, Geschichte ist.

Und genau das habe ich (Deep Roots) getan und diesen Rest hier für euch übersetzt (Bilder von mir eingefügt):

Washington, 22. Juli 1941: Admiral Richmond Turners Bericht besagt, daß „die Unterbrechung des amerikanischen Ölnachschubs an Japan prompt zur Invasion Niederländisch-Ostindiens führen wird: Es scheint gewiß, daß Japan auch militärische Aktionen gegen die Philippinen durchführen wird, was uns unmittelbar in einen pazifischen Krieg hineinziehen würde.“

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Die Europäer und der Geschlechtsdimorphismus

Von Deep Roots (post-AdS)

In GEO 12-2014 stieß ich auf Seite 153 auf den nachfolgend wiedergegebenen Kurzbeitrag, der einen der beiden Auslöser und Aufhänger für meinen nun vorliegenden Artikel über die Ausprägung geschlechtsspezifischer Eigenschaften bei Europäern und anderen Rassen geliefert hat:

Tarzan aus der Stadt

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„Männlicher“ Mann, „weibliche“ Frau: Diese Stereotypen können doch nur Relikte aus der primitiven Vorzeit sein, heißt es. Doch die Theorien, die heutige Paarungspräferenzen und -probleme auf die Welt der Höhlenmenschen zurückführen – sie stimmen offenbar nicht alle.

Das ergaben jetzt anthropologische Studien eines Teams um Isabel Scott und Andrew Clark von der Brunel University London.

Die Forscher verglichen Attraktivitätsurteile für Bilder von Männern und Frauen in unterschiedlichen Kulturkreisen – modernen westlichen Stadtregionen und traditionellen bäuerlichen oder Stammeskulturen. Das überraschende Resultat nach der Befragung von 962 Teilnehmern auf allen Erdteilen: Die nach westlichen Maßstäben mutmaßlich attraktivsten Männer und Frauen wurden von traditionell lebenden Menschen nicht als besonders begehrenswert empfunden. Und das selbst dann, wenn Hautfarbe und andere ethnische Merkmale übereinstimmten. Besonders beliebt waren eher „neutrale“, weniger geschlechtstypische Gesichter.

Das für uns typische Muster – markiger, aggressiver Mann versus schutzbedürftiges Weibchen – hat sich Clark zufolge erst in den letzten Jahrhunderten entwickelt, im Verein mit fortschreitender Urbanisierung und Industrialisierung. Es ist also vermutlich nicht wesentlich älter als Edgar Rice Burroughs‘ Erzählung von Tarzan und Jane aus dem Jahr 1912.

Inwiefern die Aussage bezüglich der Bevorzugung neutralerer, weniger geschlechtstypischer Gesichter bei nichteuropäischen Völkern zutrifft, sei fürs erste einmal dahingestellt; für den Raum von Vorderasien über Südasien bis Ostasien könnte ich es mir vorstellen, worauf ich später in diesem Artikel noch zurückkommen werde.

Daß sich das für uns typische Muster erst in jüngerer Vergangenheit entwickelt haben soll, ist jedenfalls unlogisch, allein schon, wenn man bedenkt, daß der Bedarf nach einem maskulinen Mann mit Beschützerfähigkeit für Frauen in früheren, rauheren Zeiten mindestens nicht geringer gewesen sein kann als in der späten Neuzeit. Außerdem entsprechen die genetisch bedingten geschlechtstypischen Gesichtsausbildungen der europäischen Rasse diesem „westlichen“ Ideal und können sich somit nicht erst in den letzten Jahrhunderten zusammen mit diesen auch instinktiv verankerten Idealvorstellungen entwickelt haben.

Zusätzliche Bestätigung dieser Einschätzung erhält man, wenn man sich ansieht, welches Menschenbild in früheren – naturalistisch orientierten – Epochen der europäischen Kunst gepflegt wurde, zum Beispiel in der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts. Ein Beispiel ist dieses Gemälde von Agnolo Bronzino, in dem er um 1545 den Genueser Admiral Andrea Doria als Neptun darstellte:

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Sandro Botticelli malte sein „Weibliches Idealbildnis“ (um 1480, links unten) nach Simonetta Vespucci, die zu der Zeit als schönste Frau von Florenz galt; sein Bild „Der Heilige Augustinus“ (1480, rechts) zeigt den Kirchenvater als recht markanten Mann.

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Auch die nächsten beiden Bilder von Tizian (ca. 1490-1576) geben das angeblich erst später entstandene Ideal wieder: „Der Zinsgroschen“ (links) und „Venus bei der Toilette“.

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Weitere Beispiele aus der Renaissance kann sich jeder selbst heraussuchen.

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911 glitzert und funkelt

MORGENWACHT

Von reinigungskraft; der Originalartikel erschien am 20. November 2016 auf Völkermord ist bunt. (Link zu den auf Morgenwacht veröffentlichten Osimandia-Artikeln von Lucifex hinzugefügt)

911 glitzert und funkelt

Ist dir bewusst an welchem Tag verkündet wurde, dass Donald Trump Präsident werden wird?

  1. Wem As der Schwerter fremd ist

Ich will den Beginn des Artikels mit alten Zitaten von Osimandia beginnen. Wer Osi noch nicht kennt, kann einige wenige ihrer Artikel auf Morgenwacht finden. Sie ist eine brillante Analystin (im Ruhestand), die für As der Schwerter schrieb. Für den Zweck dieses Artikels reicht es aus sie mit Sherlock Holmes zu verwechseln. Lässt sich erraten, was die Meisterdetektivin-analystin herausgefunden hat?

Literaturverweis: Einige ihrer Artikel und Kommentare lassen sich auch in den Fragmenten des schwertasblog.wordpress.com wiederfinden, die an verschiedenen Stellen noch zu finden sind (z.B. dem israelischen archive.is).

  1. Osimandias Zumutung

Ihren letzten 9/11 Artikel (2014) https://morgenwacht.wordpress.com/2016/09/11/911-wie-weit-kann-manipulation-gehen.html begann Osimandia mit:

In den…

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Das Ulmer Münster und die Neger

Von Deep Roots (post-AdS)

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Als ich am 13. Juli 2010 im Zuge einer Reise durch Süddeutschland Ulm besuchte und den 161,5 Meter hohen Turm des ab 1377 erbauten Ulmer Münsters bestieg, kam mir angesichts der beeindruckenden bautechnischen, wirtschaftlichen, architektonischen, handwerklichen und organisatorischen Leistung, die hier von mittelalterlichen Deutschen mit diesem gewaltigen, komplexen Bauwerk hingestellt worden ist, ein Gedanke, aus dem die Grundidee zu diesem nun vorliegenden Artikel wurde.

Eine gängige weißenkritische Erklärung der Gutmenschen und Juden für die wirtschaftliche und zivilisatorische Kluft zwischen der europäischen Zivilisation und dem nichtweißen Rest der Welt, insbesondere gegenüber Afrika, ist ja die Behauptung, daß die Europäer sich ihren Vorsprung in unfairer Weise durch Ausbeutung nichtweißer Völker herausgeholt hätten, während jene nichtweißen Völker durch ebendiese Ausbeutung und durch die Fremdherrschaft der Weißen unten gehalten worden seien. Ohne europäische Kolonialherrschaft wären sie – auch die Afrikaner – laut dieser Argumentation bis heute auf einem ähnlichen Stand wie wir angelangt oder würden nicht weit hinter uns zurückliegen. Ihr Zivilisationspotential sei ähnlich hoch wie unseres, und mit ausreichend wirtschaftlicher Unterstützung und Bildungsförderungsmaßnahmen wie die Initiative One Laptop per Child von Nicholas Negroponte könnte selbst das hinterste Afrika zu unserem Lebensstandard aufschließen, weshalb wir ihnen diese Unterstützung schulden würden.

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Natürlich ist diese Vorstellung völliger Blödsinn, was allein schon eine Betrachtung historischer Fakten klarmacht. Zum Beispiel war Äthiopien nie unter europäischer Kolonialherrschaft (nur zwischen 1936 und 1941 von Italien besetzt), und doch ist dieses Land heute nicht besser dran als der Durchschnitt Schwarzafrikas. Ebenso der westafrikanische Staat Liberia, der seit seiner Gründung im Jahr 1821 auf eine durchgehende Unabhängigkeit zurückblicken kann. Auch Thailand ist nie unter europäische Kolonialherrschaft geraten, weil die Diplomaten des Königreichs Siam die europäischen Mächte, die dort Kolonialinteressen gehabt hätten, geschickt gegeneinander auszuspielen verstanden. Dennoch hat Thailand heute keinen merklichen Vorsprung gegenüber den anderen südostasiatischen Ländern. Jedoch ist Südostasien insgesamt heute sicherlich deutlich besser entwickelt und hat einen höheren durchschnittlichen Lebensstandard als Schwarzafrika. Es gibt also auch zwischen den verschiedenen nichtweißen Rassen Unterschiede in der Zivilisationsfähigkeit.

Zudem hat die großflächige europäische Kolonialherrschaft in Afrika und Asien meistenorts erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen, und auch in der Neuen Welt besaßen zunächst eine Weile lang nur Spanien und Portugal nennenswerte Kolonien, während viele europäische Länder niemals welche hatten.

In Westafrika begann der Kontakt mit den Europäern erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit den Entdeckungsfahrten portugiesischer, später auch englischer, französischer und niederländischer Seefahrer, die dort lange nur örtliche Niederlassungen als Stützpunkte für die Versorgung ihrer Schiffe und für den Handel mit den Einheimischen besaßen. Zu dieser Zeit waren Westafrika und die Sahelzone von afrikanischen Großreichen wie Mali, Ghana, Songhai, Mamprussi, Mossi, Dagomba und Ashanti beherrscht, die auf Sklavenhaltung beruhten und vom Handel mit Elfenbein, Hirse, Gold – und Sklaven lebten; von letzteren wurden viel mehr in den arabischen Raum verkauft als in die transatlantischen Kolonien der Europäer.

Im Senegal konnte Frankreich seinen Kolonialherrschaftsanspruch erst 1791 durchsetzen und bekam das Land auf der Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85 zugesprochen, die die Grundlage für die Aufteilung Afrikas im folgenden Wettlauf um Kolonien bildete, während England das kleine Gambia bekam. In den Niger entsandte Frankreich erst Ende des 19. Jahrhunderts eine Militärexpedition, um eine sichere Verbindung zwischen seinen Kolonien Französisch-Westafrika und Französisch-Zentralafrika zu schaffen, und es konnte dort selbst im frühen 20. Jahrhundert nur eine minimale Kontrolle etablieren. In den Tschad drangen 1890 erstmals französische Truppen ein, die erst zehn Jahre später den arabischen Heerführer Rabeh Zobeir besiegen konnten, welcher aus dem Sudan in das Land eingefallen war, in dessen Norden der Widerstand gegen die französische Inbesitznahme bis 1930 andauerte. 1960 war der Tschad schon wieder unabhängig. In Guinea kam es erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts an der Küste zur Gründung erster französischer Niederlassungen. Im Landesinneren bestand ein von Samori Touré (1835 – 1900) gegründetes Reich, das außer weiten Teilen des heutigen Guinea auch Teile von Mali und der Côte d’Ivoire umfaßte und dessen Widerstand erst 1898 gebrochen wurde. 1904 wurde das Land der Kolonie Französisch-Westafrika angeschlossen, und 1958 erhielt es die Unabhängigkeit.

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Wir Wolfsbrüder

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Von Deep Roots (post-AdS)

In meinem Beitrag zum Artikel Die Verschafung der Europäer habe ich eine schon vor längerem von mir entwickelte These vorgestellt, die unter anderem auf den Erkenntnissen der Verhaltens- und Evolutionsforschung beruht, daß „der Mensch“ erst durch die Koevolution mit dem zum Hund gezähmten Wolf zu dem wurde, was er heute ist: daß nicht nur die zu Hunden werdenden Wolfsabkömmlinge sich bei ihrer Entwicklung zum Gefährten des Menschen veränderten, sondern daß auch die Menschen dabei in ihrem Verhalten, in ihren sozialen Instinkten und Fähigkeiten Wolfseigenschaften annahmen – in Jagdverhalten, Kooperation, Fürsorge, Empathiefähigkeit und wechselseitiger Loyalität zwischen Anführer und Rudel bzw. Gruppe.

Von diesen Erkenntnissen habe ich erstmals in einer Hundezeitschrift gelesen und später auch in einem Artikel von Andreas Weber aus GEO 7-2012, „Von der Wildnis zum Wir“, den ich nachfolgend präsentiere (ohne die Bilder, mit Ausnahme eines Ausschnitts aus dem Titelbild):

VON DER WILDNIS ZUM WIR

WOLFSBLUT: Wer das Wesen des Haustiers Hund verstehen will, muss sich zuerst mit seinen wilden Verwandten befassen. Wölfe, lange gnadenlos gejagt, durchstreifen seit einiger Zeit wieder den Yellowstone Park in den USA.

WOLFSBLUT: Wer das Wesen des Haustiers Hund verstehen will, muss sich zuerst mit seinen wilden Verwandten befassen. Wölfe, lange gnadenlos gejagt, durchstreifen seit einiger Zeit wieder den Yellowstone Park in den USA.

Dies ist die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft – der Freundschaft von Mensch und Hund. Wie wurde ausgerechnet ein räuberischer Vierbeiner zu unserem engsten Gefährten? Die Antworten liefern heute Einsichten in das Wesen sozialer Bindungen. Und erklären, wie wir selbst wurden, was wir sind.

„HALTEN SIE DIE HÄNDE LOCKER AM KÖRPER und vermeiden Sie hektische Bewegungen“, mahnt die Verhaltensforscherin Friederike Range vom Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Zuvor hat sie die unterschriebenen Formulare mit dem Haftungsausschluss eingesammelt. „Wir gehen jetzt einzeln durch die Schleuse hinein.“

Ein drei Meter hoher Drahtzaun, mit stromführendem Kabel gesichert, umschließt die zwei 8000 Quadratmeter großen Freigehege. Das „Wolf Science Center“ (WSC) unweit von Wien liegt zu Füßen des Schlosses Ernstbrunn. Wenn es dämmert, heben sich die Türme schwarz gegen den Himmel ab, und von den Gehegen her weht ein vielstimmiges Heulen durch den Abend.

In der Forschungseinrichtung leben die wahrscheinlich besttrainierten Wölfe der Welt. An diesem Tag führen die WSC-Mitbegründerinnen Range und Zsófia Virányi einer Gruppe von Kollegen ihre Tiere vor.

Der Besuch wird schon erwartet. Mit aufgeregtem Schwanzwedeln stemmen zwei weißfellige Welpen ihre matschverklebten Vorderpranken gegen das Zaungitter. Auf den ersten Blick unterscheidet die vier Monate alten Wolfskinder nichts von jungen Hunden. Begeistert lecken sie die Finger der eingetretenen Forscher, springen an Hosenbeinen empor und fahren denen, die sich zu ihnen niederbeugen, mit nasser Zunge durchs Gesicht.

In einiger Entfernung, auf einer hölzernen Ruheplattform, verharren sechs größere Wölfe. Einige Momente lang starren sie reglos zu den Eingetretenen hinüber, dann kommen sie auf langen, federnden Läufen herangetrabt. Sofort begrüßen die Welpen voller Freude ihre Rudelgenossen.

Die älteren Wölfe wirken zäh, zottig und hager, vor allem aber hoch: Sie sind mit ihren ein- bis zweieinhalb Jahren schon deutlich größer als ein Schäferhund. Dabei ist die Freude, mit der sie schwanzwedelnd die Forscherinnen begrüßen, ganz hundehaft.

Die übrigen Besucher schwanken zwischen Nervosität und Faszination. „Es ist unglaublich, so etwas zu sehen“, murmelt der britische Verhaltensforscher Daniel Mills, während die Raubtiere ihn stürmisch beschnüffeln. „Ich hätte nie gedacht, dass Wölfe so zahm werden können.“

Doch manchmal bricht etwas anderes hervor. Wenn zwei der Beutegreifer im Bemühen um die Gunst eines Besuchers zusammenstoßen, entringt sich ihren Kehlen ein bedrohliches Grollen.

Die Tiere, die Range und Virányi großgezogen haben, erinnern in vielem an Hunde im Wolfspelz. Aber es sind und bleiben Wölfe – also weder Schmusetiere noch Bestien. Die Biologen des Wolf Science Centers haben ein Experiment gestartet, um eine der erstaunlichsten Verwandlungen der Naturgeschichte zu erforschen: die Entwicklung des Wolfs zum Hund. Sie wollen rekonstruieren, wie sich Denkfähigkeit und Sozialverhalten des Wolfes verändern mussten, damit dieser zum engsten Begleiter des Menschen werden konnte.

Der Verlauf des Projekts wird nicht nur von Verhaltensforschern mit Spannung verfolgt: Die Ergebnisse könnten auch neues Licht auf die frühe Geschichte unserer eigenen Spezies werfen. Denn zu einer Beziehung gehören immer zwei. Auch wir Menschen mussten erst zu sozialen, fühlenden Wesen reifen, bevor wir beständige emotionale Bindungen eingehen konnten – nicht nur zu anderen Tieren, sondern vor allem zu unseresgleichen. Wie sind wir geworden, wie wir sind? Unter welchen Bedingungen entwickelten wir jene Eigenschaften, die wir als genuin menschlich empfinden?

Der Budapester Verhaltensforscher Adám Miklósi, der eng mit dem Team vom Wolf Science Center zusammenarbeitet, ist überzeugt: Zwischen Hunde-Evolution und Menschwerdung gibt es enge Parallelen. Die Geschichte unseres ältesten Gefährten spiegelt in vieler Hinsicht auch unsere eigene wider – und zwar genauer, als uns bislang bewusst ist.

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Sehr clever! Lunar Reconnaissance Orbiter sieht riesiges Lavaröhren-Skylight im Mare Ingenii

Diese Grube im Mare Ingenii, dem „Meer der Begabung“, hat einen Durchmesser von etwa 130 Meter! Die Bildbreite beträgt 550 Meter, die Beleuchtung kommt von oben rechts. LROC-Bild: NAC M128202846LE; NASA/Goddard/Arizona State University

Diese Grube im Mare Ingenii, dem „Meer der Begabung“, hat einen Durchmesser von etwa 130 Meter! Die Bildbreite beträgt 550 Meter, die Beleuchtung kommt von oben rechts. LROC-Bild: NAC M128202846LE; NASA/Goddard/Arizona State University

Von Nancy Atkinson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Very clever! LRO views huge lava tube skylight in Mare Ingenii erschien im Juni 2010 auf „Universe Today“ (die Kommentare darunter beginnen am 17. Juni 2010) und wurde zuletzt am 24. Dezember 2015 aktualisiert.

Ist dies ein Fenster ins Innere des Mondes und ein Eingang zu einem potentiellen zukünftigen Mondhabitat? Die Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter hat einen genaueren Blick auf etwas geworfen, das für ein Skylight in eine Lavaröhre im Mare Ingenii (Meer der Begabung), einem der wenigen Mare auf der Rückseite des Mondes, gehalten wird. Dieses Skylight ist riesig – etwa 130 Meter im Durchmesser – und ist wahrscheinlich das Ergebnis einer teilweise eingestürzten Lavaröhre. Aber Mondgeologen erwarteten wirklich nicht, ein ungewöhnliches Gebilde dieser Art in dieser Region zu sehen. Zuvor wurde ein Skylight, oder eine offene Grube, in der Region Marius Hills im Ozean der Stürme auf der Mondvorderseite gefunden, die voller vulkanischer Kuppeln und Rillen ist, wo eine Lavaröhre entstehen könnte. Jedoch werden vulkanische Strukturen dieser Art im Mare Ingenii nicht gefunden. LRO wird definitiv zusätzliche Blicke auf diese Grube werfen.

Das japanische Raumfahrzeug SELENE/Kaguya entdeckte erstmals dieses unregelmäßig geformte Loch, das im oberen Bild mit der Auflösung der LRO-Kamera von 0,55 m pro Pixel zu sehen ist. Die Felsblöcke und der Schutt auf dem Boden der Grube sind teilweise beleuchtet (linker Teil der Grube), entstanden wahrscheinlich an der Oberfläche und fielen beim Einsturz durch die Grubenöffnung.

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