Spacewreck: Kinder der Götter

01 Tony Roberts Landcrawler

„Andere Gerätschaften wurden gefunden, wie dieser Landschreiter, die aus dem zerstörten außerirdischen Kolonisationsschiff stammen mußten, aber nun Gegenstände von heiliger Bedeutung waren.“ (Illustration von Tony Roberts)

Original: „Children of the Gods“; Übersetzung: Cernunnos. Dies ist Teil 5 meiner Übersetzungsreihe Spacewreck aus dem Buch SPACEWRECK: Ghostships and Derelicts of Space (1979, ISBN 0600 329909) von Stewart Cowley, einer Sammlung kürzerer illustrierter, nicht zusammenhängender Geschichten vor dem Hintergrund einer fiktiven Geschichte der Expansion des Menschen in die Galaxis. Zuvor hier veröffentlicht:

Spacewreck: Einführung
Todesschiff von Alkahera
Das Wrack der Jancis Jo
Die Kriegswelt Alshain

*   *   *

Die Paquita war eine TTA-Fregatte der Quantum-Klasse, die aus der Mitte des 24. Jahrhunderts stammte. Obwohl hundert Jahre alt, konnte sie die meisten der gegenwärtigen Generation von Mehrzweckschiffen an Leistung übertreffen. Ursprünglich für militärische Geleit- und Aufklärungszwecke gedacht, hatten die Schiffe der Quantum-Klasse jahrelang gedient, bevor sie ausgemustert und für den Verkauf an jeden verfügbar gemacht wurden, der es sich leisten konnte, sie zu betreiben. Es gab wenige Kunden, weil ihre sehr hohe Leistung und beschränkte Frachtkapazität sie nicht für wirtschaftlichen Betrieb geeignet machten. Die meisten derer, die verkauft wurden, gingen an Frachtkonzerne, die nach Schiffen für den Transport kompakter, aber wertvoller Fracht suchten, aber ein paar wurden von Einzelpersonen gekauft.

Chalee Sameth war einer davon. Geboren auf dem erbittert unabhängigen Planeten Asterion II, der etwa dreißig Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Canes Venatici (Jagdhunde) lag, fühlte er sich von der stolzen, aber etwas primitiven Lebensweise seines Volkes eingeengt. Entschlossen, sein Glück anderswo zu finden, erarbeitete er sich seine Passage zur Erde und trat in den Dienst einer der von der TTA betriebenen Frachtlinien ein. [TTA = Terran Trade Authority] Er lernte schnell und war nach ein paar Jahren zum Ersten Flugingenieur geworden, und die Beförderung zum Kapitän war nicht weit entfernt. Aber die Aussicht auf weitere Jahre auf lokalen Fahrten war nicht reizvoll, und er bewarb sich erfolgreich um einen Posten als Navigator auf Tiefraumfrachtern. Leider erwies sich auch dies als weniger befriedigend, als er gehofft hatte, und er begann sich nach etwas umzusehen, das zu seinem Temperament paßte.

Obwohl seine Tüchtigkeit außer Frage stand, hatte seine stolze und wilde Natur seine Dienstakte mit zahlreichen Vermerken gefüllt, die den begehrten Kapitänsrang zu einer eher langfristigen Möglichkeit machten. Die Entscheidung betreffend seine Zukunft bei der TTA wurde schließlich für ihn getroffen. Während er darauf wartete, daß sein Schiff auf einem der großen Frachtterminals in den Menkalinan-Feldern mit der Beladung fertig wurde, wanderte er durch das verrufenere Viertel der Siedlung auf dem Asteroiden und brachte es fertig, in einer kleinen, schäbigen Bar, die in einer Hintergasse versteckt lag, monumental betrunken zu werden. Als er nahezu vierzehn Stunden später aufwachte, war sein Schiff schon lange weg, und nachdem das Nichterscheinen zum Dienst auf einem interstellaren Flug für ein höherrangiges Besatzungsmitglied als schwerer Verstoß behandelt wird, begann er sich nach einer neuen Anstellung umzusehen. Für die meisten Männer ist es leicht, Arbeit auf den Bergwerksfeldern in diesem ungezähmten und mineralreichen Teil der Galaxis zu finden, aber nicht für einen Raumfahrer. Alle Flugjobs sind nur für zugelassenes Personal oder lizensierte Privatbetreiber offen, und Lizenzen sind schwierig und teuer zu erlangen.

Aus diesem Grund sind die Frachttransportraten recht hoch, aber es gibt eine Anzahl von Schiffen, die ohne Lizenzen und zu verhandelbaren Raten operieren. Nach einer oder zwei Wochen war Chalees Geld zu Ende gegangen, und er fand sich in schmuddeligen kleinen Zimmern bei schmuddeligen kleinen Bars wieder, wo er verstohlen mit Fremden flüsterte, bis er eines Tages aus einem davon als Navigator der Grey Lady herausging, eines heruntergekommenen und veralteten Frachters, der eine unter der Hand verkaufte Lieferung von Werkzeugmaschinen zu erledigen hatte. Die Reise war ein Erfolg, und auch diejenigen danach. Es dauerte nicht lange, und Chalee hatte genug verdient, um eine beträchtliche Anzahlung auf eine zernarbte und verbeulte Fregatte der Quantum-Klasse zu leisten, die Paquita, und ein paar Flüge später konnte er es sich leisten, sie so weit wiederherstellen zu lassen, daß sie in besserem Zustand war, als sie es seit langem gewesen war. Drei Wochen nachdem er sie ausprobiert hatte, fand er eine Besatzung und hatte seinen ersten Liefervertrag abgeschlossen. Die Kreditzinsen und die fälligen Raten zwangen ihn, sich für die hochbezahlten Jobs zu entscheiden, bei denen keine Fragen gestellt wurden. Die ersten beiden gingen glatt, und Chalee begann über Verbesserungen nachzudenken, die er an der Paquita vornehmen könnte, aber der dritte Job ging ziemlich schief.

Ein Patrouillenschiff der Bundespolizei rief sie an, als sie sich mit einer höchst illegalen Fracht aus Nuklearsprengmitteln zum Warpsprung bereitmachten. Obwohl wirksam für die Verwendung beim Bergbau, waren sie trotzdem verboten, sofern sie nicht von der TTA zugeteilt waren und unter offizieller Aufsicht verwendet wurden. Wenn die Strafen für die Beförderung unautorisierter Güter dieser Art schon hoch waren, so waren jene für deren Beförderung in einem unlizensierten Fahrzeug etwas, über das man lieber nicht nachdachte.

Das Signal von dem Patrouillenschiff, das eine Identifikation forderte, war daher höchst unwillkommen, und die Reaktion von Chalee und seinen Kollegen war kam augenblicklich. Jedes überflüssige Gerät, das Leistung von der Energieversorgung bezog, wurde abgeschaltet, und maximale Energie wurde in den Warpgenerator gespeist, der seinerseits auf Höchstlast gefahren wurde. Sobald der Leistungsausstoß die Linie berührte, warf Chalee das Schiff in den Sprung, was Männer und lose Ausrüstung herumfliegen ließ, als das Schiff in den Hyperraum schlingerte. Es war keine Zeit mehr gewesen, um die Wiedereintrittskoordinaten einzustellen, daher konnte jeder nur raten, wo sie wieder herauskommen würden. Chalee konnte nur die verstrichene Zeit und die Warpgeschwindigkeit in eine Gleichung setzen und hoffen, daß das Patrouillenschiff nicht gleichermaßen tollkühn sein würde. Obwohl es für ein Schiff im Normalraum unmöglich ist, einem im Hyperraum nachzuspüren, kann der Wiedereintritt in den Normalraum geortet werden. Aber die Galaxis ist groß, und nicht einmal die Schmuggler selbst wußten, wo sie landen würden.

Chalee beschloß, ein paar Wochen lang auf höchster Warpgeschwindigkeit zu bleiben, bevor er in den Normalraum zurückkehrte, um seine Position festzustellen und zu einem bestimmten Ort zu springen. Um sich die Zeit zu vertreiben, spielte er mit dem Computer und gab Daten über Geschwindigkeit und Dauer der Warpantriebszeit ein, um seine annähernde Position abzuschätzen. Aber ohne jegliche Information über seine Richtung vom Ausgangspunkt weg konnte die Datenausgabe nur einen kugelförmigen Bereich angeben, in dem Millionen Sterne lagen.

Sechs Wochen waren verstrichen, bevor er beschloß, den Wiedereintritt zu riskieren, und mit bis zum Hals klopfenden Herzen brachte er das Schiff aus dem Sprung. Sekunden später waren die Sichtschirme voll vom sternenübersäten Samt des Normalraums, und jeder an Bord seufzte erleichtert auf. Aber das Hochgefühl sollte nicht lange dauern. Die Dringlichkeit ihres Abfluges hatte keine Zeit gelassen, um den Hauptantrieb in normaler Weise herunterzufahren, und die plötzliche massive Belastung des Reaktors hatte einigen Schaden daran verursacht, zusätzlich zu Haarrissen in der Schubkammer der Antriebseinheit, die durch die abrupte Abkühlung verursacht worden waren. Sie würden keinen weiteren Sprung machen können, bevor nicht Reparaturen durchgeführt worden waren, und sie würden einen Planeten finden müssen, um darauf zu landen, in der Hoffnung, dort genug Luft, Wasser und Nahrung zu finden, um sie am Leben zu halten, während sie die notwendige Arbeit ausführten.

Die erste Aufgabe war die Feststellung ihrer Position, und die kleine Zahl der in dieser Region sichtbaren Sterne würde es nicht leicht machen. Chalee wählte den hellsten in Sicht aus und begann Werte abzulesen. Es war ein gelber Stern vom Spektraltyp G6, hinter dem eine große Gruppe lokaler Galaxien lag. Etwa 322 Lichtjahre entfernt lag ein A0-Unterriese, und etwa 103 Lichtjahre hinter ihnen lag ein Zwergstern vom Typ F5. Innerhalb einer halben Stunde hatten die Datenbänke sie darüber informiert, daß der Stern voraus nach einer Bewertung der höchsten Wahrscheinlichkeit Beta Fornacis war, 148 Lichtjahre von der Erde entfernt und das Zentrum eines kleinen Systems von drei Planeten. Nichts war über diese Planeten bekannt, daher konnte die Besatzung der Paquita nur hoffen, daß einer eine Zuflucht bieten würde.

Sie setzten Kurs und brachten den Hauptantrieb sachte auf Reisegeschwindigkeit für die mühsame Kriechfahrt zum Beta-Fornacis-System. Falls keiner der fernen Planeten die Eigenschaften besaß, die sie brauchten, konnten sie buchstäblich jede Chance abschreiben, nach Hause zu kommen, denn das Schiff würde in seinem gegenwärtigen Zustand niemals einen weiteren Sprung aushalten. Alle paar Stunden überprüften sie besorgt die Scanner nach irgendeinem Anzeichen der planetaren Körper auf ihrer Reise um die zunehmende Helligkeit der Sonne. Dann endlich registrierten die Langstreckenmonitore die Positionen der drei dunklen Begleiter, und als sie näherkamen, begannen Daten in die Analysebänke des Computers zu strömen.

Beta Fornacis I war nichts weiter als eine Kugel aus leblosem Fels, etwa von der Größe des Merkur. Seine elliptische Umlaufbahn brachte ihn bis an den Rand der Photosphäre der Sonne, und jegliche Atmosphäre, die er besessen haben mochte, war vor langer Zeit verschwunden. Der zweite war um nichts verheißungsvoller, mit einer dichten Kohlendioxidatmosphäre und einer Oberflächentemperatur von nahezu 500° C. Als jedoch die Daten für Nummer drei erschienen, ergriff ein Gefühl steigender Erregung die um die Bildschirme zusammengedrängten Männer. Die Fluchtgeschwindigkeit für Gase betrug 6,8 Meilen oder 10,9 Kilometer pro Sekunde, daher konnte der Planet, dessen Masse nur um einen Bruchteil geringer war als die der Erde, eine geeignete Atmosphäre halten. Die etwas geringere Schwerkraft würde kein Problem sein, und die Analyse der Albedo wies auf reichliches Vorkommen von Wasser hin. Es wäre extremes Pech, wenn es zu viele Unreinheiten enthalten würde, als daß die Einrichtungen des Schiffes damit fertig würden. Schließlich erschien die Atmosphärenanalyse auf den Schirmen, und lautstarke Erleichterung klang durch die Paquita, als die Besatzung erkannte, daß sie nicht einmal stabilisierende Filter würden verwenden müssen, um außerhalb des Schiffes zu atmen.

In Jubelstimmung änderten sie den Kurs in Richtung Beta Fornacis III und bereiteten das Schiff für den Landeanflug vor, wobei sie einen letzten Blick darauf warfen, bevor sich die Hitzeschilde über den Sichtluken schlossen. Sie schnallten sich für den Ritt in die Gashülle an, aber diese Vorsichtsmaßnahme erwies sich als kaum notwendig, als das Schiff glatt durch die äußeren Schichten glitt. In einer Höhe von etwa sechshundert Meilen hielt Chalee den Sinkflug an und begann die Oberfläche nach irgendwelchen Lebenszeichen zu überprüfen. Weite Bereiche der Oberfläche waren sehr unregelmäßig, mit Anzeichen großer vulkanischer Aktivität in der früheren Geschichte des Planeten, während die Meere klein und mit Millionen von Atollen und Grabenbrüchen übersät waren. Manche der Eruptionen mußten beträchtlich gewesen sein, denn es gab Krater mit bis zu hundert Meilen Durchmesser, die einige der wenigen zufriedenstellenden Landeplätze boten, obwohl auch diese von dichter Vegetation bedeckt waren. Die Paquita machte auf der Suche nach irgendwelchen Hinweisen auf intelligentes Leben mehrere Umläufe um den Planeten, aber falls es welches gab, war es unter der üppigen Vegetation unsichtbar. Chalee beschloß, es zu riskieren, denn sie konnten sicherlich nirgendwo anders mehr hin. Der Hauptantrieb würde sie in seinem gegenwärtigen Zustand niemals auf Fluchtgeschwindigkeit bringen, daher hielt Chalee Ausschau nach dem größten Krater, den er finden konnte, und ließ das Schiff auf ihn hinuntertreiben.

Es war nicht die bequemste Landung, da die Energieversorgung der Antigraveinheiten ungleichmäßig war und während der letzten zwei Meter des Abstiegs völlig ausfiel. Nachdem alle an Bord sich gesammelt und einen Blick durch die Luken auf den dichten Unterwuchs um sie herum geworfen hatten, begannen sie mit der mühsamen Arbeit einer vollständigen Systemüberprüfung. Es würde volle zwei Tage dauern, alle Bauteile des Schiffes durchzugehen und die genaue Lage und Natur des Schadens zu identifizieren. Chalee und der Erste Offizier beschlossen, sich draußen umzusehen, während die anderen sich damit beschäftigten, die ersten Computertests laufen zu lassen, um zu überprüfen, ob die Schadensisolationsausrüstung selbst korrekt funktionierte. Es war eine Erleichterung, nach der stillen, wiederaufbereiteten Luft des Schiffes eine Brise zu spüren, und die verringerte Schwerkraft gab ihren Schritten Leichtigkeit, als sie über die plattgedrückten Büsche hüpften, die unter dem Rumpf hervorstanden.

Der Erste Offizier wanderte um das Schiff herum, um zu sehen, ob es irgendwelchen äußeren Schaden erlitten hatte, aber es war nichts ersichtlich. Er kletterte wieder durch die Luftschleuse zurück, um zu sehen, ob er einen Bruchscanner aufbauen könnte, und nachdem er ihm zugesehen hatte, wie er verschwand, drängte Chalee sich durch die drahtigen Pflanzen auf eine niedrige Felsklippe zu, die sich in einer Entfernung von etwa einer Viertelmeile aus dem graugrünen Blättermeer erhob. Obwohl er keine Anzeichen einer örtlichen Fauna gesehen hatte, war er sicher, daß es in einer so milden Umwelt wie dieser eine geben mußte, und er war froh über den Blaster, der beim Gehen sachte an seinen Schenkel klopfte.

Die Büsche wurden höher, als die Steigung zunahm. Dann kam er zur Basis des Rückens, wo sie wieder dünner wurden und dann aufhörten, als der Boden steiniger wurde. In der dünnen Luft leicht schnaufend stieg er nach oben, froh über die leichtere Schwerkraft nach der Untätigkeit des Lebens an Bord. Schließlich kam er zum Gipfel und wandte sich dorthin um, wo das Schiff lag. Nur die Oberseite war über der groben Vegetation sichtbar, und die Sonne glänzte hell auf seiner Oberfläche. Er merkte sich in Gedanken vor, etwas dagegen zu tun, für den Fall, daß irgend etwas auf dieser stillen Welt lebte. Die fernen Geräusche der Männer trieben in Bruchstücken durch die Luft, während er den endlosen Teppich absuchte, der sich von dem Hügel aus in alle Richtungen ausbreitete.

Die anscheinende Leere des Planeten bewegte ihn in derselben Weise, wie es die weite Leere des Weltraums tat, und er dachte, wenn er sich jemals niederlassen würde, dann würde es an einem Ort wie diesem sein. Als er in dieser Weise sinnierte, wurde seine Tagträumerei durch einen Wechsel in dem unregelmäßigen Gemurmel unterbrochen, das aus der Richtung des Schiffes kam. Scharfe Geräuschfetzen wurden von dem langsamen Wind herangetragen, und das Summen eines Strahlers schnitt durch das Durcheinander von Rufen. Er drehte sich zu dem Fleck reflektierten Lichtes um, als der Strahler wieder feuerte, aber von hier aus war kein Anzeichen dessen zu sehen, was geschah. Er zog den Strahler aus seinem Holster, schlitterte und rannte den Hang hinunter und warf sich in den Unterwuchs, ignorierend, daß dieser sich beim Rennen an ihm verhakte und riß. Fünfzig Meter von der Paquita entfernt hielt er plötzlich nach Luft keuchend an. Falls etwas nicht stimmte, wäre es nicht klug, mitten darin hineinzuplatzen. Einen Moment lang dachte er, daß die Bundesbehörden ihn irgendwie an diesem Ort aufgespürt hätten, aber die Möglichkeit lag so fern, daß er sie zurückwies. Es mußte eine einheimische Lebensform sein, die das Schiff angriff, und er schob sich vorsichtig auf die kleine Lichtung zu, die durch die Landung entstanden war.

Er ließ sich auf die Knie nieder und kroch durch die zähen Stengel der Pflanzen, seinen Blaster erhoben, um den Bereich vor ihm abzudecken. Er spähte durch die Lücken und suchte nach Bewegung in der nun stillen Landschaft, aber es war nichts zu sehen. Als er beim Raumfahrzeug anlangte, erstarrte er sofort und brachte die Schnauze des Blasters hoch, um sie auf die seltsamen Gestalten zu richten, die still im Schatten der Luftschleuse standen. Sie waren humanoid, aber viel dünner und langgestreckter, als es ein Terraner sein konnte, mit gräulicher Haut und einem einzelnen großen, dunklen Auge, das unter einer glatten, hochgewölbten und haarlosen Stirn saß. Sie waren regungslos und schauten auf einen von ihnen hernieder, der zu ihren Füßen lag, von einem Strahler entzweigeschnitten. Nach mehreren Minuten begannen sie einander Blicke zuzuwerfen und mit ihren Füßen herumzuwetzen, als ob sie sich unsicher wären, was sie als nächstes tun sollten. Etwas brachte Chalee dazu, seine Waffe zu senken und aufzustehen, und als er das tat, wandten die vier Kreaturen ihre Gesichter, um ihn anzusehen. Nach mehreren langen Momenten ließen sich die seltsamen, spindeldürren Gestalten wie auf ein Kommando zu Boden nieder und lagen ausgestreckt auf ihren Gesichtern im Staub, während sie ein leises und nasales summendes Geräusch von sich gaben.

Chalee fühlte sich seltsam verlegen und machte zwei Schritte auf sie zu. Er bemerkte plötzlich einen weiteren übel zugerichteten Körper, der zwischen den Büschen hinter ihnen lag, als er sich unsicher auf die Lichtung bewegte. Sich am Rumpf des Schiffes entlangschiebend, sah er sie ständig an, während seine Hand hinter ihm nach der Metallkante tastete, die die Luftschleuse umgab. Als er seine Finger darüberstreifen fühlte, klopfte er mit dem Griff seines Blasters scharf gegen den Rumpf. Keiner der schlanken Körper rührte sich, und er klopfte noch einmal, diesmal lauter. Es zischte, als die Luftschleuse um einen Bruchteil aufging, und eine Stimme flüsterte nervös seinen Namen. Er antwortete, und die Schleuse öffnete sich weit genug, um die dicke Nase eines Strahlers hervorschauen zu lassen, gefolgt vom schwitzenden Gesicht des Ersten Offiziers.

Chalee blickte zurück zu den trägen Gestalten und deutete mit einer verwirrten Handbewegung auf sie. Vorsichtig trat der Erste Offizier heraus, um sich ihm anzuschließen, und zusammen warteten sie auf eine Reaktion der stummen, regungslosen Gestalten. Der Erste Offizier kicherte nervös, und Chalee räusperte sich mit einem Geräusch, das in der sie umgebenden Stille viel zu laut schien. Ein paar Sekunden später bewegte sich einer der gewölbten Köpfe, und ein rundes, klares Auge hob sich, um in ihre Augen zu schauen. Schließlich hatten sich alle vier Kreaturen auf ihre knochige Füße erhoben und standen da, sie ansehend, während der Staub von den schlichten Roben wehte, der von ihren Schultern hing. Ein paar weitere unbehagliche Momente verstrichen, bevor die Gruppe sich teilte und zu beiden Seiten der schmalen Fußspur stand, die von der Lichtung wegführte, was offensichtlich bedeutete, daß die beiden Männer sie entlanggehen sollten. Chalee rief die anderen aus dem Schiff heraus, und als sie sich um ihn gruppierten, befahl er, daß zwei bei der Paquita bleiben sollten.

Der Rest überprüfte die Ausrüstung und begab sich zwischen die Kreaturen, von denen eine voran auf den überschatteten Pfad schritt. Mit häufigen Blicken zurück auf die drei unnatürlich schlanken Gestalten, die sich leise hinter ihnen bewegten, gingen Chalee und die Besatzung hinter dem Schatten vor ihnen her und ließen die beiden Leichen zurück. Sie marschierten etwa eine Stunde lang, bevor Chalee ihre Position zum Schiff überprüfte, und kurz danach fiel der Pfad scharf nach unten ab und führte durch einen natürlichen Bogen in einer niedrigen Felswand. Sie gingen hindurch und fanden sich am Rande einer riesigen Senke wieder. Baumähnliche Pflanzen wuchsen vom Rand über ihnen nach innen, und Ranken, die über den Krater wuchsen, bildeten ein Gitterwerk, das die Senke aus der Luft verdeckt haben würde. Eine kleine Stadt breitete sich unter ihnen aus, und eine lange Treppenflucht führte hinunter zu den Straßen und Plätzen, die zwischen den Steingebäuden lagen.

Als sie hinabstiegen, sammelte sich eine riesige Menge der Kreaturen, fiel nieder, als die Gruppe vorbeiging, erhob sich dann und schloß sich der wachsenden Schar hinter ihnen an, bis sie endlich einen weiten Platz betraten, wo die Gruppe anhielt. Die Männer schauten einander erstaunt an und dann wieder zurück auf die enorme Masse eines verfallenen Raumfahrzeugs, das in dem offenen Bereich lag. Die Kreatur, der sie gefolgt waren, gab eine Reihe flötender Töne von sich und deutete auf das riesige, rostende Schiff. Sich der großen Menge hinter ihnen bewußt, bewegten die Männer sich vorwärts und starrten zu dem aufragenden Rumpf hoch. Er hatte sehr lange Zeit dort gelegen und stammte deutlich von keiner Welt, von der Chalee wußte. Er wurde von den Kreaturen, die sich um die Besatzung der Paquita drängten, offensichtlich als heiliges Objekt betrachtet. Der Felsvorsprung, auf dem das Wrack stand, war weggeschnitten worden, um zahlreiche Bauten zu formen, manche von beträchtlicher Größe und sehr wie Tempel oder Altarplätze aussehend.

In der Mitte der Stadt lag ein riesiges außerirdisches Schiff, umgeben von Tempeln, die aus dem Felsen gehauen waren, auf dem das verfallene Fahrzeug ruhte. (Illustration von Bob Layzell)

In der Mitte der Stadt lag ein riesiges außerirdisches Schiff, umgeben von Tempeln, die aus dem Felsen gehauen waren, auf dem das verfallene Fahrzeug ruhte. (Illustration von Bob Layzell)

Chalee ging näher heran, begleitet von den grauen, in Roben gehüllten Gestalten, bis er eine breite Treppenflucht erreichte, die aus dem Stein gehauen war. Er stieg dorthin empor, wo sich der verrostete und abblätternde Rumpf aufwärts wölbte. Über ihm gähnte schwarz ein Riß in der Außenhaut des Schiffes, etwa zweieinhalb Meter über dem Boden. Er sprang, ergriff den Rand und zog sich in den Spalt. Das sanfte Flöten der Kreaturen schwoll laut an, und er schaute zurück und sah sie alle mit dem Gesicht nach unten auf dem Platz liegen, während die Männer der Besatzung als Grüppchen über ihnen herausragten. Er zog eine Handlampe aus einer Tasche und ließ den hellen Strahl ins Innere leuchten. Moose und fedrige Gewächse hüllten das Durcheinander eingestürzter Decks und verbogener Schotten ein. Einzelne Geräte hatten sich in unkenntliche Klumpen korrodierten Metalls aufgelöst, und Plastik war spröde und verfärbt geworden. Der Boden, auf dem er stand, ächzte plötzlich und verschob sich, und unwillig, sich weiter in die finstere Ruine zu wagen, kehrte er zum Eingang zurück. Die riesige Menge draußen lag immer noch im Staub, aber als er wieder auftauchte, verdoppelte ihr Stöhnen seine Lautstärke.

Es dämmerte ihm, daß die Ankunft der Paquita, falls dies für sie tatsächlich ein heiliger Ort war, ein wundersames Ereignis darstellen mußte, mit Chalee und seiner zusammengewürfelten Besatzung als heiligen Sendboten, wenn nicht als Götter. Der Gedanke, daß sein schurkischer Erster Offizier als heilige Gestalt betrachtet wurde, entlockte Chalee ein prustendes Gelächter, als er hinuntersprang. Das Summen vom Platz her erstarb, als er zum nächstliegenden Tempel spazierte und geduckt hineinging. Lampen brannten mit einem beißenden Geruch um einen grob herausgeschnittenen Altar am anderen Ende, und er ging zu den Gegenständen hin, die auf ihm lagen. Einer war eindeutig ein Helm, und es gab ein Bruchstück von einer Art Kontrolltafel, das von unleserlichen Aufschriften bedeckt war. Andere Ausrüstungsstücke lagen auf dem staubigen Tisch, und er untersuchte sie sorgfältig. Eines oder zwei sahen erdähnlich aus, aber dies war wahrscheinlich Zufall, denn er war sicher, daß das Schiff aus keinem System kam, das der Terranischen Föderation bekannt war.

Ein Schatten schob sich vor den Eingang, und der Erste Offizier trat ein, sah die auf dem Tisch verstreute Ausrüstung an und fragte Chalee, was vorginge. Als Chalee ihm gesagt hatte, was er dachte, zuckte er einfach mit den Schultern und ging hinaus, und nach einem Moment folgte ihm der Kapitän. Wenigstens würden die Einwohner keine Gefahr sein, und sie konnten sogar nützlich dabei sein, die Paquita wieder in den Weltraum zu bringen. Auf den Platz zurückgekehrt, sprach er mit der Besatzung und führte sie dann zurück zum Schiff, einen stummen Strom der sanften Eingeborenen hinter sich.

Sobald sie drinnen waren, aßen sie und machten sich dann an die Arbeiten, die durch die schwermütigen Kreaturen unterbrochen worden waren, die der Erste Offizier nun als „Glooms“, Trübsalbläser, bezeichnete. Es brauchte nur ein paar Minuten der Gesten, bis die Glooms verschwanden und mit frischem Wasser und einer endlosen Auswahl seltsamer Lebensmittel zurückkehrten. Der Analysator wählte schließlich eine Anzahl davon als für den menschlichen Verzehr geeignet aus, und Chalee war erleichtert zu erfahren, daß die Nahrungsversorgung kein Problem mehr war.

Die Aufgabe, die Paquita zu reparieren, würde eine lange sein. Teile mußten ersetzt wie auch repariert werden, und die Mittel zur Herstellung verwendungsfähiger Ersatzteile mußten mühsam aus der Ausrüstung im Schiff sowie aus allem improvisiert werden, das von den Überresten in der Stadt verwendet werden konnte. Während der verstreichenden Wochen verbrachte Chalee viel Zeit mit der Erforschung der Gegend, fasziniert von der Anwesenheit des riesigen außerirdischen Schiffes und vom Schicksal seiner Besatzung. Er fühlte mit Sicherheit, daß es eine Art Kolonisationsschiff gewesen war, das in einem früheren Zeitalter von einer Katastrophe überkommen worden war. Der Zustand des Wracks deutete darauf hin, daß es hier gelandet war, bevor der Mensch überhaupt versucht hatte, in den Weltraum vorzudringen. Falls dies der Fall war, was war geschehen, um ein so fortgeschrittenes Volk auszulöschen, und warum war keine Rettung gekommen? Ihr Untergang war nicht abrupt gekommen, entschied Chalee, da er außerhalb des Kraters die Ruine einer kuppelförmigen Metallkonstruktion entdeckt hatte, die anders war als alles, das er in der aus Stein gebauten Stadt gesehen hatte. Er hatte auch die zerbrochenen und verfallenen Überreste kleiner Flugzeuge gefunden, die im dichten Unterwuchs oder auf den sandigen Ebenen ein paar Meilen von der Stadt entfernt lagen.

Der erste Hinweis kam ans Licht, als Chalee auf eine hohe Klippe kletterte, um ein stumpfes metallisches Glänzen zu untersuchen, das er am Vortag bemerkt hatte. Auf dem Gipfel fand er einen weiteren zerstörten Flieger zwischen den Felsen verkeilt und bahnte sich einen Weg zu ihm hin, um in den zerschmetterten Rumpf zu spähen. An einem Ende sah er ein Cockpit, und er zog sich auf die Nase des Flugzeugs hoch. In dem kleinen Raum saß eine skelettierte Gestalt, die die zerfetzten Überreste eines Druckanzugs trug. Ein gewölbter Schädel ragte aus den gelben Fetzen heraus, und ein dunkles Loch klaffte dort, wo einst ein großes einzelnes Auge gewesen sein mußte.

04 Fred Gambino Flyer Beta Fornacis

In diesem zerfallenden Wrack, das hoch auf einem Felsvorsprung verkeilt war, lag der Hinweis auf den Ursprung der grauen Leute von Beta Fornacis III. (Illustration von Fred Gambino)

Er starrte in das Knochengesicht, als ihm die Erkenntnis dämmerte. Die sanften, spindeldürren Glooms waren die Nachkommen einer Expedition von irgendeiner fernen, unbekannten Welt. Etwas hatte offensichtlich die Entwicklung ihrer uralten Koloniesiedlung beeinträchtigt und ihren Verlauf verändert. Vielleicht hatte eine Seuche sie heimgesucht und die meisten von ihnen samt der technologischen Fertigkeiten vernichtet, die sie besessen hatten. Während die Überlebenden darum kämpften, eine fremde Umwelt mit den Mitteln zu meistern, die sie hatten, mußte das komplizierte Netzwerk des früheren Wissens allmählich zerfallen sein. Für die heute Lebenden mußten jene frühen Vorfahren als fremde und separate Wesen erscheinen, die zu einer anderen, wundersamen Existenz gehörten. Vielleicht würde eines Tages ein anderes Schiff schlanker, grauhäutiger Leute auf der Suche nach ihren Artgenossen aus dem Himmel fallen.

Chalee wandte sich um und schaute über die Ebenen und Wälder, die sich in weichen, ruhigen Farben bis zum Horizont ausbreiteten, und dachte an andere Planeten, die andere weit entfernte Sonnen umkreisten. Irgendwie erregte ihn der Gedanke nicht, zu jenen sich drängelnden Welten zurückzugehen. Es gab hier etwas, auf das er ansprach, und er verspürte eine Welle der Zuneigung zu den großäugigen und zerbrechlichen Kreaturen, die vertrauensvoll hinter den Terranern hergingen, wohin immer diese auch gingen. Mit einem gedämpften und nachdenklichen Gefühl machte Chalee sich auf den Rückweg zur Paquita, die in einem Kokon aus Kabeln und improvisierten Gerüsten lag. Die Arbeit schritt gut voran, und es würde nicht lange dauern, bis sie in ausreichend gutem Zustand war, um sie wieder zurück in die Zivilisation und zu richtigen Reparaturwerften zu bringen.

Weniger als zwei Wochen später war sie für einen Versuchsflug bereit, und Chalee und sein Erster Offizier setzten sich in die Couches und fuhren die Hauptantriebseinheiten hoch. Sie gingen die Vorflugüberprüfungen ohne Probleme durch und speisten die Energie in die Antigraveinheiten ein. Der Erste Offizier saß über den Anzeigeschirm der Fehleranalyse gekauert, als Chalee Auftrieb eingab und die Paquita sich unter dem Jubel der Draußenstehenden stetig in die Luft erhob. Sobald sie außerhalb des Schwerefeldes waren, fuhren sie den Warpgenerator auf Sprungniveau hoch, stellten die Koordinaten für den kürzesten Hüpfer ein und verschwanden in den Hyperraum. Mehrere Stunden später erschienen sie nur einen Bruchteil von ihrer ursprünglichen Position abgetrieben wieder. Sie konnten bestimmt in den Föderationsraum gelangen, und der Erste Offizier pfiff auf dem ganzen Rückweg zum Landeplatz vor sich hin.

Die Glooms schienen zu begreifen, daß ihre Götter abreisten, und begannen wieder ihr sanftes Summen, während die Menschen die nächsten paar Tage mit den letzten Überprüfungen und der Verproviantierung des Schiffes verbrachten. Endlich war alles bereit, und Chalee unternahm eine letzte Wanderung zu dem Hügel hinauf, wo der verfallene Flieger mit seinem einsamen Passagier lag. Er saß über eine Stunde lang dort und starrte über die sanfte Landschaft, bevor er zur Paquita und ihrer ungeduldigen Besatzung zurückkehrte. Die Glooms standen in einem großen Kreis um die Lichtung, sprachen sanft und starrten mit ihren feuchten, starren Augen auf die Männer außerhalb der Luftschleuse. Sie teilten sich, als Chalee langsam auf den Ersten Offizier zuging, und schlossen sich hinter ihm wieder wie Wasser. Die Besatzung ging der Reihe nach durch die Luftschleuse und begab sich direkt auf ihre Positionen, während der Erste Offizier darauf wartete, daß der Kapitän an Bord ging. Chalee packte den Rand der Schleuse, um sich hineinzuziehen, und wandte dann seinen Kopf, um das Meer von Gesichtern anzusehen, das die Lichtung umrandete. Er seufzte, ließ seine Arme sinken und drehte sich zu dem Mann hinter ihm um. „Ich bleibe“, sagte er ruhig. „Es ist mir ernst damit, und ich möchte es nicht diskutieren.“ Der Erste Offizier starrte ihm ausdruckslos nach, als der Kapitän aus der Lichtung hinaus wanderte, dann zuckte er die Schultern und kletterte durch die Luftschleuse. Ein paar Minuten später erhob sich die Paquita in die warme Luft, zögerte, und stieg dann schnell außer Sicht, und das Heulen der Antigravs ertrank im Brüllen der Hauptantriebe, als sie das Schiff in den Weltraum hinaustrieben.

05 Fred Gambino spacewreck

Andere zerstörte Flugzeuge lagen auf den Ebenen dieses fernen Planeten; ihre öden Formen waren Monumente einer uralten Technologie. (Illustration: Fred Gambino)

Mehrere Jahre später landete ein Vermessungsschiff der Föderation auf Beta Fornacis III. Zu ihrem Erstaunen wurde seine Besatzung von einer Delegation spindeldürrer grauer Kreaturen begrüßt, die von einem nackten Menschen angeführt wurden, der einen Speer trug. Während die in Roben gehüllten Gestalten draußen standen und ein leises, nasal summendes Geräusch machten, kletterte der Mensch selbstsicher in das Schiff, um ihnen zu sagen, daß sie nicht willkommen waren. Die Diskussionen gingen viele Tage lang weiter, bevor der Mann wieder auftauchte und das Schiff abhob.

Sie kamen ein paar Jahre später wieder, aber diesmal war es ein Team von Verhandlern der Föderation, und obwohl es nun eine Anzahl technischer und landwirtschaftlicher Anlagen auf Beta Fornacis III gibt, werden sie streng kontrolliert und stören nicht das Leben der grauen Leute und ihres Gottes Chalee.

Fred Gambino Flyer

Krankheit hatte wahrscheinlich zum Fall der früheren Kultur von Beta Fornacis III geführt. (Illustration von Fred Gambino)

Nächster Teil:  Spacewreck: Ein tödliches Eden

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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Eine Antwort zu Spacewreck: Kinder der Götter

  1. Cernunnos schreibt:

    „Der mit dem Gloom tanzt“ könnte man zum Schluß dieser ansonsten guten Geschichte sagen, der ihr leider wiederum einen gewissen Star-Trek-Drall gibt, wie auch schon der Schluß der vorigen Spacewreck-Geschichte, „Die Kriegswelt Alshain“. In gewisser, wenn auch viel weniger rabiater und radikaler Weise, wird damit die Haltung vorweggenommen, die viel später im Film „Avatar“ propagiert werden sollte . Siehe dazu auch „Avatar” – der neueste anti-westliche Film aus Hollywood von Fjordman.

    Das letzte Bild enthält übrigens zwei Konsistenzfehler: Der Schädel des Piloten weist zwei Augenhöhlen auf, und auf einem Flugzeug einer außerirdischen Spezies, die noch nie mit Menschen zu tun hatte, würde man auf keinen Fall eine Aufschrift wie „SCOUT 41“ finden.

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