Llama 82: Ordonnanzpistole der spanischen Armee

Die spanische Armeepistole Llama 82, ein 16schüssiger Rückstoßlader im Kaliber 9 mm Para.

Von Walter E. Wimmel, aus Heft 11-1985 des „Schweizer Waffenmagazins“.

Die neue spanische Armeepistole Llama 82 ist ein 16schüssiger verriegelter Rückstoßlader im weitverbreiteten Militärkaliber 9 mm Para. Obwohl die Llama 82 äußerlich leicht der Llama Omni ähnelt, ist sie von der Konstruktion her eher der neuen amerikanischen Armeepistole Beretta 92F verpflichtet.

Die neue spanische Armeepistole Llama 82, ein Produkt der Llama Gabilondo y Cia in Vitoria, trägt zwar gewisse äußerliche Züge der nicht gerade erfolgreichen Llama Omni; die futuristische Formgebung wurde jedoch stark abgeschwächt. Von der Mechanik her ist die Llama 82 eher ein Abbild der Beretta 92 – wie sie verfügt sie über einen Schwenkriegelverschluss; die Lama Omni war mit einem Browning’schen Laufwarzenverschluß ausgestattet. Die 16schüssige (15 + 1) Llama 82 gibt es in einer Ganzstahlausführung und in einer Version mit Leichtmetall-Griffstück.

Für unseren Test lag die schwergewichtige militärische Stahlversion vor, eine 209 mm lange, 135 mm hohe und – geladen – ca. 1,3 kg schwere 9 mm Para-Pistole mit Spannabzug und beidseitigem Sicherungshebel.

Die Verriegelung

Die Verriegelung der Llama 82 erfolgt durch einen Schwenkblock, der unten am Laufteil angelenkt ist und beim Rücklauf durch einen Druckbolzen zu einem Schwenk nach unten veranlasst wird. In dieser Stellung blockt er sich am Rahmen fest und gibt gleichzeitig den Schlitten zum weiteren Rücklauf frei. Dieses System war einst bei Walther erfunden worden, um einige Vorteile der Parabellum-Pistole, vor allem die Verriegelung der Waffe ohne Kippen oder Drehen des Laufes, mit einfacheren Mitteln zu erreichen. Es entstand die P 38, und sie blieb lange Zeit ein konstruktives Unikum. Angesichts des weltweiten Siegeszuges der Browning/Colt-Verriegelung hat man das P-38-System als deutsche Spezialität und Sonderbarkeit angesehen. Es wurde auch wenig beachtet, dass Beretta schon mit dem Modell 1951 in die Walther-Fußstapfen trat. Erst als das Nachfolgemodell, die Beretta 92F, bei den US Army-Tests erfolgreich war und als Nachfolgerin der Government angenommen wurde, erlebte der Schwenkriegelverschluss nach Walther-Art den Durchbruch zum Welterfolg.

Beretta hat diese Verriegelung allerdings genial verkleinert und damit eine Schlankheit des Systems erreicht, die man bei Walther wohl aus Festigkeitsgründen nicht für möglich gehalten hätte. Ein Walther-Schwenkblock hat ca. 24,3 mm Breite, ein Beretta-92-Block nur ca. 21,2 mm; und bei der Llama 82, wo man die Beretta-Verriegelung fast exakt nachgebaut hat, ist man noch einen halben Millimeter mit der Breite zurückgegangen.

Die Llama 82 ähnelt äußerlich ein wenig der Llama Omni…

Die Llama 82 ähnelt äußerlich ein wenig der Llama Omni…

…hat jedoch anstelle des Browningschen Laufwarzenverschlusses einen Schwenkriegelverschluss.

…hat jedoch anstelle des Browningschen Laufwarzenverschlusses einen Schwenkriegelverschluss.

Ironie des Schicksals: Bei Walther hat man Bedenken gehabt, mit der ureigenen Verriegelung zu den US-Tests anzutreten, und hat statt dessen die P-88 mit einer abgewandelten Browning-Verriegelung präsentiert. Beretta dagegen kam mit der weiterentwickelten Walther-Verriegelung zum Erfolg!

Der Schlitten

Der Schlitten ist konventionell aufgebaut und hat trotz der Verriegelungsweise (wie auch die Walther P-5) einen geschlossenen Lauftunnel. Dabei sind die Seitenflächen nicht (wie es bei Beretta der Fall ist) plan durchgeführt. Der Schlitten erreicht seine volle Breite (ca. 27,5 mm) nur an kritischen Stellen, im Verriegelungs- und Sicherungsbereich. Vorn wurde der Schlitten schmal und einsteckfreundlich gehalten. Schmal abgesetzt ist auch die Zone der sehr griffigen Betätigungsriffelung. Man kann gut zufassen, ohne mit den Sicherungsflügeln in Kontakt zu kommen.

Es gibt aber auch Sportsfreunde, die es nicht lassen können, gleich bei den Sicherungsflügeln zuzupacken. Sie riskieren beim Zurückziehen des Schlittens ein ungewolltes Sichern der Waffe, und dagegen hat sich die Firma etwas einfallen lassen: Die Sicherungsflügel sind fähig, noch über die waagrechte Normalstellung (= entsichert) hinaus ein paar Winkelgrade nach oben zu schwenken. Wenn man diese „erweiterte Endstellung“ durch ein entsprechendes Zugreifen ausnutzt, ist man jenseits des Totpunktes und ist folglich davor gefeit, die Waffe unbeabsichtigt zu sichern.

Bei den Sicherungsflügeln erreicht die Waffe übrigens (mit ca. 34 mm) noch nicht ihre größte Breite, da diese geschickt halb in die Schlittenwandung eingelassen sind (die Beretta ist an dieser Stelle 38 mm breit!). Der Auszieher liegt rechts und ist wie üblich stiftgelagert. Der vordere Teil hat eine Farbmarkierung, die bei Tageslicht als Ladeanzeige wirkt. Bei Dunkelheit kann man den Ladezustand ertasten.

Die Visierung

Für die Visierung von Militärpistolen hat sich eine optimale Form herausgebildet, die bei der Llama 82 voll zum Zug kommt: Festes Korn mit flacher Schrägung nach vorn (für glattes Einstecken ins Holster) und steiler Schrägung rückwärts. Kimmenteil mit dreieckigem Erdwallprofil seitlich eingeschoben und durch Hämmern zur Not verstellbar. Kornkontur und Kimmenausschnitt rechteckig nach dem Vorbild von Sportpistolen (Korn 3 mm, Kimme 3,3 mm).

Die Visierung liegt auffallend geduckt über der Visierschiene, welche sich in der Mattierung von der übrigen Oberfläche nicht unterscheidet. Für dunkle Zielobjekte hat das Korn einen weißen Punkt und die Kimme zwei klitzekleine Pünktchen beidseits vom Ausschnitt (eine kräftige Markierung unterhalb des Ausschnitts ist wegen der flachen Bauweise nicht möglich). Die Visierlinie beträgt 152 mm.

Der Lauf

Der Lauf hat 6 breite Züge im Rechtsdrall. Er ist mit Patronenlager 113,5 mm lang (11 mm kürzer als der vorstehende Beretta-Lauf). Unten trägt er die Schwenkriegel-Lagerung. Durch die Führungsleisten der beiden Lagerböcke wird er im Rahmen richtungskonstant, aber nicht ganz spielfrei geführt; er ist außerdem satt im Schlitten und dessen vorderer Lauföffnung eingepaßt. Die unter dem Lauf und unter dem Schwenkriegel liegende Schließfeder mit Stange stützt sich gegen die Demontageachse ab. Durch diese Anordnung von Lauf, Verriegelung und Feder wird das Gesamtsystem ziemlich hoch, was besonders bei dem hochliegenden Auswerfer und dem klobigen Umriss der Schlittenpartie auffällt.

Läufe von Pistolen mit Schwenkriegelsystem, von oben nach unten: Walther P 38, Walther P 5, Beretta 92 und Llama 82.

Läufe von Pistolen mit Schwenkriegelsystem, von oben nach unten: Walther P 38, Walther P 5, Beretta 92 und Llama 82.

Abzugs- und Schlageinrichtung

Der Abzugsdrücker (Breite 8 mm) ist halbmondförmig gekurvt und an der Fingerfläche glatt, mit balligem Schliff versehen. Er ist auch für kleinere Hände gut zu erreichen (Abstand des Abzugs in vorderer Ruheposition zum Griffrücken ca. 69 mm). Der Abzug betätigt über eine rechts halb freiliegende Abzugstange per Zug die Schlageinrichtung. Diese Stange ist nicht einfach ein Stahlblechstreifen, sondern ein aufwendig gefertigtes Frästeil mit Versteifungen. Am Ende wendet sich die Stange nach oben und bildet so den Unterbrechernocken. Nach innen ragt ein massiver Stummel vor, der beim Single-Action-Abziehen die Klinke auslöst, bei Betätigung des Spannabzugs dagegen in eine Hammerrast eingreift und so den Hammer direkt betätigt.

Der Hammersporn ist grob gerieft und halb verdeckt. Er besitzt außer der DA-Spannrast eine Haupt- und eine Sicherheitsrast, die im Handbuch etwas hochtrabend „Anti-fall safety with automatic positioning“ genannt wird. Der eigentliche Schlagstift (nicht fliegend gelagert) kann vom Hammerschlag nur über einen in der Sicherungswalze gelagerten Schlagpilz erreicht werden. Die kräftige Schlagfeder ist mit ihrer Federstange über den als Schieber gebauten Griffrücken sehr einfach ohne Werkzeug zu demontieren, wodurch dann auch der Hammer mit Achse herausnehmbar wird. Die Zuverlässigkeit des Schlagsystems ließ im Test keine Wünsche offen. Bei allen Munitionssorten hinterließ der Schlagstift kräftige, genau zentrische Eindrücke.

Sichern und Entspannen

Die Llama 82 verfügt über eine manuelle Sicherung, eine Magazinsicherung und die Ruherast am Hammer. Die manuelle Sicherung entspricht den Beretta-Modellen 92 SB und 92 F. Wie dort betätigt ein Links-Rechts-Hebelpaar eine hinten im Schlitten gelagerte Sicherungswalze. Schwenkt man die Hebel nach unten, so tritt folgendes ein:

1) Ein in der Walze gelagerter Schlagpilz wird aus seiner waagrechten Aktionsstellung in eine Steilstellung gedreht und kann den Hammerschlag nicht mehr an den erst jenseits der Walze beginnenden Schlagstift weitergeben.

2) Durch einen Übertragungsstift wird der Unterbrechernocken der Abzugstange betätigt und so die Stange von Klinke und Hammer getrennt.

3) Über einen Winkelhebel wird die Klinke vom Hammer getrennt, und der Hammer schlägt ab.

Eine solche manuelle Entspann-Sicherung genügt allen Ansprüchen, die man vernünftigerweise an sie stellen kann und hat nur den Nachteil einer nicht besonders günstigen Lage der Hebel bei Einhandbetrieb. Bei Beretta gibt es zusätzlich noch eine automatische Zündstiftsicherung, die auch bei manuell ungesicherter Waffe den Zündstift blockiert, solange der Abzug nicht durchgezogen ist. Darauf hat man bei der Llama 82 verzichtet und statt dessen die Pistole mit dem umstrittenen Vorteil einer Magazinsicherung ausgestattet. Diese Magazinsicherung ist nichts als ein kühn geschweiftes Stück Federstahldraht, das die Abzugsstange außer Betrieb setzt, solange kein Magazin eingeschoben ist (und das sich zum Glück leicht demontieren lässt).

Lauf in vorderer Position, Schwenkblock in Verriegelungsstellung (im Griffrahmen ist der Federstahldraht der Magazinsicherung zu sehen).

Lauf in vorderer Position, Schwenkblock in Verriegelungsstellung (im Griffrahmen ist der Federstahldraht der Magazinsicherung zu sehen).

Lauf in hinterer Position, Schwenkblock gibt Schlitten zum Rücklauf frei.

Lauf in hinterer Position, Schwenkblock gibt Schlitten zum Rücklauf frei.

Der Rahmen

Der Rahmen beginnt ca. 16 mm hinter der Mündung und hat gleich vorn als Besonderheit zusätzliche Führungsleisten für den Schlittenvorderteil (Schließfederaufnahme). Über dem Abzugsbügel ist die Verbindungs- und Demontageachse gelagert, eine halbierte dicke Walze, deren Hebel zum Demontieren 90° nach unten gedreht wird. Griffgünstig für den Daumen liegt der Schlittenfanghebel (wie bei Beretta). Der hochliegende Auswerfer ist durch zwei Stifte im Rahmen fixiert.

Der Abzugsbügel verjüngt sich wie bei der Omni schräg und linear nach vorn: gut zum Wegstecken der Waffe. Es bleibt vorn genug Raum für den Abzugsfinger, sofern man nicht mit dickem Handschuh schießt. Der Fingerhaken für das beidhändige Schießen gerät durch die Verjüngung etwas nach oben, hat aber zum Ausgleich eine besondere Riffelung bekommen. Die eigentlich schon überlebte Combatmode des Fingerhakens wird bei Neukonstruktionen ohnehin nur noch als mehr oder weniger ornamentale Manier mitgeschleppt.

Die Griffdicke der Llama 82 hat das 20,5 mm breite Magazin als Ausgangswert; der Griff wird aber im Endeffekt mit 34,4 mm inklusive Griffschalen noch erheblich dicker. Hier wirkt sich aus, dass die gleiche Konstruktion auch in Leichtmetall haltbar sein muß. Beim Greifen hat man das Gefühl einer satt gefüllten Hand, ohne dass der Abstand zum Abzug zu groß würde.

Die Halte- und Deuteigenschaften entsprechen bewährten Mustern. Die ziemlich steile Griffvorderkante findet sich ebenso bei Beretta und entsprechend bei P 38 oder SIG-Sauer P 225. Der Griffrücken wölbt sich im unteren Teil weiter aus als bei der Beretta 92. Dafür hat Llama auf einen berettamäßigen Griffrückensporn verzichtet. Neu gegenüber Beretta ist auch die (bequeme) Demontierbarkeit des Griffrückens durch einen gefederten Traversalstift.

Das Magazin

Der Griffrahmen ist vorn senkrecht geriffelt, hinten glatt. Der obenliegende Magazinhalter besteht wie meist üblich aus einem durchgehenden Walzenschieber mit Aussparung und Gegenklaue. Laut Prospekt lässt er sich auch auf der rechten Waffenseite für Linkshänder einbauen. Die entsprechende Zusatzrast am Magazin ist vorhanden. Eine Fangriemenöse ist am Rahmen nicht vorgesehen. Die matten griffigen Plastikgriffschalen haben einen Schönheitsfehler. Sie sind nur mit je einer Schraube befestigt und können sich folglich vor allem oben abspreizen. Die rechte tut das auch unter dem sanften Druck der sonst unabgedeckten Abzugsstange, die ein gewisses seitliches Spiel entwickelt.

Das 15-Schuss-Magazin folgt (anders als bei der Omni) der üblichen Bauweise. Genau gesagt ist es mit dem Beretta-92-Magazin fast identisch. Man könnte das Beretta-Magazin in der Llama 82 verwenden, falls man auf die Magazinsicherung verzichtet. Die Llama hat zusätzlich rechts eine kleine balkonartige Blechausbiegung, welche die Magazinsicherung ausschaltet. Der Zubringer besteht aus Leichtmetall. Der Magazinboden ist ein Schieber, der durch eine Druckplatte mit Mittelwarze in Position gehalten wird (eine von Walther vorexerzierte Bauart, die sich heute allgemein durchsetzt). Die Llama-Magazine sind relativ schwer zu laden, und die Rasten für den Magazinhalter sind nicht immer gleichmäßig angebracht: Eines der mir vorliegenden Magazine braucht einen Schlag auf den Magazinboden, um einzurasten. Die Magazinfunktion beim Schießen war jedoch durch die ganze Stapelung hindurch einwandfrei.

Felddemontage

Armeepistole Llama 82, teilzerlegt.

Armeepistole Llama 82, teilzerlegt.

Magazin entfernen und Patronenlager kontrollieren. Der zentrale Demontagehebel (links über dem Abzugsbügel) wird etwas anders bedient als bei der Beretta:

Den Schlitten gut 2 cm zurückziehen, bis die beiden schrägen Verstärkungskanten von Schlitten und Rahmen miteinander fluchten. Jetzt den Demontagehebel nach unten drehen. So kann der Schlitten nach vorn abgezogen werden. Schließfeder und Lauf samt Verriegelungsblock aus der Schlittenunterseite entnehmen.

Praxis und Schussleistung

Walter E. Wimmel beim Testen der Llama 82.

Walter E. Wimmel beim Testen der Llama 82.

Das Beste vorweg: Es gab während der ganzen Testzeit mit unterschiedlichen Munitionssorten und Ladungen keine Zünd-, Funktions- oder Auswurfstörung; die Waffe schoss vom ersten Schuss an perfekt, Griffwinkel, Griffgestaltung, DA-Abziehen, SA-Abziehen: Alles fühlt sich, wenn man die Waffe zum Probieren in die Hand nimmt, ausgezeichnet an. Geht es aber ans Schießen, dann stört der hohe Abzugswiderstand erheblich, zumindest beim Präzisionsschießen. Zwar sind die 2,6 kg SA-Gewicht noch im Rahmen des Militär-Üblichen, es kommt mir aber vor, als ob ein Griff, der die Hand nicht so satt füllt, das schwergewichtige Abziehen eher erleichtern würde. Jedenfalls brauchte ich einige Eingewöhnung, um auf 25 Meter auch nur Zehnergruppen um die 10 cm Durchmesser zustandezubringen, obwohl der Abzug trocken und direkt nach einer kurzen Auslösestrecke kam, bei der meist etwas Kratzen fühlbar wurde.

Als tüchtige Dienstwaffe hat die Llama wohl nicht das Zeug zur eigentlichen Präzisionswaffe, zumal auch ein verschlussbedingtes Laufspiel vorhanden ist. Beim spontanen Schnellschießen gab es dagegen keine Abzugsprobleme. Die Gruppen lagen gut beisammen, und hier fügt sich auch der Schuss mit dem Spannabzug gut ein, der mit seinen leicht über 5 kg Abzugsgewicht ein sauberes Durchziehen auf nicht zu langem Weg ermöglicht.

Zum Tragen: Einige Formvorteile machen die Llama 82 günstiger zum Hantieren und Wegstecken als die ältere Schwester Beretta 92. Gleichwohl ist sie ein Trumm von Pistole (in Ganzstahl: 1,11 kg, mit 16 Patronen Kampfgewicht 1,3 kg). Da zieht man die Ausführung mit Leichtmetall-Rahmen schon in Erwägung, die ungeladen 0,875 kg wiegt.

Fazit

Von der Beretta-Aufwertung in USA wird vermutlich die Llama 82 mitprofitieren. Trotz fehlender automatischer Zündstiftsicherung ist sie eine hochmoderne Ordonnanzwaffe. Zwar wird nach spanischer Manier Bewährtes zugrundegelegt, aber dabei durchgehend überarbeitet. Und es gibt etliche Fortschritte gegenüber dem Beretta-Vorbild: den geschlossenen Schlitten (gegen Schmutzempfindlichkeit); die auf ihrer Stange vorkomprimierte Schließfeder; den leicht demontierbaren Griffrücken samt Schlageinrichtung; die verlängerte Schlittenführung; die schmalere Vorderpartie und raumsparende Anordnung der Sicherungsflügel; die Wahl zwischen Stahl- und LM-Rahmen. Läuft Spaniens Armee-Faustfeuerwaffe der der US-Army den Rang ab?

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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