Büchsen-Licht (5): Preisgünstige Zentralfeuerbüchsen

Kipplaufbüchse Baikal IJ-18 MN

Kipplaufbüchse Baikal IJ-18 MN

„Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, wird für diejenigen pflügen, die das nicht getan haben.“

Von Deep Roots (zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2014)

Da es jetzt nur mehr ein Vierteljahr dauert, bis am 1. Oktober 2012 die Waffengesetz-Novelle 2010 in Kraft tritt, sei zu Beginn dieses fünften Teils meiner Büchsen-Serie noch einmal die bis dahin noch bestehende waffengesetzliche Situation in Österreich wiedergegeben, soweit es die zur Kategorie C – Meldepflichtige Waffen zählenden Büchsen betrifft:

Dazu gehören alle Gewehre mit gezogenem Lauf, die keine Voll- oder Halbautomaten sind, d. h. Repetierbüchsen, Einzellader der verschiedenen Systeme sowie ein- oder mehrläufige Kipplaufbüchsen oder Kombinationswaffen (Bockbüchsflinten etc.), sofern auch nur ein gezogener Lauf (= Kugellauf) vorhanden ist. Dies betrifft auch Kleinkalibergewehre oder -läufe!

Waffen der Kategorie C können frei ab 18 Jahren erworben werden; wenn der Käufer eine Waffenbesitzkarte oder einen Waffenpaß besitzt, kann er das Gewehr gleich mitnehmen, ansonsten fragt der Händler nach Kaufabschluß erst bei der Behörde an, ob gegen den Käufer kein Waffenverbot besteht, und falls nicht, dann kann die Waffe drei Werktage nach Kaufabschluß („Abkühlfrist“) beim Händler abgeholt werden.

Die Meldung erfolgt in der Form, daß Art, Type, Seriennummer etc. der Waffe in ein Meldeformular eingetragen wird, von dem der Kunde das Original erhält, während eine Kopie beim Händler verbleibt, der sie sieben Jahre lang aufbewahren und den Sicherheitsbehörden auf Verlangen Einsicht gewähren muß.

Bei Weiterveräußerung der Waffe von Privat an Privat braucht man das Gewehr nicht bei seiner Behörde oder sonstwo abzumelden, sondern man muß dem Käufer nur mitteilen, wo man sie beim Kauf gemeldet hat, damit der Erwerber, der die Waffe seinerseits bei irgendeinem Fachhändler melden muß, das hierbei angeben kann. Ob der Erwerber das auch tatsächlich macht, entzieht sich der Verantwortung des Vorbesitzers. Das heißt, all diese Meldungen sind für die Behörde eigentlich wertlos, denn sie geben ja nur wieder, in wessen Besitz die Waffe im Zeitpunkt der Meldung gewesen ist. Was nachher damit geschehen ist, ob sie verkauft, verschenkt oder vererbt wurde, ist ja aus der Meldung nicht zu ersehen; die Meldung des neuen Besitzers konnte ja auch bei einem anderen Fachhändler oder auch gar nicht erfolgt sein, und die Meldungen sind nicht miteinander verknüpft. Vor Inkrafttreten der Waffengesetznovelle 2010 in Verkehr gebrachte Waffen der Kategorie C sind daher für die Behörde nicht greifbar, solange sie nicht bei dem von dieser Novelle vorgesehenen zentralen Waffenregister gemeldet werden!

Sobald nun die Waffengesetznovelle 2010 am 1. Oktober 2012 in Kraft getreten ist, sind sämtliche Käufe solcher Waffen vom Händler im zentralen elektronischen Waffenregister des Innenministeriums zu registrieren, und gemäß der EU-Waffenrichtlinie muß bis 30. Juni 2014 auch der Altbestand an Waffen der Kategorie C vollständig registriert sein, das heißt jeglicher Altbesitz solcher Gewehre muß nachgemeldet werden. Hierbei ist aber zu bedenken:

– Diese EU-Waffenrichtlinie soll schon heuer wieder „evaluiert“, das heißt wohl auf Verschärfungsmöglichkeiten überprüft werden, und die ersten Sitzungen hierfür sind bereits für Juli anberaumt;
– in Deutschland gibt es bereits Vorstöße zur Einführung einer Waffensteuer, wofür ca. 300 Euro pro Waffe und Jahr im Gespräch sind! Angesichts immer knapper werdender Staatskassen und zu erwartender Mittelnachforderungen für den ESM kann man sich ausmalen, daß auch in Österreich eine solche Waffensteuer kommen wird, sobald die Nachmeldefrist bis 30. Juni 2014 abgelaufen und alles gemeldet ist, was die Bürger zu melden bereit sind (vorher wohl nicht, um niemanden vom Nachmelden abzuschrecken);
– in Kanada hat man ein solches Waffenregistrierungsprojekt bereits wieder aufgeben müssen, nachdem die ursprünglich geplanten Kosten um mehr als das Tausendfache überschritten worden sind und das System einfach nicht funktioniert hat. Falls man erwägt, seine Waffe registrieren zu lassen, sollte man damit also bis zum letztmöglichen Zeitpunkt warten, denn selbst wenn das österreichische bzw. EU-Projekt zur Waffenregistrierung ebenfalls aufgegeben werden müßte, wird man bis dahin eingelangte Meldedaten bestimmt nicht wieder löschen;
– Beim Eingeben der Meldedaten hat der Waffenhändler bzw. sein Angestellter Einsicht in alles, was man sonst noch gemeldet hat! Das wird zwar bei einem normalen Kleinunternehmer und seinem bodenständigen Personal nicht so gravierend sein, aber bei Großfirmen mit vielleicht auch „internationalem“ Personal sieht das schon anders aus;
– Die Meldung an das BMI erfolgt über Internetleitung. Wenn man sich daran erinnert, daß in letzter Zeit etliche behördliche Datenbanken von „Anonymous“ geknackt wurden (zum Beispiel des Gebühren Info Service GIS, wo private Adressen inklusive Geburts- und Kontodaten von Gebührenzahlern gestohlen und ins Netz gestellt wurden) und daß der Staat nicht einmal auf die persönlichen Daten seiner Polizisten aufpassen kann, dann sinkt das Vertrauen in die Sicherheit solcher Waffendaten noch weiter. Außerdem ist die Möglichkeit zu bedenken, daß bei einer weiteren „Verbuntung“ der Beamtenschaft diverse Migrationshintergründler Zugriff zu solchen sensiblen Daten erhalten könnten und somit die Möglichkeit, diese an Interessierte in ihren eigenen Kreisen weiterzuverkaufen. Auch ist davon auszugehen, daß die Waffenmeldedaten vom BMI umgehend an Brüssel weitergeleitet werden, was die vorgenannten Risiken nochmal deutlich verschärft.

DIE WAFFEN

Nach meinen bisherigen Waffenartikeln folgt hier nun ein Beitrag für diejenigen Leser, die etwas Weitschußtauglicheres als ein Flinte und etwas Stärkeres als ein Kleinkalibergewehr (Randfeuerbüchse) wollen, eine Alternative zu Unterhebelrepetiergewehren, aber keinen klassischen Militärrepetierer in der Art eines Mausergewehres oder einer Lee-Enfield, weil sie sich vielleicht als Waffenlaien nicht auf den Kauf einer solchen alten Gebrauchtwaffe einlassen wollen oder sich den harten Rückstoß einer starken Infanteriepatrone aus einem Gewehr mit metallener Kolbenkappe nicht zumuten möchten.

Für diese gibt es hier eine Übersicht an günstigen Büchsen, die man neu „von der Stange“ kaufen kann und die schießfertig nicht viel über tausend Euro kosten. Mit „schießfertig“ ist gemeint, daß standardmäßig eine offene Visierung vorhanden ist, sodaß man zum Gewehr nicht auch noch ein Zielfernrohr dazukaufen muß, wofür samt Montage bei angemessenem Wertigkeitsverhältnis etwa noch einmal der Preis der Basiswaffe einzurechnen wäre (wer ein Zielfernrohr möchte, sich aber bis 1. Oktober nur ein „nacktes“ Gewehr in dieser Preisklasse leisten kann, kann dieses später immer noch formlos mit einem ZF nachrüsten). Das günstigste Angebot ist hier die

Kipplaufbüchse Baikal IJ-18 MN: € 382,00 (bei Jagd & Sport)

02 BAIKAL-SINGLE 223 Rem

Die einschüssige Kipplaufbüchse Baikal IJ-18 MN ist von der Einlaufflinte Baikal IJ-18 abgeleitet (siehe Teilchenbeschleuniger). Sie ist in den Kalibern .222 Remington, .223 Remington (5,56 x 45 mm NATO), .308 Winchester (7,62 x 51 mm NATO), .30-06 Springfield und dem klassischen Kalaschnikow-Kaliber 7,62 x 39 mm erhältlich. Der Lauf ist im selben Verfahren kalt gehämmert wie bei den Steyr-Mannlicher-Repetiergewehren, was man am spiralig gewundenen Laufaußenprofil erkennt. Das Gewehr hat ein Standvisier, Riemenbügel, eine Kunststoff-Kolbenkappe und eine 11 mm Prismenschiene für Zielfernrohrmontage. Es gibt keinen Ejektor, sondern nur einen Patronenauszieher. Als Schaftmaterial steht das dunklere Nußbaumholz, das hellere Buchenholz oder Kunststoff zur Auswahl.

Wie bei der Flintenversion ist die Handhabung der IJ-18 MN sehr einfach. Zum Laden drückt man den Hebel hinter dem Abzugsbügel nach oben (an den Schaft), knickt den Lauf ab, führt eine Patrone ein und läßt den Lauf wieder einschnappen, wonach das Gewehr auch schon gespannt ist (dies wird durch Austreten eines weißen Signalstiftes oben aus dem Kolbenhals angezeigt). Die IJ-18 wird übrigens nicht über die Abknickbewegung selbst gespannt, sondern schon vorher durch das Drücken des Öffnungshebels. Der Knopf hinter dem Abzug ist die Sicherung. Nach dem Schuß: Abknicken, der Ejektor hebt die leere Hülse ein Stück aus dem Lauf heraus, sodaß man sie mit den Fingern greifen kann. Neue Patrone rein, zumachen, schußbereit.

Einläufige Kipplaufgewehre lassen sich merklich leichter abknicken als doppelläufige Ausführungen, weil hier nur ein Schloß gespannt werden muß. Bei der Baikal IJ-18 liegt auch der Spann- und Öffnungshebel hinter dem Abzugsbügel recht gut zur Hand, sodaß das Nachladen (auch weil nur mit einer Patrone hantiert zu werden braucht) als Ausgleich für die Einschüssigkeit deutlich schneller geht als bei den Doppelläufigen.

03 Baikal IJ-18 MN Detail

Das Zerlegen der IJ-18 in drei Teile (Lauf, Hinterteil und Vorderschaft) geht wie bei allen Kipplaufwaffen denkbar einfach: Das Vorderende des gefederten Patentschnäppers (ein langer Metallhebel) an der Unterseite des Vorderschaftes herausziehen, wodurch man den Vorderschaft abnehmen kann. Dann den Lauf abknicken, worauf man den Lauf und das Hinterteil separat in Händen hält. Zum Zusammensetzen einfach wieder den Lauf mit der entsprechenden Auskehlung am Widerlager des Hinterteils ansetzen und schließen. Dann den Vorderschaft mit dem Hinterende ansetzen (der Patentschnäpper muß zum Einschnappen kurz austreten können), und das Vorderende bis zum Einschnappen an den Lauf andrücken. Achtung, die Waffe ist dann gespannt! Der Händler zeigt übrigens gerne, wie’s geht.

Wie ich von einem Freund, der eine IJ-18 MN hat, sowie von anderer Seite gehört habe, ist dieses Gewehr recht präzise, was besonders für die Ausführung in .223 Remington zutrifft. Für das Scheibenschießen hat sich in .223 Rem. die Geco Target mit 3,6 g schwerem Vollmantelgeschoß sehr gut bewährt, mit der (natürlich nur mit Zielfernrohr) auf 200 m 10-Schuß-Streukreise um 4 cm Durchmesser möglich sein sollen. Für Verteidigungszwecke empfiehlt sich vor allem in den kleineren Kalibern .222 Rem. und .223 Rem. die Verwendung von Jagdpatronen mit Teilmantelgeschoß (siehe Abschnitt „Munition“ im Anschluß an die Waffen).

Eine Praxisinformation, die ich von einem Büchsenmacher erhielt, möchte ich euch nicht vorenthalten:

Wie auf den drei obigen Bildern zu sehen ist, weisen niedrig bauende Kipplaufwaffen der Firma Baikal oft einen gleichmäßig bogenförmigen, glatten vorderen Abschluß des Kolbens zum Systemkasten hin auf. Dies betrifft einläufige Waffen wie die IJ-18 und Doppelflinten wie die MP-43, nicht jedoch die Coach Gun und die hoch bauenden Bockwaffen (mit zwei übereinanderliegenden Läufen) wie die Bockdoppelflinte Baikal IJ-27 und die nachfolgend vorgestellten Modelle Baikal IJ-94 (Bockbücksflinte) und IJ-94 Express (Bockdoppelbüchse).

Wenn man viel schießt, kann sich das Holz des Kolbens etwas setzen, und es entsteht ein wenig Spiel, sodaß der Kolben auf der Stahlstange, auf der er sitzt, etwas auf und ab wackeln kann, wenn er nach vorne so gleichmäßig bogenförmig ans System anschließt. Andere Fabrikate haben auch bei einläufigen Kipplaufgewehren einen von der glatten Bogenform abweichenden vorderen Kolbenabschluß, wie man ihn beispielsweise an den nachfolgend abgebildeten Bockwaffen der 94er-Reihe sieht und der eine Art Verzahnung mit dem Systemkasten bildet.

Bei Flinten ist die daraus entstehende größere Streuung nicht so gravierend, aber Besitzer der für diese Preisklasse normalerweise recht präzise schießenden Baikal-Kipplaufbüchsen kommen dann oft ratlos zum Büchsenmacher und tauschen z. B. das Zielfernrohr aus, weil sie es für defekt halten, oder lassen den Lauf vorne ein wenig kürzen, weil sie glauben, daß die Züge des Laufs im Mündungsbereich beschädigt seien.

Dabei braucht man in so einem Fall nur die Kolbenabschlußkappe hinten abzuschrauben und die Verschraubung des Kolbens auf seiner Führungsstange nachzuziehen; im extremsten Fall muß dazu das Gewinde ein wenig nachgeschnitten werden. Nach dieser wenig aufwendigen Operation sitzt der Kolben wieder fest, und die Waffe schießt präzise wie früher.

Ein Vorteil von Kipplaufgewehren ist die kurze Bauweise im Verhältnis zur Lauflänge, weil der Lauf hier schon knapp vor dem Abzugsbügel beginnen kann, wo ansonsten erst die Hinterkante des Magazins ist. Das heißt, daß Kipplaufgewehre um etwas mehr als eine Patronenlänge kürzer sein können als ein Repetierer oder Halbautomat mit gleich langem Lauf.
Bei einläufigen Kipplaufwaffen wie der Baikal IJ-18MN kann man sich den Lauf zusätzlich noch vom Büchsenmacher kürzen, das Korn zurückversetzen und die Mündung neu ansenken lassen. Bei Flinten sind hier die in Österreich vorgeschriebenen Mindestlängen zu beachten, das heißt, Gesamtlänge mehr als 90 cm und Lauflänge mehr als 45 cm. Bei Waffen mit gezogenem Lauf war es früher so, daß alles über 60 cm Gesamtlänge als frei ab 18 Jahren verkäufliche Langwaffe gegolten hat, auch wenn es von der Art her als Pistole oder Revolver anzusehen war. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht, aber bei Läufen für Büchsenkaliber wie .223 Rem. oder .308 Win. sind Kürzungen auf viel weniger als 50 cm Lauflänge ohnehin nicht sehr sinnvoll, da man bei weiterer Kürzung immer mehr ballistische Leistung verliert und immer mehr Mündungsfeuer in Kauf nehmen muß. Bei Sturmgewehren in diesen Kalibern sind 50 cm die Standard-Lauflänge, und selbst diese sind schon mit Mündungsfeuerdämpfern ausgestattet. Wenn man den Lauf einer Baikal IJ-18 MN also auf 50 cm kürzen läßt, kommt man auf 92 cm Gesamtlänge, und wie kompakt das ist, sieht man am Bild der gekürzten Flintenversion der IJ-18 in Teilchenbeschleuniger. Daß die Geschoßflugbahn einer solcherart gekürzten Waffe aufgrund der geringeren Mündungsgeschwindigkeit etwas stärker gekrümmt ist, wird teilweise dadurch wieder ausgeglichen, daß der Winkel zwischen Visierlinie und Laufseelenachse durch die Verkürzung der Visierlinie ebenfalls etwas steiler wird, aber wie sich diese beiden Faktoren wirklich netto auswirken, müßte man in der Praxis erproben. Bei doppelläufigen Kipplaufgewehren wäre eine solche Laufverkürzung deutlich aufwendiger, weil hier entweder auch die Laufbrille, die die Mündungen zusammenhält (wie bei der als nächstes beschriebenen Baikal IJ-94) zurückversetzt werden müßte, oder bei Doppelflinten der Lötkeil zwischen den Läufen. In beiden Fällen müßte der Büchsenmacher auch noch die beiden Läufe so aufeinander einjustieren, daß sie auch weiterhin einigermaßen zusammenschießen.

Gesamtlänge: ca. 102 cm
Lauflänge: 60 cm
Gewicht: 3 kg

Bockbüchsflinte Baikal IJ-94: € 952,00 (Jagd & Sport)

04 Baikal IZH-94-1

Dies ist eine Kombinationswaffe mit einem obenliegenden Schrotlauf im Kaliber 12/76 und einem untenliegenden Kugellauf in den Kalibern .308 Winchester oder .30-06 Springfield. Das „Bock-“ in „Bockbüchsflinte“ wie auch in „Bockdoppelbüchse“ oder „Bockdoppelflinte“ hat nichts mit dem Schießen auf Böcke zu tun, sondern bezieht sich darauf, daß hier die Läufe übereinander „aufgebockt“ sind.

Gesamtlänge: ca. 107 cm
Lauflänge: 60 cm
Kaliber: Schrotlauf 12/76; Kugellauf: .308 Winchester oder .30-06 Springfield
Gewicht: 3,6 kg

Diese Waffe hat ein Standvisier, eine 11 mm Prismenschiene für Zielfernrohrmontage, Wechselchoke für den Schrotlauf, Doppelabzug, automatische Schiebesicherung am Kolbenhals, Schäftung aus ölgeschliffenem Nußbaum-Kernholz mit Fischhaut am Pistolengriff und Vorderschaft, Gummischaftkappe und Riemenbügel. Sie ist im Unterschied zur IJ-18 auf die für Kipplaufwaffen konventionelle Art zu öffnen, indem man den Öffnungshebel auf der Oberseite nach rechts drückt, bevor man das Laufbündel nach unten abknickt, wodurch gleichzeitig die innenliegenden Schlagstücke gespannt werden. Danach ist die Waffe jedesmal automatisch wieder gesichert! Daran gilt es in einem eventuellen Verteidigungsfall zu denken, damit man in der Hitze des Gefechts nicht nach schnellem Nachladen auf einen Gegner anlegt und dann davon überrascht wird, daß sich bei Abzugsbetätigung nichts rührt! Zum Entsichern schiebt man den auf dem Bild oben hinter dem Hebel sichtbaren Schieber auf dem Kolbenhals nach vorn. Wie bei allen Kipplaufwaffen ohne außenliegende Hähne (mit Ausnahme der IJ-18) ist von außen nicht sichtbar, ob die Waffe gespannt ist, und sie kann nur durch Abdrücken entspannt werden!

Beim Schießen ist zu beachten, daß die Waffe zwei separate Abzüge hat. Man kann also die Läufe selektiv abfeuern, z. B. den Büchsenlauf, falls man auf ein entfernteres Ziel schießt, oder den Flintenlauf bei Verteidigung gegen einen nahen, sich schnell bewegenden Gegner. Welcher Abzug welchen Lauf abfeuert, steht in der Gebrauchsanleitung bzw. ist vom Händler zu erfahren. Der Ablauf beim Verteidigungsschießen mit mehreren schnell abzugebenden Schüssen wäre also wie folgt: Entsichern, anlegen, abdrücken, umgreifen auf den anderen Abzug, abdrücken, Läufe abknicken, nachladen und schließen, entsichern, neue Zielaufnahme, feuern. Das Zerlegen und Zusammensetzen erfolgt sinngemäß wie bei der IJ-18.

Abnehmen des Vorderschafts

Es wird empfohlen, Kipplaufwaffen, bei denen der Vorderschaft als Widerlager für die Schloßspannhebel dient, vor dem Zerlegen immer erst abzukippen und danach erst den Vorderschaft abzunehmen, indem man das Vorderende des Patentschnäppers herauszieht (Bild oben).Zwar läßt sich der Vorderschaft auch bei entspannten Schlossen abnehmen, doch spätestens beim Zusammensetzen kann es ernsthafte Probleme geben. Hat man das Abkippen vergessen, müssen die Hebel von Hand gespannt werden. Das geht am besten, indem man die Schloßspannhebel kräftig auf den Boden oder gegen eine Tischkante drückt, sodaß sie spürbar einrasten und nach unten zeigen.

Bei der spanischen Zabala Modell 213 zeigen beide Schloßspannhebel korrekt nach unten – die Doppelflinte wurde vor dem Zerlegen abgekippt und so gespannt.

Bei der spanischen Zabala Modell 213 zeigen beide Schloßspannhebel korrekt nach unten – die Doppelflinte wurde vor dem Zerlegen abgekippt und so gespannt.

Einerseits könnte man vermuten, daß es den Schlagfedern nichts ausmacht, wenn sie bei zerlegter Aufbewahrung der Flinte dauerhaft gespannt bleiben, denn die Waffen werden auch ab Werk in diesem Zustand ausgeliefert (liegen also zerlegt in der Schachtel). Andererseits steht aber im VISIER Special 16 „Flinten“, daß man Flinten, um die Schlagfedern nicht unnötig zu belasten, nur im entspannten Zustand in den Waffenschrank stellen sollte.

Sicherheitshalber sollte man also Kipplaufgewehre, die man nur in gespanntem Zustand zerlegen und im zerlegten Zustand nicht entspannen kann, wenn irgend möglich im zusammengesetzten (und entspannten) Zustand aufbewahren, und nur solche zerlegt aufbewahren, bei denen man das im entspannten Zustand tun kann.

Die Baikal IJ 18 wird zwar durch das Abknicken zwangsläufig gespannt, weil man dafür den Spannhebel hinter dem Abzug drücken muß, aber man kann sie nach dem Zerlegen wieder entspannen: Einfach nochmal den Spannhebel drücken, dabei den Abzug betätigen und dann den Spannhebel wieder loslassen. Daß das Schloß sich entspannt, erkennt man daran, daß der weiße Signalstift oben am Kolbenhals, der im gespannten Zustand ein bißchen heraussteht, dann in seiner Bohrung verschwindet.

Wie das bei den anderen Kipplaufmodellen aussieht, erläutert der Händler; falls er es bei einem bestimmten Modell gerade nicht weiß, kann man es bei ihm im Laden ausprobieren, sodaß er allfällige Komplikationen mit den Spannhebeln beheben kann.

Bezüglich Flintenmunition siehe meinen Artikel „Teilchenbeschleuniger“, der weiter oben und am Ende dieses Beitrags verlinkt ist. Hier nur ein Hinweis bezüglich Flintenlaufgeschossen wie z. B. „Rottweil Brenneke“: Wenn man solche verwendet, schraubt man am besten den offensten der mitgelieferten Choke-Einsätze in die Mündung des Flintenlaufes, da die Präzision mit Flintenlaufgeschossen normalerweise umso schlechter wird, je enger der verwendete Choke ist. Und noch etwas: Beim Kauf sollte man sich vergewissern, ob tatsächlich alle Chokeeinsätze in der angegebenen Anzahl und vor allem der Chokeschlüssel dem Gewehr beiliegen. Letzterer ist ein flaches Stahlstück in Form eines breiten T mit kurzem senkrechtem Teil und wird nicht nur zum Wechseln der Chokes benötigt, sondern auch um den jeweils eingeschraubten Choke auf festen Sitz zu überprüfen und gegebenenfalls festzuziehen.

Siehe auch die Produktrezension -Baikal IZH-94 von Robb Scottsdale auf „Predator Masters“, wovon ich hier aber nur seine „Schlußgedanken und Empfehlung“ übersetze:

Das Gute:
– Präzision ist besser als erwartet, 1 MOA auf 100 Yards kann mit minimalen Handladeanstrengungen erwartet werden [Anm. d. Ü.: 1 MOA (Minute of Angle) ist eine Bogenminute, was auf 100 m ca. 3 cm wären].
– Die natürliche Balance dieser Waffe ist großartig, und das freihändige Schießen ist sehr bequem. Die Zielaufnahme ist ebenfalls exzellent.
– Die Treffpunkte des Büchsen- und des Flintenlaufs sind ordentlich ausgerichtet, im Gegensatz zu manchen „urban legends“.
– Bockbüchsflinte kostete neu 250 $.

Das Schlechte:
– Abzüge sind zu schwergängig (Dies ist das Problem # 1).
– Ästhetisches Finish der Waffe ist eindeutig russisch (aber kein Nachteil für die Funktion der Waffe)
– Zielfernrohrmontageschiene ist ziemlich kurz, aber ein Flintenzielfernrohr mit langem Augenabstand paßt perfekt darauf. (Eine Rotpunktoptik wäre auch in Erwägung zu ziehen)

Das Andere:
– Um eine Büchsenpatrone AUS der Waffe zu kriegen, muß man ein bißchen mit der Hülse wackeln, um sie am Auszieher vorbeizubekommen (wird aber nach einer Weile zur „zweiten Natur“ und ist dann kein Thema mehr)
– Mein Exemplar hat einen Fixchoke (aber eigentlich bekommt alles jenseits von 30 Yards eine Büchselkugel statt einer Ladung Postenschrot, daher ist das irgendwie müßig.)

Bewertung:
Die EAA Baikal IZH 94 zu einem Neupreis von 250 $ für das von mir gekaufte Modell/Kaliber ist eine interessante und brauchbare Ergänzung für Ihre Kollektion von Jagdwerkzeugen. Diese Kombinationswaffe ist definitiv der Erwägung wert, da sie gut schießt und eine neue Flexibilität/Dimension bei der Raubzeugjagd bietet. Der ultimative Test ist natürlich: „Wenn ich es nochmal tun sollte, würde ich dann?“ Die Antwort darauf ist ein sofortiges JA, und auf einer Skala von 0 – 5, wobei 5 hieße „Lassen Sie sofort fallen, was Sie gerade tun, und gehen Sie raus und kaufen Sie es jetzt“ und 0 „rennen Sie weg, ohne zurückzuschauen“… würde ich die EAA Baikal IZH 94 mit „4“ bewerten, wenn Sie diese Kombinationswaffe zu dem Schnäppchenpreis bekommen wie ich, werden Sie froh darüber sein, und wirklich guten Gebrauch davon machen.

Bockdoppelbüchse Baikal IJ-94 Express: € 967,00 (Jagd & Sport)

05a Baikal IJ 94 Express

Die Baikal IJ-94 Express entspricht technisch und in der Handhabung der Bockbüchsflinte IJ-94 (mit Ausnahme der flintenspezifischen Besonderheiten), hat aber zwei Kugelläufe und ist im Kaliber .30-06 Springfield erhältlich. Die Höhenjustierung der Läufe erfolgt mittels Klickrastung.

05b Baikal izh_94_sever

Gesamtlänge: ca. 107 cm
Lauflänge: 60 cm
Kaliber: .30-06 Springfield
Gewicht: 3,8 kg

Auf dem Bild unten sind die für die Bockbüchsflinte IJ-94 beschriebenen Funktionsteile sehr schön zu sehen: der Öffnungshebel hinter den abgekippten Läufen, der Sicherungsschieber dahinter sowie der Doppelabzug. Der Auszieher ist hinter den beiden in diesem Fall gleichen Patronenlagern ausgefahren.

IJ 94 Express, Detailansicht des geöffneten Systems.

IJ 94 Express, Detailansicht des geöffneten Systems.

CZ 527 Büchse: € 799,00; Linksausführung € 929,00 (Frankonia)

Die seit Jahrzehnten gebauten, gern als Schonzeitbüchsen geführten Modelle der Baureihe CZ 527, die früher unter dem Namen „Brünner Fox“ bekannt war, sind nach dem System Mauser 98 konstruiert und verriegeln mit zwei Warzen im Systemhülsenkopf (eigentlich sind sie vom System her modifizierte Mini-Mauser mit herausnehmbarem Magazin). Das Schloß ist ohne Werkzeug zerlegbar. Im Unterschied zum 98er-Original haben die 527er eine seitliche Hebelsicherung hinter dem Kammerstengel, die den Schlagbolzen und den Verschluß sperrt. Der Abzug ist ein Rückstecherabzug. Die Visierung ist ein Standvisier mit Korntunnel; für eine Zielfernrohrmontage ist eine 16-mm-Prismenschiene vorhanden. Das Einsteckmagazin faßt 5 Patronen; da es im Verhältnis zu dieser Kapazität relativ weit nach unten steht, dürften die Patronen darin einreihig übereinandergestapelt sein, was zwar die Bauhöhe vergrößert, aber eine mittige Lage der obersten Patrone zwischen dem Lauf und dem geöffneten Verschluß sicherstellt und dadurch eine schräge verkantete Zuführung vermeidet (siehe den übersetzten Artikel zur Savage 14/114 am Ende des Abschnittes über die Gewehre).

Die Ausführung CZ 527 Büchse hat einen Nußbaumschaft mit Schweinsrücken, bayerischer Backe, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft sowie Riemenbügeln und ist in den Kalibern .22 Hornet, .222 Remington und .223 Remington (5,56 x 45 mm NATO) erhältlich. Es gibt auch eine Linksausführung (nur in .223 Rem.) um € 929,00 (Frankonia).

Gesamtlänge: 108 cm
Lauflänge: 60 cm
Kaliber: .22 Hornet, .222 Rem., .223 Rem.
Magazin: herausnehmbar, 5 Patronen
Gewicht: ca. 2,8 kg

CZ 527 Carbine: € 829,00 (Frankonia) bzw. € 827,00 (Jagd & Sport)

08 CZ 527 CARBINE

Dies ist eine äußerst führige Kurzausführung der CZ-527-Reihe mit nur 47 cm Lauflänge und Nußbaumschaft mit geradem Rücken und ohne Backe (nur Riemenbügelösen). Man bekommt dieses Modell in den Kalibern .223 Remington und 7,62 x 39 mm. Ansonsten wie CZ 527 Büchse.

Gesamtlänge: 95 cm
Lauflänge: 47 cm
Gewicht: 2,7 kg
Kaliber: .223 Rem. oder 7,62 x 39
Magazin: herausnehmbar, 5 Patronen

CZ 527 FS Ganzschaft (Stutzen): € 929,00 (Frankonia) bzw. € 951,00 (Jagd & Sport)

09 CZ 527 FS Ganzschaft

Mit einer Lauflänge von 52 cm, einer Gesamtlänge von 100 cm und einem Gewicht von ca. 2,9 kg liegt dieses Modell zwischen der CZ 527 Büchse und dem CZ 527 Carbine. Es hat einen Ganzschaft aus Nußbaumholz mit Schweinsrücken, bayerischer Backe, ventilierter Gummischaftkappe, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft sowie Riemenbügeln. Lieferbar ist es in den Kalibern .222 Rem. und .223 Rem.

Gesamtlänge: 100 cm (laut Jagd & Sport 97,7 cm)
Lauflänge: 52 cm
Gewicht: ca. 2,9 kg (laut Jagd & Sport 2,7 kg)
Kaliber: .222 Rem. oder .223 Rem
Magazin: herausnehmbar, 5 Patronen

CZ 527 Luxus: € 832,00 (Jagd & Sport)

10 CZ 527 LUX

Dieses Modell ist die Luxusausführung des Modells CZ 527 Standard und hat einen Schaft aus schön gemasertem türkischem Nußholz mit Schweinsrücken, Backe, dünner Gummikappe, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft sowie Riemenbügel.

Gesamtlänge: 107,7 cm
Lauflänge: 60 cm
Gewicht: 2,8 kg
Kaliber: .22 Hornet, .222 Rem. oder .223 Rem.
Magazin: herausnehmbar, 3 bzw. 5 Patronen

Reservemagazine für die Baureihe CZ 527 in den Kalibern .22 Hornet, .222 Remington, .223 Remington und 7,62 x 39 mm kosten bei Frankonia jeweils € 49,95.

CZ 550 Standard: ab € 825,00 (Jagd & Sport)

11 CZ 550 STANDARD

System: nach Art des Mauser-98-Systems mit Zweiwarzenverriegelung im Systemhülsenkopf und langem seitlichem Patronenauszieher. Systemhülse hochglanzpoliert mit 19,5-mm-Prismenschiene für Zielfernrohrmontage. Schaft mit geradem Rücken und Riemenbügeln.

Kaliber: .308 Winchester, 7 x 64 mm, .30-06
Magazin: fest eingebaut, für 5 Patronen
Gesamtlänge: 113,5 cm
Lauflänge: 60 cm
Gewicht: 3,3 kg

CZ 550 Luxus: ab € 859,00 (Frankonia) bzw. ab € 907,00 (Jagd & Sport)

12 CZ 550 LUX

Nußbaumschaft mit Schweinsrücken, bayerischer Backe, ventilierter Gummischaftkappe und Riemenbügeln.

Kaliber .270 Winchester, 7 x 64 mm, 8 x 57 IS, 6,5 x 55 mm Schwedisch Mauser oder .30-06, fixes Magazin zu 5 Patronen: € 859,00 (Frankonia) bzw. ab € 907,00 (Jagd & Sport)
Kaliber .243 Winchester oder .308 Win. (mit Einsteckmagazin für 4 Patronen): € 939,00 (Frankonia) bzw. ab € 1.002,00 (Jagd & Sport)
Kaliber 9,3 x 62 mm, 7 mm Remington Magnum oder .300 Winchester Magnum (Magazin herausnehmbar bzw. fix, 3 Patronen): € 939,00 (Frankonia) bzw. ab € 998,00 (Jagd & Sport)

Gesamtlänge: 113 cm
Lauflänge: 60 cm
Gewicht: 3,3 kg

CZ 550 Drückjagd: € 879,00 (Frankonia)

(Ohne Abbildung.) Dieses Modell ist in den Kalibern 7 x 64 mm, .30-06 oder 9,3 x 62 mm erhältlich. Es hat einen Nußbaumschaft mit Schweinsrücken, bayerischer Backe, ventilierter Gummikappe, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft und Riemenbügeln. Die Visierung besteht aus einer Drückjagd-Visierschiene und einem Korn mit Korntunnel. Fixes Kastenmagazin.

Gesamtlänge: 105 cm
Lauflänge: 52 cm
Gewicht: ca. 3,1 kg

CZ 550 Stutzen (FS): ab € 989,00 (Frankonia) bzw. ab € 1.020,00 (Jagd & Sport)

13 CZ 550 FS

Ganzschaft aus Nußbaumholz mit Schweinsrücken, bayerischer Backe, ventilierter Gummikappe und Riemenbügeln.

Kaliber .270 Win., 7 x 64 mm, .30-06, 8 x 57 IS, 9,3 x 62 mm (fixes 5schüssiges Magazin): € 989,00 (Frankonia) bzw. ab 1.020,00 (Jagd & Sport)
Kaliber .243 Win. oder .308 Win. (mit 4schüssigem Einsteckmagazin): € 1.049,00 bzw. € 1.121,00 (Jagd & Sport)
Gesamtlänge: 105,5 cm
Lauflänge: 52 cm
Gewicht: ca. 3,3 kg

CZ 555 Luxus: € 1.077,00 (Jagd & Sport)

14 CZ 555 LUX

Dies ist eine Weiterentwicklung der bewährten 550er-Serie mit neuer Schaftform, verstärktem Verschlußgehäuse und frei schwingendem Lauf.

Kaliber: .30-06, .308 Win. oder 7 x 64 mm
Magazin: herausnehmbar, für 3 Patronen
Gesamtlänge: 113,5 cm
Lauflänge: 60 cm
Gewicht: 3,3 kg

Mercury 870 Standard: € 769,00 (Frankonia)

15 Mercury 870 Standard

Die Mercury-Repetierbüchsen haben einen aus Chromnickelstahl gefertigten Systemkasten und kalt gehämmerte Läufe. Sie sind mit einem Rückstecherabzug, einer 2-Stellungs-Schiebesicherung und einem Klappdeckelmagazin für 4 Patronen ausgestattet.

Das Modell 870 Standard gibt es in den Kalibern .222 Remington, .308 Winchester, .30-06 und 9,3 x 62 mm. Der Schaft besteht aus Nußbaumholz, hat einen geraden Rücken und keine Backe. Das Gewehr ist mit Riemenbügeln und einem Standvisier ausgestattet.

Gesamtlänge: ca. 108 cm
Lauflänge: 56 cm
Gewicht: 3,3 kg

Mercury 870 GFK „Soft-Touch“: € 749,00 (Frankonia)

Das Modell 870 GFK „Soft-Touch“ ist die normal lange Version zum Modell 870 GFK „Nachsuche“ (siehe Bild unten) und ist in den Kalibern .308 Win., .30-06, 8 x 57 IS, 9,3 x 62 mm und .300 Winchester Magnum erhältlich. Der Glasfaser-Kunststoffschaft in Monte-Carlo-Form hat eine „Soft-Touch“-Beschichtung, durch die er sich angenehm und natürlich anfühlt. Auch hier gibt es ein Standvisier und Riemenbügel. Lauflänge und Gesamtlänge wie Modell 870 Standard, Gewicht 3,2 kg.

Mercury 870 GFK „Nachsuche“: € 869,00 (Frankonia)

16 Mercury 870 GFK Drückjagd-Nachsuche

Das Modell 870 GKF „Nachsuche“ ist die kürzere Version der 870 GFK „Soft-Touch“ und unterscheidet sich von dieser nur durch den kürzeren Lauf (50 cm), das geringere Gewicht (3,1 kg) und das Drückjagdvisier mit den Lichtsammeleinlagen in Kimme und Korn. Der vordere Riemenbügel ist drehbar.

Mercury 870 Luxus DL: € 899,00 (Frankonia)

Mercury 870 Luxus DL, hier mit Zielfernrohr (nicht im Preis inbegriffen)

Mercury 870 Luxus DL, hier mit Zielfernrohr (nicht im Preis inbegriffen)

Das Modell 870 Luxus DL hat einen Monte-Carlo-Schaft aus ausgesuchtem Nußbaumholz und ist in den Kalibern .30-06 und 9,3 x 62 mm erhältlich. Ansonsten wie 870 Standard.

Nachtrag 17. August 2013: Im VISIER Special Nr. 69 „Repetierer – Die ultimative Kaufhilfe“ gibt es auch eine Vorstellung der in Italien gefertigten Mercury 870, die ich nachfolgend samt einem Bild aus diesem Artikel präsentiere:

Der Verschluss (oben) verriegelt mit zwei Warzen in der Systemhülse. Nicht nur am Kammerstengelansatz verzichtete der italienische Hersteller auf das Brechen der Kanten und das Schlichten von Werkzeugspuren.

Der Verschluss (oben) verriegelt mit zwei Warzen in der Systemhülse. Nicht nur am Kammerstengelansatz verzichtete der italienische Hersteller auf das Brechen der Kanten und das Schlichten von Werkzeugspuren.

Mercury heißt die Low-Budget-Marke, unter der Groß- und Einzelhändler Frankonia Jagd- und Druckluftwaffen italienischer oder türkischer Provenienz vermarktet. Die Standardausführung der Mercury 870 geht aus dem Waffenhandelshaus für 769 Euro an den Endkunden. Die Kaliberspanne liegt zwischen .243 Winchester und .300 Winchester Magnum.Bei diesem Test ging eine „870 Standard“ in .308 Winchester an den Start. Ihr schlichter Nussbaumschaft hat einen geraden Rücken ohne Backe und kommt mit griffiger Fischhaut an Pistolengriff und Handschutz. Im Schaft steckt ein 56 cm langer und an der Mündung nur noch 15 mm dünner Lauf. Da ist das Hitzeflimmern nach einign in rascher Folge abgegebenen Schüssen vorprogrammiert. Abzugsbügel und Mittelschaftmagazin bilden eine Einheit. Diese stammt aus der Metall-Druckgussform. Bei eingestochenem Züngel findet der Abzugsfinger im winterlichen Handschuh kaum Platz. Nicht gestochen bricht der Abzug nach kratzigem Vorzug bei etwa 1,5 Kilo. Die Kammer läuft mit sehr viel Spiel in der Hülse und neigt dadurch zum Hakeln. Die Zwei-Stellungs-Sicherung der Büchse rastet mit deutlich vernehmbarem Klicken in den jeweiligen Positionen und dürfte daher nicht nur Meister Reineke in die Flucht schlagen. Bei stärkeren Kalibern wäre eine elastischere Kappe angebracht. Unter dem Kornschutz verbirgt sich ein höhenverstellbares Balkenkorn. Im Kimmensockel ruht eine Rechteckkimme. Sie lässt sich seitlich driften und ist per Inbusschraube fixiert.

Bei der Verarbeitungsqualität der Mercury 870 muss man Abstriche machen. Sie entspricht dem günstigen Preisniveau der Einsteigerbüchse, Die Präzision reicht für jagdliche Zwecke bis in mittlere Distanzen aus, sofern nicht viele Schüsse in kurzer Zeit abgegeben werden und der Lauf zu heiß wird.

Da beim Googeln auch die Namenskombination „Sabatti Mercury 870“ auftauchte (z. B. hier: Sabatti Mercury 870 .308 rifle review auf „Shooting UK“), vermute ich, daß diese Modellreihe von Frankonia nur ohne den Namen Sabatti verkauft wird und weitgehend identisch mit den von Jagd & Sport vertriebenen Sabatti Rovers ist, bei denen dafür der Name „Mercury“ nicht auftaucht und die auffallend ähnlich aussehen. Hier also diese etwas anders heißende Verwandtschaft:

Sabatti Rover 600 ST: € 718,00 (Jagd & Sport)

18 Sabatti Rover 600_02

Kaliber .222 Remington (mit Einsteckmagazin, siehe Bild), .243 Winchester oder .30-06 Spr. (mit Klappdeckelmagazin). Vorne verriegelndes System, Standvisier, Nußbaumschaft mit geradem Rücken, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft, Gummischaftkappe und Riemenbügel. Lauflänge 56 cm.

Sabatti Rover 870 ST: € 768,00 (Jagd & Sport)

19 Sabatti ROVER 870

Wie Rover 600 ST, jedoch in den Kalibern 7 mm Remington Magnum oder .300 Winchester Magnum, ausschließlich mit Klappdeckelmagazin. Lauflänge 61 cm.

Sabatti Rover 870 in Detailansicht

Sabatti Rover 870 in Detailansicht

Sabatti Rover 870 DL Luxus (ohne Abbildung): € 867,00 bzw. in Magnumkaliber € 917,00 (Jagd & Sport)

Kaliber wie die Modelle 600 ST und 870 ST, ausgesuchtes Nußholz mit deutscher Backe und Monte-Carlo-Rücken.

Sabatti Rover 870 EDL ST (ohne Abbildung): € 1.164,00 (Jagd & Sport)

Kaliber .30-06, herausnehmbares Stahlblechmagazin. Schaft aus bestem Nußholz mit bayerischer Backe.

HAENEL Repetierbüchse Jaeger .10: € 990,00 (Frankonia) bzw. € 1.016,00 (Jagd & Sport)

21 Haenel Jaeger 10

Preisgünstiger und führiger Standardrepetierer mit geschmiedeter Systemhülse, kaltgehämmertem Lauf und Flintenabzug mit Rückstecher, erhältlich in den Kalibern .270 Winchester, 6,5 x 55 mm Schwedisch-Mauser, 7 x 64 mm, .308 Win., .30-06, 8 x 57 IS, 9,3 x 62 mm, 7 mm Remington Magnum und .300 Winchester Magnum.

Verschluß mit 6 Verriegelungswarzen und 60° Öffnungswinkel, 2-Stellungs-Sicherung, Fluchtvisierung (Drückjagdvisierung) mit Leuchtkorn, gerader Schaft mit deutscher Backe, Gummikappe und Riemenbügeln.

Einsteckmagazin für 3 Patronen. Lauflänge 56,5 cm (bei Magnum-Kalibern 61,5 cm), Gesamtlänge: 110 bzw. 115 cm, Gewicht ca. 3,2 kg.

Forest Favorit Spezial: € 999,00 (Frankonia)

22 Forest Favorit Spezial

Die Forest-Favorit-Jagdrepetierer entstehen auf Basis ausgesuchter und überarbeiteter Original-Mauser-98er-Systeme, die mit Bohrungen für Zielfernrohrmontagen versehen werden. Sie weisen den zuverlässigen langen Patronenauszieher des 98er-Systems sowie dessen 180°-Flügelsicherung auf. Das Magazin ist fest eingebaut und faßt 5 Patronen.

Das Modell Favorit Spezial ist in den Kalibern .30-06, 8 x 57 mm IS und 9,3 x 63 mm sowie zum einheitlichen Preis wahlweise mit dem oben abgebildeten Nußbaumschaft mit deutscher Backe oder mit einem schwarzen Hogue-Kunststoffschaft mit geradem Rücken und ohne Backe wie das unten abgebildete Modell Favorit Nachsuchenbüchse erhältlich. Der Lauf ist 52 cm lang und mit der Forest-Spezial-Fluchtvisierung ausgestattet: rotes Leuchtstabkorn und grüner Leuchtstrich unter dem Kimmenausschnitt. Der Abzug ist ein Kombiabzug: Direktabzug für den Flüchtigschuß, Rückstecher für den Präzisionsschuß.

Gesamtlänge: 104 cm
Lauflänge: 52 cm,
Gewicht: ca. 3,3 kg

Forest Favorit Nachsuchenbüchse: € 1.049,00 (Frankonia)

23 Forest Favorit Nachsuchenbüchse

Die Nachsuchenbüchse ist die kürzere Ausführung des Modells Favorit Spezial und wie dieses zum einheitlichen Preis mit denselben Schaftvarianten erhältlich (Hogue-Kunststoffschaft mit geradem Rücke wie oben oder Nußbaumschaft mit deutscher Backe und Schweinsrücken wie auf nächstoberem Bild). Durch den seitlich angebrachten Riemenbügel am Kolben und den mittels Ring kurz hinter der Mündung drehbar montierten vorderen Riemenbügel kann das Gewehr bequem auf dem Rücken getragen werden. Zusätzlich hat die Nachsuchenbüchse zwei Riemenbügelösen an der Schaftunterseite. Der Lauf ist 47 cm lang und mit der Forest-Spezial-Fluchtvisierung ausgestattet; das Abzugssystem ist dasselbe wie beim längeren Modell. Kaliber: .30-06, 8 x 57 mm IS oder 9,3 x 63 mm.

Gesamtlänge: 100 cm
Lauflänge: 47 cm
Gewicht: ca. 3 kg

Antonio Zoli AZ 1900 Bavaria: € 1.139,00 (Frankonia S.68–69); Linksausführung: € 1.369,00

24 Antonio Zoli AZ 1900 Bavaria

Antonio Zoli fertigt diese Repetierbüchse nach Vorbild der schwedischen Husqvarna 1900. Hier haben wir die Standardversion mit schwarz brünierter Systemhülse ohne Gravur. Schaft aus schönem Nußbaumholz, mit bayerischer Backe, Doppelfalz, Fischhaut an Pistolengriff und Vorderschaft sowie mit Riemenbügeln.

Kaliber: .243 Winchester, .270 Winchester, 6,5 x 57 mm, 7 x 64 mm, 7 mm Remington Magnum, .308 Winchester (7,62 x 51 mm NATO), .30-06, .300 Winchester Magnum, 9,3 x 62 mm, .338 Winchester Magnum.
Magazin: Fixes Kastenmagazin mit Klappdeckel für 4 – 5 Patronen je nach Kaliber.
System: Zylinderverschluß mit 2-Warzen-Verriegelung im Hülsenkopf; Öffnungswinkel von nur 75° ermöglicht schnelleres Repetieren und tiefere Zielfernrohrmontage.
Sicherung: Seitliche Sicherung, Entriegelungshebel vor dem Kammergriff zum Öffnen des Verschlusses bei gesicherter Waffe.
Abzug: Kombiabzug (Direktabzug mit Rückstecher). Der Rückstecher entsticht selbständig beim Sichern oder Anheben des Kammerstengels.
Visierung: Verstellbares Standvisier.
Gesamtlänge: 112 cm
Lauflänge 60 cm
Gewicht: ca. 3,3 kg

Detailansicht der AZ 1900 Bavaria mit dem Sicherungsschieber hinter dem Kammergriff.

Detailansicht der AZ 1900 Bavaria mit dem Sicherungsschieber hinter dem Kammergriff.

Ergänzung 20. Juni 2014: Im „Deutschen Waffen-Journal“ 11/2009 bin ich auf einen Artikel über günstige Einstiegs-Jagdrepetierer gestoßen, aus dem ich nachfolgend den Abschnitt über die AZ 1900 Bavaria zitiere:

Die schöne Italienerin: Zoli 1900 Bavaria

Die Repetierbüchsen der Modellserie AZ 1900 des italienischen Herstellers Antonio Zoli haben eine lange Geschichte, denn sie gehen auf den schwedischen Repetierer Husqvarna 1900 zurück. Der Hisqvarna-Zoli-Verschluss kann seine Abstammung vom alten 98er zwar nicht verleugnen, weist aber alle Attribute auf, die heute von einem modernen Verschluss für Jagdrepetierer verlangt werden. Das 98er-System ist hier konsequent weiterentwickelt und modernisiert worden. Das Zoli-System hat einen geringen Öffnungswinkel, der Kammerstengel liegt in Höhe des Abzugsbügels und durch die Entriegelungstaste ist ein gefahrloses Entladen bei gesichertem Abzug möglich. Damit wird die Dreistellungssicherung des 98ers gut ersetzt, und eine flache Zielfernrohrmontage ist möglich. Auf die beim 98er-System vorhandene dritte Verriegelungswarze am Kammerstengel kann bei einem aus modernem Stahl gefertigten Verschluss getrost verzichtet werden.

Etwas anderes ist das beim langen Mauser-Auszieher, der hier durch eine kleine, gefederte Auszieherkralle ersetzt wurde. Der Mauser-Auszieher, der die Patrone vom Aufsteigen aus dem Magazin bis zum Auswerfen sicher festhält, ist eindeutig sicherer.

Die Verschlusskammer und die beiden großen Verriegelungswarzen bestehen aus einem soliden Stück Stahl. Der Verschluss umschließt den Patronenboden vollständig, die Auszieherkralle und der gefederte Auszieher [Anm. D.R.: wohl Auswerfer?] sind im Hülsenkopf untergebracht. Ein sehr kurzer Schlagbolzenweg sorgt für eine schnelle Zündung.

Ein Führungsstück in der rechten Verschlusswarze sorgt für einen leichten Schloßgang. So ganz eng ist die Zoli-Büchse allerdings nicht gepaßt. Bei zurückgezogener Kammer ist deutlich deren seitliches Spiel feststellbar.

Die Sicherung liegt rechts am Schlößchen und sichert nicht nur den Abzug, sondern sperrt auch den Verschluss gegen ungewolltes Öffnen. Zum gefahrlosen Entladen kann bei der Zoli-Repetierbüchse durch einen separaten, vor dem Kammerstengel angeordneten Entriegelungshebel die Verschlußsperre aufgehoben und der Verschluss bei gesicherter Waffe geöffnet werden.

Als Abzug dient ganz nach europäischem Geschmack ein Abzug mit Rückstechereinrichtung. Der Abzug wird automatisch entstochen, wenn die Kammer geöffnet wird. Ungestochen löste der Abzug sehr trocken bei 1,8 kg aus. Für eine Drückjagdbüchse ist das in Ordnung. Besonders im Winter ist ein zu leicht stehender Abzug bei einer Drückjagdbüchse nicht unproblematisch, denn mit vor Kälte gefühllosen Fingern ist die Abzugskontrolle nicht einfach. Etwas mehr Widerstand ist dann ganz gut, der Abzug muss nur trocken stehen und darf nicht „ziehen“. Das Abzugsgewicht läßt sich aber über eine Inbusschraube vorn am Abzug auch individuell einstellen. Das geht aber nur, wenn die Waffe ausgeschäftet ist.

Die Zoli verfügt über ein Kastenmagazin, das durch einen Klappdeckel verschlossen ist. Zu empfehlen wäre auch hier ein Einsteckmagazin, wie es der Hersteller bei der etws teureren Drückjagdvariante serienmäßig anbietet.

Der Schaft dieser Standard-Zoli ist ein für den Preis ausgesprochen ansehnlicher Nußbaumholzschaft mit Fischhaut am Pistolengriff und Vorderschaft. Der Hinterschaft mit Schweinsrücken verfügt über eine bayerische Backe mit Doppelfalz. Obwohl der Preis jüngst mit 1079 Euro die 1000-Euro-Schwelle überschritten hat, ist die Zoli 1900 Bavaria Standard eine Büchse mit den notwendigen technischen Ausstattungsmerkmalen und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, dem eigentlich nur das Einsteckmagazin fehlt.

Savage Modell 14/114 Euro Classic: € 1.149,00 (Kettner, 2011)

26 Savage 14 Euro Classic

Dieses Gewehr ist mit seinem Monte-Carlo-Schaft die auf den europäischen Geschmack zugeschnittene Version der Savage 14/114 American Classic und hat einen freischwingenden Lauf, ein herausnehmbares Kastenmagazin für vier Patronen (siehe Bild unten), einen Schaft mit Ölfinish und das firmeneigene Accu-Trigger-Abzugssystem.

27 Savage Model 14 Euro Classic Magazin

Hier ein von mir übersetzter Testbericht der Savage 14 American Classic (die sich von der Euro Classic durch den geraden Schaftrücken unterscheidet) von der Webseite OutdoorLife:

Savage Model 14 von Jim Carmichel

Der Firmenkatalog beschreibt die neuen Modelle 14 und 11 American Classic als die „Schönheiten“ der Savage-Produktlinie, eine Behauptung, die nicht leicht von irgendejmandem bestritten wird, der diese neuesten Zentralfeuer-Zylinderverschlußbüchsen mit dem Namen Savage sieht.

Wie andere Savage-Büchsen, die unter verschiedenen Modellbezeichnungen erschienen sind, beruht das Modell 14/114 (wobei Modell 14 die Version mit kurzem System ist und das Modell 114 ein längeres Systemgehäuse für Kaliber von .270 bis .300 Winchester Magnum hat) auf der bewährten Modellreihe 110, die aus den 1950ern stammt.

WAS UNS GEFIEL

Großartige Magazinkonstruktion: Anders als die meisten anderen abnehmbaren Kastenmagazine, die die Patronen entweder in Zickzackanordnung oder übereinander positionieren, ist das neue Savage-Kastenmagazin eine Kombination aus beidem. Obwohl die Patronen in einer rechts-links-rechts-Anordnung positioniert werden, wird die oberste Patrone mit dem Verschluß und dem Patronenlager zentriert, was die schräge und manchmal problematische Zuführung mancher Zickzack-Magazine vermeidet. Als wir während unseres Präzisionstests einzelne Patronen luden, entdeckten wir, daß eine Patrone, die man einfach in das geöffnete System fallen ließ, sich perfekt für eine geradlinige Zuführung ausrichtete, ein sehr praktisches Merkmal. Auch ist das Kastenmagazin ungewöhnlich leicht zu entfernen und einzusetzen, mit einem übergroßen Magazinlöseknopf, der sogar mit dicken Handschuhen erreichbar ist. Das Gewehr verdient Extrapunkte dafür, daß es eine der besten abnehmbaren Magazinkonstruktionen aller Zeiten hat.

Hübsches Styling: Das Styling und Finish des Modells 14/114 ist viel besser, als man von einem Gewehr seiner Preisklasse erwarten würde – eigentlich besser als das mancher Gewehre, die zweimal soviel kosten. Stilistisch ist der Schaft pure Klassik, mit einem geraden Schaftrücken und traditioneller Griffgeometrie. Zur Schaftausstattung gehören ein schwarzer Vorderschaftabschluß, eine schwarze Griffabschlußkappe, abnehmbare Riemenbügelösen und eine Gummischaftkappe.

Der Lauf ist freischwingend mit etwa 1,6 mm Spalt zwischen Lauf und Schaft und einer Anarbeitung um das System und die Zylindermutter, die am besten als beiläufig zu beschreiben ist. Jedoch ist die Systembettung recht gut, mit gleichmäßigem Kontakt von vorn bis hinten.

WAS UNS NICHT GEFIEL

Fischhaut: Die maschinell geschnittene Fischhaut am Vorderschaft hat ungefähr 18 Reihen pro Zoll, scharf in einem klassischen herumgezogenen Zackenmuster geschnitten. Die Flächen am Pistolengriff sind weniger ansprechend, mit einem Muster, das zweifellos von den Einschränkungen einer automatisierten Fischhautschneidemaschine diktiert wurde. Um jedoch fair zu sein, ist das eine Kritik, die normalerweise nur bei Feuerwaffen gerechtfertigt wäre, die mehrmals soviel kostet wie diese.

Kammergriff: Eine begründetere Kritik betrifft den schlicht aussehenden Kammergriff, der wie ein Kugelhammer geformt ist und leicht in eine elegante Form umkonstruiert werden könnte, die dem klassischen Styling der Büchse entspricht.

WARUM SIE EINE HABEN WOLLEN WERDEN

Sehr präzise: Die Präzisionstests am Schießtisch wurden mit dem Accu-Trigger mit seinem werksmäßigen Abzuggewicht von 1,5 kp durchgeführt, obwohl er leicht auf ein geringeres Abzuggewicht eingestellt werden kann.

Obwohl die gebräuchlichste Drallänge für das Kaliber .243 10 Zoll (25,4 cm) sind, hatte unser Exemplar eine Drallänge von 9 Zoll (22,9 cm), was in der Theorie die Präzision schwererer Geschosse verbessern sollte (wenn auch auf Kosten der Präzision mit leichteren Laborierungen). Dies wurde jedoch bei Präzisionstests auf 100 Yards nicht bestätigt, bei denen 5-Schuß-Gruppen mit Winchester Supreme 100 grains Power-Point-Geschossen im Durchschnitt auf 4,37 cm kamen. Die Supreme-Laborierung mit 95 grains schweren Balllistic Silver Tips erreichten durchschnittlich 3,55 cm, und die schnellen 55 grains Ballistic Silver Tips mit 1192 m/s kamen im Durchschnitt auf 2,98 cm.

Großer Wert: Sowohl in Erscheinungsbild als auch Leistung setzt Savages neue American Classic einen Standard, der sehr wohl ein neuer Standard für den Wert pro Dollar bei Jagdbüchsen sein könnte.

Dazu gab es dort noch zwei Kommentare:

swirl:
Ich möchte einen Kommentar zu einem fehlerhaften Magazin abgeben, das ich an diesem Gewehrtyp fand; das Magazin rastet vorne ein, was okay ist, während das Hinterende reingeht, aber ständig herausfällt, wenn ein Schuß abgefeuert wird, wodurch man keine Patrone für den nächsten Schuß zuführen kann. Bin ich der einzige, der dieses Magazinproblem hat, oder ist dies ein Mangel, den der Hersteller bei diesen Büchsen übersehen hat?

buckmaster64:
Ich habe gerade die 114 in .300 Mag. bekommen und habe dasselbe Problem mit dem Magazin. Was hast du gegen das Problem unternommen?

Nachdem buckmaster64 seinen Kommentar schon vor 11 ½ Wochen (und 20 Wochen nach swirl) abgegeben hat und weitere Kommentare in der Zwischenzeit ausgeblieben sind, dürfte das mit den Magazinen wirklich nur ein Einzelfallproblem sein. Auf jeden Fall tut man gut daran, sich bei Interesse für eine Savage 14 oder 114 vor dem Kauf vom festen Einrasten des Magazins im hinteren Bereich zu überzeugen (auch wenn man das Gewehr leider nicht probehalber im Geschäft abfeuern kann). Vielleicht kann auch der eine oder andere unserer Leser von praktischen Erfahrungen mit dieser Waffe und ihrem Magazin berichten? Hier die Daten der Savage 14/114 laut Firma Henke:

Gesamtlänge: 107 cm
Lauflänge: 56 cm
Gewicht: 3,4 kg
Magazinkapazität: 4 Patronen
Schaft: Ölfinish, mit Schaftbacke
Kaliber: .243 Winchester (Drallänge 9,25“) oder .308 Win. (Drallänge 10“),

DIE MUNITION

Beim Kauf von Büchsenmunition (und somit auch bei der Auswahl des Kalibers der anzuschaffenden Waffe) ist zu berücksichtigen, daß Patronen mit Vollmantel-Spitzgeschossen in militärisch aktuellen Kalibern (.223 Remington alias 5,56 x 45 mm NATO, .308 Winchester alias 7,62 x 51 mm NATO sowie 7,62 x 39 mm) in Österreich als „Kriegsmaterial“ gelten und nur mit Waffenbesitzkarte oder Waffenpaß erhältlich sind, auch wenn das in der Praxis nicht immer streng gehandhabt wird. Diese Bestimmung ist ein weiteres Indiz für die „Weisheit“ unserer Gesetzgeber, nachdem Patronen in denselben Kalibern mit den gegen ungeschützte Personen viel wirksameren Teilmantel-Jagdgeschossen ebenso ohne Waffenbesitzkarte bekommt wie Vollmantelpatronen in vergleichbaren, aber militärisch nicht mehr aktuellen Kalibern wie 8 x 57 IS oder 6,5 x 55 Schwedisch Mauser. Wer weder Waffenbesitzkarte noch Waffenpaß hat, muß also entweder eine Waffe in einem anderen Kaliber als den oben genannten wählen oder darauf bauen, ab und zu solche Vollmantelpatronen doch „einfach so“ zu bekommen, oder sie von jemandem mit waffenrechtlichem Dokument besorgen lassen, oder auf das Schießen mit Vollmantelpatronen verzichten und sich auf die teureren Jagdpatronen beschränken.

Im Folgenden eine ausgewählte Katalogübersicht über das Munitionsangebot in den Kalibern der oben vorgestellten Gewehre:

.22 Hornet

Sellier & Bellot 2,9 g Teilmantel: 715 m/s 741 Joule € 14,70 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 2,9 g Vollmantel: 715 m/s 741 Joule € 14,70 / 20 Stk. (Frankonia)
RWS 3,0 g Teilmantel: 740 m/s 821 Joule € 25,00 / 20 Stk. (Frankonia)
RWS 3,0 g Match-Jagd: 740 m/s 821 Joule € 41,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Hornady 2,3 g V-Max Varmint Express: 935 m/s 993 Joule € 21,70 / 20 Stk. (Frankonia)

.222 Remington

Sellier & Bellot 3,2 g Teilmantel: 980 m/s 1556 Joule € 15,90 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 3,2 g Vollmantel: 966 m/s 1512 Joule € 15,90 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 3,4 g Sierra Match (Hohlspitz-Bootsheck): 960 m/s 1548 Joule € 16,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 3,2 g Vollmantel: 966 m/s 1512 Joule € 36,60 / 50 Stk. (Frankonia)
RWS 3,2 g Teilmantel: 970 m/s 1524 Joule € 26,00 / 20 Stk. (Frankonia)
RWS 3,4 g Match-Jagd: 985 m/s 1649 Joule € 41,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Norma 4,0 g Teilmantel: 880 m/s 1549 Joule € 30,70 / 20 Stk. (Frankonia)
Remington 3,2 g Pointed Soft Point: 957 m/s 1483 Joule € 11,60 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 3,2 g Power-Shok (Teilm.): 957 m/s 1483 Joule € 22,00 / 20 Stk. (Frankonia)

.223 Remington (5,56 x 45 mm NATO)

Sellier & Bellot 3,6 g Teilmantel-S: 1006 m/s 1822 Joule € 20,30 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 3,4 g Sierra Match (Hohlsp.-Bootsheck): 1040 m/s 1817 Joule € 16,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 4,5 g Sierra Match: 920 m/s 1904 Joule € 16,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 3,6 g Vollmantel: 1006 m/s 1370 Joule € 60,40 / 140 Stk. (Frankonia)
Geco 3,6 g Vollmantel Target: 995 m/s 1782 Joule € 23,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Geco 4,1 g Vollmantel Target: 905 m/s 1691 Joule € 25,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Remington 4,0 g CoreLokt Ultra Bonded (TM): 945 m/s 1793 Joule € 28,60 / 20 Stk. (Frankonia)
Remington 3,9 g Teilm. Partition: 975 m/s 1848 Joule € 22,10 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 4,0 g Fusion (Teilm.): 914 m/s 1680 Joule € 24,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 3,6 g Vollmantel Boat Tail: 987 m/s 1734 Joule € 16,00 / 20 Stk. (Frankonia)

.243 Winchester (6,17 x 51 mm)

Sellier & Bellot 6,5 g Teilmantel: 885 m/s 2545 Joule € 22,50 / 20 Stk. (Frankonia)
RWS 6,2 g Kegelspitz: 930 m/s 2681 Joule € 54,00 / 20 Stk. (Frankonia)
RWS 6,5 g Teilmantel-S: 910 m/s 2691 Joule € 52,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 6,8 g Teilmantel Target: 900 m/s 2754 Joule € 67,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Remington 6,5 g CoreLokt Ultra Bonded (TM): 902 m/s 2636 Joule € 29,60 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 6,2 g Fusion (Teilm.): 908 m/s 2540 Joule € 25,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 6,5 g Power-Shok (Teilm.): 902 m/s 2639 Joule € 24,00 / 20 Stk. (Frankonia)

.270 Winchester (6,8 x 65 mm)

Sellier & Bellot 9,7 g Teilmantel-R: 800 m/s 3104 m/s € 27,80 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 9,7 g Fusion (Teilm.): 869 m/s 3669 m/s € 27,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 8,4 g Power-Shok (Teilm.): 933 m/s 2639 m/s € 26,00 / 20 Stk. (Frankonia)

6,5 x 55 mm(Schwedisch)Mauser

Sellier & Bellot 9,1 g Teilmantel: 814 m/s 2982 Joule € 19,80 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 9,1 g Sierra Game King: 723 m/s 2378 Joule € 32,50 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 9,2 g Sierra Match (Hohlsp.-Bootsheck): 752 m/s 2601 Joule € 26,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 9,1 g Vollmantel: 787 m/s 2818 Joule € 36,60 / 50 Stk. (Frankonia)
Federal 9,0 g Fusion (Teilm.): 792 m/s 2540 Joule € 34,00 / 20 Stk. (Frankonia)

7,62 x 39 mm

Sellier & Bellot 8,0 g Vollmantel: 738 m/s 2179 Joule € 25,50 / 50 Stk. (Frankonia)
Federal Premium 7,97 g Soft Point: 701 m/s 1959 Joule € 34,90 / 20 Stk. (Jagd & Sport)

.308 Winchester (7,62 x 51 mm NATO)

Sellier & Bellot 9,7 g Teilmantel-CE: 840 m/s 3422 Joule € 22,40 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Teilmantel: 748 m/s 3273 Joule € 23,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Sierra Game King: 754 m/s 3327 Joule € 37,90 / 20 Stk. (Frankonia):
S & B 10,9 g Sierra Match (Hohlsp.-Bootsheck): 801 m/2 3497 Joule € 29,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 9,5 g Vollmantel: 856 m/s 3499 Joule € 36,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Geco 11,0 g Teilmantel: 805 m/s 3564 Joule € 30,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 11,0 g Teilmantel Target: 805 m/s 3564 Joule € 71,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Remington 9,7 g CoreLokt Ultra Bonded (TM): 860 m/s 3594 Joule € 32,30 /20 Stk. (Frankonia)
Remington 9,7 g CoreLokt Soft Point: 860 m/s 3594 Joule € 22,40 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 9,7 g Fusion (Teilm.): 860 m/s 3954 Joule € 27,00 / 20 Stk. (Frankonia)

.30-06 Springfield (7,62 x 63 mm)

Sellier & Bellot 9,7 g Teilmantel-CE: 880 m/s 3756 m/s € 21,80 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Teilmantel-CE: 805 m/S 3791 Joule € 24,50 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Teilmantel-S: 825 m/s 3982 Joule € 22,40 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Sierra Game King: 786 m/s 3618 Joule € 36,40 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 10,9 g Sierra Match (Hohlsp.-BH): 849 m/s 3928 Joule € 29,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Vollmantel: 815 m/s 3886 Joule € 39,60 / 50 Stk. (Frankonia)
Geco 11,0 g Teilmantel: 850 m/s 3974 Joule € 30,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 11,0 g Teilmantel Target: 850 m/s 3974 Joule € 71,00 / 50 Stk. (Frankonia)
Remington 11,7 g CoreLokt Soft Point: 823 m/s 3950 Joule € 22,40 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 9,7 g Fusion (Teilm.): 884 m/s 3799 Joule € 27,00 / 20 Stk. (Frankonia)

7 x 64 mm

Sellier & Bellot 9,0 g Teilmantel: 856 m/s 3297 Joule € 25,60 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 9,1 g Vollmantel: 845 m/s 3213 Joule € 25,50 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 10,7 g Teilmantel: 850 m/s 3865 Joule € 30,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 10,7 g Teilmantel Target: 850 m/s 3865 Joule € 71,00 / 50 Stk. (Frankonia)

8 x 57 IS (7,92 x 57 mm)

Sellier & Bellot 12,7 g Torpedo-S: 783 m/s 3893 Joule € 33,20 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 12,7 g Teilmantel-CE: 790 m/s 3963 Joule € 23,50 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 14,3 g Sierra Game King: 748 m/s 3989 Joule € 39,10 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 13,0 g Sierra Match (Hohlsp.-BH): 770 m/s 3842 Joule € 31,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 12,7 g Vollmantel: 789 m/s 3953 Joule € 38,70 / 50 Stk. (Frankonia)
Geco 12,0 g Teilmantel: 810 m/s 3937 Joule € 30,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 12,0 g Teilmantel Target: 810 m/s 3937 Joule € 71,00 / 50 Stk. (Frankonia)

9,3 x 62 mm

Sellier & Bellot 18,5 g Teilmantel: 695 m/s 4468 Joule € 44,50 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 16,5 g Teilmantel: 770 m/s 4891 Joule € 47,00 / 20 Stk. (Frankonia)

7mm Remington Magnum

Sellier & Bellot 11,2 g Teilmantel-CE: 848 m/s 4027 Joule € 31,30 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,4 g Nosler Partition: 784 m/s 3473 Joule € 59,30 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 9,7 g Fusion (Teilm.): 930 m/s 4200 Joule € 43,60 / 20 Stk. (Jagd & Sport):
Federal 11,3 g Fusion (Teilm.): 841 m/s 4012 Joule € 43,60 / 20 Stk. (Jagd & Sport)

.300 Winchester Magnum

Sellier & Bellot 11,7 g Teilmantel-CE: 895 m/s 4686 Joule € 40,70 / 20 Stk. (Frankonia)
Sellier & Bellot 11,7 g Nosler Partition: 875 m/s 4479 Joule € 66,90 / 20 Stk. (Frankonia)
S & B 10,9 g Sierra Match (Hohlsp.-BH): 920 m/s 4613 Joule € 50,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Geco 11,0 g Teilmantel: 955 m/s 5016 Joule € 41,00 / 20 Stk. (Frankonia)
Remington 11,7 g CoreLokt Soft Point: 902 m/s 4744 Joule € 30,60 / 20 Stk. (Frankonia)
Federal 11,7 g Fusion (Teilm.): 902 m/s 4744 Joule € 36,00 / 20 Stk. (Frankonia)

* * * * * * *

Abschließend wieder meine Bitte an alle Leser: Sorgt für eine möglichst weite und rasche Verbreitung dieser Beiträge, und nutzt euer demnächst aufs Konto kommendes Urlaubsgeld auch für Waffeneinkäufe! Auch diejenigen Leser aus Deutschland, die Freunde oder Bekannte in Österreich haben, mögen diese bitte auf meine Waffen-Inforeihe aufmerksam machen und für sich selbst so gut es geht Nutzen aus den darin enthaltenen Informationen ziehen!

Links:
Wissen bewahren von Osimandia
Vorbereitung auf Ragnarök von Fjordman
Den kommenden Crash überleben von Fjordman
Charlton Heston über Waffenbesitz und Political Correctness
Selbstverteidigung ist Menschenrecht von Gerhard Kehr
Suomi KP/-31: Die Mähmaschine von Tikkakoski von P. T. Kekkonen

Die Maschinenpistole MP 40/I im scharfen Schuß von Robert Bruce

Interessante Webseiten:

Steyr Scout Tactical Rifle
Pulverdampf – das österreichische Waffenforum (siehe auch Blogroll)
Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ)
proTell – Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht
Liberales Waffenrecht, ein deutscher Waffen-Blog
The Box O’Truth – ein amerikanischer Waffenblog mit vielen Praxistips (siehe auch Blogroll)
British ARmy Rumour SErvice (ARRSE): http://www.arrse.co.uk/

Waffenzeitschriften:
Deutsches Waffen Journal (DWJ)
VISIER – Das internationale Waffen-Magazin
caliber

Und noch zwei Mottos:

„Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, wird für diejenigen pflügen, die das nicht getan haben.“

„Wenn rohe Gewalt nicht funktioniert, setzt man nicht genug davon ein.“

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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