Soziale Krisenvorsorge

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von Kairos (Originalartikel hier)


Wie Kommentator Meyer im Kommentarstrang zu „Kartoffel werden“ (einem der bemerkenswertesten Kommentarstränge, der jemals in Manfreds „Korrektheiten“ entstanden ist – ich empfehle die komplette Lektüre) bemerkt hat, lässt sich das Recht auf freie Rede auf bewaffnete Männer zurückführen, die den Tod verachten. Solchen Männern kann man nämlich den Mund nicht verbieten.

Man muss sich immer wieder klarmachen, dass die meisten Menschen in unserer Gesellschaft unter „Freiheit“ etwas ganz anderes verstehen, nämlich die Möglichkeit zu unbeschränktem Konsum, Promiskuität und „Selbstverwirklichung, das totalisierte Lustprinzip demgegenüber jeder gesellschaftliche Wert auf der Strecke bleibt, gar als Anachronismus verteufelt wird.

Woher kommt aber diese individuelle Freiheit? Aus der Fähigkeit, sich zu wehren. Wer sich nicht wehren kann, der wird von anderen beherrscht.

Wir sind es nicht mehr gewohnt uns selbst zu wehren, weil in unserer Gesellschaft Spezialisten dafür ausgebildet werden. Sie sollen uns voreinander und vor Übergriffen von außen schützen.

Was aber, wenn diese Gesellschaft nicht mehr funktioniert?

Genau genommen gehören zur Freiheit nämlich zwei Dinge: Sich wehren können und sich selbst versorgen können (oder in einem Wort: Überleben). Beide Dinge sind in unserer Gesellschaft arbeitsteilig auf Spezialisten abgewälzt worden, damit der Rest von uns an der Produktion von Luxusgütern arbeiten oder faul in der Ecke liegen (im Büro oder an der Uni rumsitzen) kann.

Bis zu einem gewissen Grade macht diese Arbeitsteilung ja auch Sinn, da eine Gesellschaft von Spezialisten einer Gesellschaft von Alleskönnern überlegen ist. Ich sehe aber zwei Probleme:

  1. Die Ausweitung der Arbeitsteilung über die nationalen Grenzen hinaus
  2. Das völlige Verlernen lebenswichtiger Tugenden und Fähigkeiten durch die Spezialisierung

Ad 1:

Wir haben uns daran gewöhnt, die Globalisierung quasi als eine über uns hereinbrechende Naturkatastrophe wahrzunehmen. Keiner mag sie wirklich, aber außer den Spinnern von „attac“ kämpft auch niemand ernsthaft dagegen an.

Eine Auswirkung dieser Globalisierung ist die Aufhebung nationaler Autarkie. Nahezu jedes Land ist von Lieferungen anderer Länder abhängig. Wären all diese Länder Bundesstaaten ein und desselben Reiches würde es sicherlich Sinn machen, den einen Bundesstaat, in dem nunmal das Ölvorkommen entdeckt wurde, mit der Ölförderung zu betrauen und den anderen damit, Ingeneure auszubilden.

Das Problem am Globus ist aber, dass seine Staaten nicht zu dem gleichen Reich gehören und auch nie gehören werden. Alle Anstrengungen der UN und anderer globalisitischer Akteure sind für die Katz. Es wird keine „Eine Welt“ geben, es wird keine Weltregierung geben. So lange es noch Völker gibt, werden sie sich auch selbst regieren wollen.

Länder haben keine Freunde, sondern nur Interessen. Es kann Vermittler geben, die Streit zwischen Staaten schlichten, aber es kann nie eine Organisation geben, welche den Staaten so übergeordnet ist, wie der Staat den Bürgern. Der „Völkerbund“, den Kant erträumte, um den „ewigen Frieden“ zu garantieren, ist nur als ein deformiertes Monster in der Realität erschienen. Die UN, gegründet als Spionageabteilung des KGB und von den Roten zur kulturellen Desorientierung Amerikas gebraucht, hat seit dem Ende des kalten Krieges unmerklich eine Verschiebung der Macht hin zum OIC erlebt.

In der NATO dagegen herrscht die amerikanische Vorstellung von Moral, in der das Recht und die Interessen Amerikas ein und dasselbe sind.

Und so ist eine weltweite Vernetzung durch Internet und neue Medien sicherlich möglich, eine globale Arbeitsteilung jedoch nicht.

Je nachdem welches Land aus dieser Arbeitsteilung ausbricht, erleidet das System mehr oder weniger schweren Schaden. Und es gibt Länder (wie unseres zum Beispiel), die man aus dieser Arbeitsteilung gar nicht herauslassen wird, so lange es noch die Möglichkeit gibt, sie mit Gewalt dort drin zu halten.

Ad 2:

Ein Spezialist, sagt Bierce, ist ein Experte, der von immer weniger immer mehr weiß, bis er schließlich von nichts alles weiß. Das beschreibt ziemlich perfekt eine Gesellschaft, in der kaum noch jemand weiß, wie man ein Tier schlachtet und ausnimmt, geschweige denn wie man zur Jagd geht. Eine Gesellschaft, in welcher jeder daran gewöhnt ist den ganzen Tag über Dinge zu benutzen, von denen er nur eine rudimentäre Vorstellung hat, wie sie tatsächlich funktionieren (Computer, Autos, etc.).

So lange ein Nation stabil und wohlhabend ist, stellt das weiter kein Problem dar. Was aber ist, wenn es kriselt?

Und was ist, wenn man dann auch noch merkt, dass man von einer „Nation“ kaum noch sprechen kann.

Dann sitzen Experten für völlig überflüssige Dinge auf einem Pulverfass des Hungers, der Wasserknappheit, der ethnischen Konflikte und des gegenseitigen Misstrauens.

Wir müssen uns darauf vorbereiten, all die Dinge, die wir gewohnt sind per Knopfdruck zu bekommen, nicht mehr oder nur noch unter größter Anstrengung zu erhalten.

Ob ein wirtschaftlicher Zusammenbruch (die USA sind zahlungsunfähig, der Euro ist nicht mehr zu retten, weil die ganzen „Rettungsschirme“ dafür gesorgt haben, dass keine Verbindlichkeit mehr sicher ist, insbesondere nicht Renten, Pensionen, Versicherungen) oder ein Stromausfall (wir steigen aus der Atomenergie aus – Hurra!) oder ein Angriff der 8 Millionen türkischen Invasoren in unserem Land, all diese Ereignisse würden zumindest temporär dafür sorgen, dass wir

– im Supermarkt nichts mehr bekommen

– nichts mehr im Fernsehen schauen können

– nirgendwo mehr mit dem Auto hinfahren können

– unseren Nachbarn fürchten müssen wie einen Feind

Krisenvorsorge ist also geboten und es ist sicherlich nicht verkehrt Vorräte anzulegen, Taschenlampen zu kaufen und über Bewaffnung nachzudenken. Aber es stellt sich noch eine andere Frage:

Was sind die sozialen Auswirkungen einer Krise?

Wie im vierten Punkt bemerkt müsste man den Nachbarn wie einen Feind fürchten. Angenommen man hat vorgesorgt und besitzt Gaskocher und Konserven, der Nachbar/ Feind aber nicht – wird er tatsächlich darum bitten, etwas abzubekommen? Was macht er, wenn man nein sagt? Oder versucht er ohne vorher zu fragen, es mit Gewalt zu nehmen?

Auf dem Dorfe kennt man sich ja, hier gibt es bis heute Gemeinschaften, die familiär oder zumindet über lebenslange Bekanntschaft verbunden sind. Hier sind Leute, die seit zehn Jahren die Villa am Stadtrand bewohnen, noch die „Städter“ und „Zugezogenen.“

Sorgen machen müssen sich eher die Großstädter.

Das Krisenszenario für eine Großstadt sieht düster aus. Im Falle des Falles wird die Versorgung sehr schnell zusammenbrechen. Es gibt keine oder kaum kleine Wege der Versorgung, fast alles läuft zentral. Supermärkte werden geplündert, vor den öffentlichen Stellen sammeln sich Menschen, die Hunger haben, die Polizei ist hoffnungslos überlastet (wenn die Polizisten überhaupt antreten und nicht –verständlicherweise – erstmal an die Sicherheit der eigenen Familie denken), die Krankenhäuser überfüllt, die Ausfahrtstraßen verstopft.

Selbst wenn ethnische Konflikte ausbleiben, was unwahrscheinlich ist, wird es schon nach wenigen Tagen in die zweite Runde gehen. Dann heißt es: Jeder gegen jeden. Der Nachbar hat vielleicht noch ein Stück Brot oder eine Konserve…

Dieses Szenario ist beinahe unabwendbar. Die Nachbarn handeln nicht aus bösem Willen so, sondern weil sie überleben wollen. Selbst ein ethnischer Konflikt benötigt in einer solchen Krisensituation keine bösen Nazis oder Hassprediger als Auslöser, sondern stellt sich „natürlicherweise“ ein, da sich die verschiedenen Ethnien wieder als solche (also als Überfamilien) definieren müssen und jeder innerhalb der eigenen Gruppe Schutz sucht.

Ich will aber trotzdem hier einen Vorschlag diskutieren, um Hobbes´ homo homini lupus est auch in der Großstadt zu verhindern. da ich der Überzeugung bin, wenn wir alle aufs Land gehen und abwarten, werden wir Teile unseres Landes verlieren.

Ich denke, dass gerade die Stadtteile, die von den „aufstrebenden Stadtteilen mit multikulturellem Flair“ (also den Auslängerghettos, wo man als Deutscher verhauen wird) umgeben sind, eine Chance haben, bzw. selbst wenn es aussichtslos ist, kämpfen müssen, weil sie die erste Front im Binnenkrieg darstellen.

Also sollten sich verständige und mutige Männer mit ihren Familien in den Bezirken der Großstädte sammeln, die von Ausländerghettos umgeben sind, bzw. die Bezirke belegen, welche die Ausländerghettos umgeben. Hier sollten sie folgendes tun:

– Stadtteilvereine gründen oder bestehenden Organisationen beitreten

– Nachbarschaftshilfe organisieren, Trödelmärkte, Altenpflege, Stadtteilfeste

– Bürgerwehren bilden

– Nachschubrouten erschließen

– Befehlsstrukturen festlegen

– Grenzen sichern

Die Bildung von oder der Beitritt in Vereine hat den Vorteil der staatlichen Förderung. Jeder Mist wird gefördert, wenn man das „Heimatpflege“ oder ähnlich nennt. Zudem wären die beschriebenen Aktionen ja tatsächlich allgemeinnützig. Trödelmarkt und Stadtteilfest dienen vor allem zum Schaffen einer Gemeinschaft. In fast allen Großstädten reden die allermeisten Nachbarn kein Wort miteinander, geschweige denn mit den Leuten aus dem Nachbarhaus.

Wer schon mal ein Bier zusammen getrunken oder gar das Fest gemeinsam vorbereitet hat, der hilft sich eher gegenseitig aus.

In vielen Stadtteilen von Großstädten leben eine Menge vereinsamter alter Menschen. Abgesehen davon, dass es ein Gebot der Nächstenliebe ist, sich um sie zu kümmern, wird auf diese Art und Weise der Gemeinschaftsgeist weiter gestärkt. Ein Stadtteil, in dem alte Leute auf der Straße überfallen werden können und niemanden interessiert es, braucht auch sonst keine Projekte anzufangen.

Das Bilden einer Bürgerwehr muss vorsichtig angepackt werden, weil es erstens in Deutschland nicht zu hundert Prozent legal ist und zweitens viele Leute, die allgemein von den gemeinnützigen Aktionen begeistert sind, hiervor zurückschrecken könnten.

Am Besten beginnt man damit, die Männer, die politisch in etwa auf der eigenen Wellenlänge liegen (und die im Idealfall schon Vorerfahrungen haben), um sich zu scharen und im Rahmen von Sportevents auch gemeinsame Selbstverteidigung zu üben. Man muss das gar nicht offen als Krisenvorsorge bezeichnen, sondern kann das ganz natürlich wirken lassen. Die Hauptsache ist, dass man im Ernstfall einige Männer hat, auf die man sich verlassen kann.

Ebenso sollte man einen oder mehrere Bauernhöfe in der Umgebung finden, auf die man sich verlassen kann. Leute, bei denen man schon vorher regelmäßig gekauft hat, mögen sich im Ernstfall kooperativer zeigen. Vielleicht kann man ja mit den Bauern schon vorher Bedingungen aushandeln. In Krisenzeiten werden Schnaps, Zigaretten, Salz und Gebrauchsgegenstände wie Werkzeuge, Batterien, Kerzen, Nadeln, Scheren, etc. zu einer Ersatzwährung. Es schadet also nichts, von diesen Dingen mehr vorrätig zu haben, als man selbst benötigt. Und so lange die Supermärkte noch offen sind, kriegt man diese Dinge ja auch relativ günstig.

Zudem ist es unglaublich wichtig eine Befehlsstruktur aufzubauen. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig urdeutsch, aber nichts ist schlimmer, als im Krisenfalle Demokratie spielen zu müssen, bzw. erst dann Führungsfragen zu bereden. Zumindest die Männer, die weitestgehend eingeweiht sind, sollten einen aus ihrer Mitte uneingeschränkt als Autorität akzeptieren.

Dabei geht es nicht darum das Führerprinzip hochleben zu lassen, sondern darum die lose Gruppe zu einer funktionierenden paramilitärischen Einheit zusammenzuschweißen. Wenn einem die Kugeln um die Ohren fliegen bedeutet rumdiskutieren Selbstmord, weshalb selbst die laschen Armeen des „Westens“ nach dem Führerprinzip organisiert sind. Nur bei der Bundesweht (die nur so lange im Krisengebiet steht, bis echte Soldaten kommen), darf man aus Gewissensgründen einen Befehl verweigern. Meiner Meinung nach ist dieses saudumme „Recht“ (angeblich eine Einschränkung aufgrund der Befehlshörigkeit in der Nazizeit) nur dazu da, die Bundeswehr im Bedarfsfall handlungsunfähig zu machen.

Ein Soldat muss sich darauf verlassen können, dass sein Vorgesetzter ihm den richtigen Befehl gibt. Er muss sich darauf verlassen können, nicht sinnlos in den Tod geschickt zu werden, sondern zum Wohle des Ganzen. Hat er dieses Vertrauen wird er auch keine Befehle infrage stellen.

Was für Armeen gilt, das gilt auch für lose agierende Gruppen im Krisenfall. Staatliche Autorität und damit alle möglichen Gewalt- und sonstigen Hemmungen fallen weg. In dieser Situation zählt nur persönliche Autorität, da es kein „System“ mehr gibt, das offizielle Autorität verleihen könnte.

Eide, Schwüre und Ehrenkodexe eignen sich, einen solchen Männerbund fester aneinander zu binden. Zwar fällt die Furcht vor Strafe weg, wenn Anarchie ausbricht, aber Gewissen und Ehrgefühl gibt es weiterhin. Also muss man an diese appellieren, um besonnene Gefährten nicht zu wilden Bestien werden zu lassen.

Man muss hier übrigens auf alles gefasst sein. Manch braver Bürger, der normalerweise nicht einmal die Stimme gegen einen anderen erheben würde, wird zum geifernden Tier, wenn die staatlichen Strukturen zusammenbrechen. Das sind die Menschen, deren Sozialverhalten nicht auf ethischen Einsichten oder religiösen Überzeugungen beruht, sondern nur auf dem Umstand, dass Fehlverhalten von der Gesellschaft geahndet wird. Selbst Konservative wären überrascht, wenn sie wüssten, was für ein großer Anteil an der Gesamtheit von solchen Menschen gestellt wird.

Dem beschriebenen Typus ist in der Krisensituation nur auf eine Weise beozukommen: Er muss soweit eingeschüchtert werden, seine Umgebung muss im Falle von Fehlverhalten so laut Alarm schlagen, dass er gar nicht anders kann als den ethischen Konsens mitzumachen.

Das bedeutet, dass man für den Ernstfall auch Regeln aufstellen muss und im Ernstfall Regelverstöße auch mit Strafen belegen muss. Es ist vielleicht nobler, wenn alle einem „aus freiem Willen“ folgen, aber damit sie nicht vergessen, wem sie Treue schulden, muss man Regelverstöße ahnden. Das ist in Friedenszeiten genauso, nur wagt unsere Kuschelpädagogik nicht, diese elementare Wahrheit laut auszusprechen.

Zuletzt müssen die Grenzen gesichert werden, was in vielen Städten faktisch nicht möglich ist, weil es keine echten Stadtteilgrenzen gibt. Dennoch würde ich in jedem Fall dafür plädieren, den eigenen Stadtteil, bzw. ein begrenztes, definiertes Gebiet als „Revier“ anzusehen und zu verteidigen, statt selbst in den Angriff zu gehen.

Zum einen lässt sich eine solche Verteidigung der eigenen Häuser im Falle der Wiederherstellung einer Ordnung (die ja nicht zwangsläufig unseren Beifall finden oder das Geschehene gutheißen muss) viel besser zu rechtfertigen, als das Attackieren des Nachbarn. Zum anderen ist Verteidigung leichter durchführbar als die Planung und das Ausführen von Angriffen. In manchem Fall wird es vielleicht erforderlich sein, Strafexpeditionen zu unternehmen oder Racheakte zu verüben. Aber diese sollten auch als solche kenntlich sein.

Es geht darum, sich und die Seinen zu schützen. Dazu hat jeder das Recht, welches ihm von der Natur verliehen wird. Alles andere ist je nach ethischem und juristischem Bezugssystem mit Schwierigkeiten verbunden.

Und man wird mit der Verteidigung genug Probleme haben. Wenn man tatsächlich vorgesorgt hat – und die meisten anderen nicht – wird man ein lohnendes Ziel für jedermann sein. Die Nachbarn, deren Vorräte nach einigen Tagen aufgebraucht sind, werden sich in Horden aufmachen, um sich zu nehmen, was sie benötigen.

Unsere „Bereicherer“ werden wahrscheinlich gar nicht so lange warten, sondern die ersten Anzeichen bröckelnder Ordnung zum Anlass nehmen, das Chaos zu verstärken und zu leben. Es ist wichtig ihnen nicht das Überraschungsmoment zu überlassen und darauf vorbereitet zu sein, dass plötzlich mehrere Ausländergangs im heimischen Viertel wildern.

Selbst für den Fall, dass aus heiterem Himmel hunderte wütende Menschen auf der Hauptstraße stehen, sollte man sich einen Plan zurechtlegen.

Sehr wahrscheinlich wird ein naives Vertrauen darauf, dass Polizei, Behörden oder Armee die Sache schon in den Griff kriegen, mit dem Leben bezahlt werden.

Das wichtigste an dieser Art der Vorbereitung ist nicht, eine möglichst kampfstarke Truppe zusammenzubekommen, sondern möglichst enge soziale Kontakte zu knüpfen (weshalb, wie erwähnt, die Dörfler einen ungemeinen Vorteil haben). Es ist unbedingt erforderlich aus einzelnen Großstädtern eine echte Gemeinschaft zu schmieden. Diese wird sich gegenseitig helfen und unterstützen und jede Gefahr meistern. Eine Truppe kampfbereiter Einzelner ohne gemeinsames Ziel und gemeinsame Identität dagegen wird beim ersten Anzeichen von Stress zu streiten anfangen.

Unter diesem Gesichtspunkt wird jeder seine Nachbarn mit anderen Augen sehen…

Zum Abschluss ist zu sagen, dass das Aufbauen solcher Strukturen viel Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb rate ich in jedem Fall die persönliche Krisenvorsorge als primäres Ziel ins Auge zu fassen und erst dann mit den vorgestellten Maßnahmen zu beginnen. In dem Fall weiß man auch besser, welche Vorkehrungen sinnvoller sind als andere.

Jeder Großstädter, der die angesprochenen sozialen Bande nicht einmal im Ansatz stricken konnte, sollte für den Krisenfall einen Fluchtplan bereitliegen haben. In unseren Städten wohnen in einem einzigen Häuserblock hunderte Menschen. Man sieht die nie alle gleichzeitig auf der Straße – bis es zu spät ist.

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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