Weiße haben nicht das Recht

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MECHAs Regionalkarte der USA

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Whites Do Not Have the Right erschien am 5. März 2011 im Occidental Observer

Beim Ansehen des Videos von Jamie Kelsos Erfahrungen bei der CPAC war ich beeindruckt von Mr. Kelsos Beharren auf dem Recht von Weißen, ihre traditionellen Heimatländer zu kontrollieren. Ich glaube, der Hauptgrund dafür, daß er bei seinen der Willensnation anhängenden Herausforderern nicht weiterkam, ist der, daß er versuchte, eine ontologische Debatte über Rasse mit abstrakter Logik zu gewinnen, wo doch Glaubensvorstellungen über Rasse (wie bei der Religion) – nicht obwohl, sondern weil sie ontologisch sind – einzigartig immun sind gegenüber Argumenten. Es gibt nichts, was Mr. Kelso hätte sagen können, das seine Gegner überzeugt hätte. Es gibt Dinge, die er hätte tun können, aber dazu später mehr. Erstens möchte ich Mr. Kelso widersprechen und behaupten: nein, gegenwärtig haben Weiße weder das Recht zu existieren noch das Recht, ihre traditionellen Heimatländer zu kontrollieren. Wir hatten das Recht in der Vergangenheit, aber jetzt nicht mehr.

Konzepte wie Rechte sind bedeutungslos ohne Macht, oder zumindest die Bereitschaft, Macht einzusetzen. Ein abstraktes Gesetzbuch oder sogar die Moral mögen Menschen jede beliebige Zahl von Rechten gewähren, aber in der Praxis ist es der Besitz und ungehinderte Gebrauch überwältigender Macht, der Rechte schafft, nicht umgekehrt. Deshalb haben die Indianer kein Recht, den Besitz der Vereinigten Staaten zu beanspruchen: es ist nicht so, daß die europäischen Siedler des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts vor einem Gerichtshof bewiesen hätten, daß erstere ebenfalls Einwanderer waren, oder daß sie demonstriert hätten, daß Europide die Region bewohnt hatten, bevor die Vorfahren der Indianer aus Sibirien eingewandert waren. Nichts davon war zu der Zeit überhaupt bekannt, und sicherlich hätte es die europäischen Siedler nicht gekümmert, wenn es bekannt gewesen wäre. Die Indianer waren einfach nicht in der Lage, sich mit der technologischen und organisatorischen Macht der europäischen Kolonisten zu messen, und ihre Konstitution war auch schwach gegenüber Alkohol und den neu eingeführten europäischen Viren.

Viel Aufhebens wird in unseren Kreisen um mangelnde Rechte für Weiße im modernen Südafrika gemacht. Die Weißen genossen einst überlegene Macht im Verhältnis zu den schwarzen Bantus, die die Mehrheit der Bevölkerung dort ausmachten. Dann beschlossen die Weißen, den Gebrauch ihrer Macht einzustellen und ihr Land den Bantus zu übergeben. Die Bantus, bewaffnet mit ihrer Zahl und den Waffen und dem Staatsapparat des weißen Mannes, ergriffen die Gelegenheit, Macht gegen ihre früheren Herren einzusetzen, von denen viele es in weiterer Folge für sicherer hielten, auszuwandern (eine große Zahl von ihnen wohnt nun im Heimatland ihrer Vorfahren, in Britannien). Und doch sind die Bantus nicht die Eingeborenen der Region: sie kamen ursprünglich aus dem Gebiet des heutigen Kamerun und erreichten Südafrika im vierten Jahrhundert – das bedeutet, daß sie immer noch relative Neuankömmlinge waren, als der weiße Mann kam. Die viel älteren Stämme, das Volk der San, dessen Präsenz in Südafrika etwa 10.000 – 20.000 Jahre zurückreicht, bleibt unter der Bantu-Herrschaft mehr oder weniger rechtlos, genauso wie sie es zuvor waren (siehe meinen TOO-Artikel Deconstruction: I Know How to Do It Too).

Wenn es um Rechte geht, müssen wir sie daher in der Praxis als unauflöslich mit Macht verbunden behandeln, und wenn es um Macht geht, heißt es: entweder man setzt sie ein, oder man verliert sie [„either use it, or lose it.“].

Bei der CPAC war Mr. Kelso auf festerem Boden, als er darauf hinwies, daß die Vereinigten Staaten den weißen Amerikanern gehören, weil sie das Land aufgebaut hatten. Ich will ja nicht pedantisch sein, aber ich würde weiters darauf hinweisen, daß die weißen Amerikaner es nicht nur aufbauten, sondern auch konzipierten und schufen. Es gab keine Vereinigten Staaten auf dem nordamerikanischen Kontinent, bevor der weiße Mann eintraf, und es gäbe jetzt keine Vereinigten Staaten, wenn der weiße Mann die Region nicht erfolgreich kolonisiert und nach seinem Ebenbild organisiert hätte. Wäre der weiße Mann unwissend geblieben über die Existenz des Kontinents, den wir Amerika nennen (sogar der Name ist von uns), so würden dort heute keine Nationalstaaten existieren; in der Tat würden kleine Teile des Kontinents von großteils prähistorischen Indianerstämmen kontrolliert werden, die durch weite unbewohnte Landstriche voneinander isoliert wären.

Aus ähnlichen Gründen können wir den Schwarzen in den Vereinigten Staaten nicht „genauso viel Recht“ auf das Land zubilligen wie den Weißen. Schwarze machten einen kleinen Prozentsatz der historischen amerikanischen Nation aus, und aus welchem Grund auch immer ist die durchschnittliche Wirtschaftsleistung der Schwarzen jener der Weißen weit unterlegen gewesen. In der Tat kosten die zeitgenössischen US-Schwarzen mehr, als sie zusammengenommen produzieren – besonders wenn wir die Kosten der Gewaltkriminalität und Wohlfahrtsversorgung berücksichtigen, wo sie überproportional vertreten sind.

Ich sage dies nicht, um die Schwarzen in den Vereinigten Staaten zu demütigen; ich sage es, weil es für viele Weiße zu einer Redewendung postmoderner Zeiten geworden ist, das liberale Mantra zu wiederholen, daß Schwarze „genauso viel Recht wie Weiße oder irgendjemand sonst“ haben, den Besitz des Landes zu beanspruchen, und weil die Umsetzung dieser Idee letztendlich zur Vernichtung sowohl der Vereinigten Staaten als auch der Weißen führen wird, die deren Existenz immer noch erhalten.

Ja, manchen Weißen aus einer Zeit vor Jahrhunderten kann man vorwerfen, daß sie durch ihren Kauf schwarzer Sklaven eine multirassische Gesellschaft geschaffen haben. Und ja, einer Anzahl anderer Weißer seit damals kann man vorwerfen, daß sie die Situation nicht in angemessener Weise korrigiert haben, nachdem die Sklaven emanzipiert waren. Es gab einst eine Bewegung, die ehemaligen schwarzen Sklaven zurück nach Afrika schicken zu lassen, und in der Tat wurde Liberia zu diesem Zweck geschaffen. Leider begünstigte der Großteil der Finanzierung und Unterstützung die Bewegung für die Integration, und die weißen Amerikaner erhielten schließlich die gebrochene Gesellschaft, die sie heute haben, unter der Präsidentschaft eines schwarzen Mannes.

Und doch verneinen die politischen Fehler der Vergangenheit, so ungeheuerlich sie auch waren, nicht die Tatsache, daß die Vereinigten Staaten vom weißen Mann konzipiert, erschaffen, aufgebaut und organisiert wurden: sie sind in jeder Hinsicht die Schöpfung des weißen Mannes, nicht die des Afrikaners oder Indianers. Sie sind auch von fremdstämmigen Elementen verunstaltet worden, aber sie sind immer noch, wenn auch in abnehmendem Maß, ein Land des weißen Mannes.

Es wäre eine interessante geistige Übung, sich vorzustellen, daß die Weißen in den Vereinigten Staaten beschließen würden, den Kontinent aufzugeben und in die Heimatländer ihrer Vorfahren in Europa zurückzukehren, unter Mitnahme oder Abbau von allem, was ihre Vorfahren im Laufe der vergangenen vierhundert Jahre erbaut haben. Würden wir bis 2400 den Aufstieg einer globalen Supermacht in der Region erleben, die von Schwarzen, Mulatten, Mestizen und Indianern kontrolliert wird? Haiti, dem vor über zwei Jahrhunderten ein Großteil der Infrastruktur überlassen wurde, die von den Franzosen erbaut worden war, bietet keinen ermutigenden Präzedenzfall: statt auf dem halben Weg dorthin zu sein, haben die Haitianer sich zurückentwickelt und in einer niedrigeren wirtschaftlichen und ökologischen Nische stabilisiert, die eher auf gleicher Höhe mit dem sub-saharischen Afrika ist als mit dem modernen Frankreich. Und obwohl viel weniger Zeit verstrichen ist, sind ehemals weiße Länder wie Rhodesien und Südafrika eindeutig in eine ähnliche Richtung unterwegs.

Um nun auf das zurückzukommen, was Jamie Kelso getan haben könnte: er war eindeutig im Nachteil, da er der einzige Vertreter weißer Rechte und weißer Interessen bei der CPAC-Konferenz war. Angesichts der soliden Opposition und der hermetisch versiegelten Meinungen der abstrakten Anhänger der Willensnation entschied er sich für einen taktischen Rückzug. Ich behaupte, daß es anders gewesen wäre, wenn er in Begleitung von dreißig bis fünfzig gutgekleideten, gutaussehenden, gebildeten, redegewandten, großwüchsigen Rasserealisten dort hingegangen wäre – mit jungen Jared Taylors, von denen einige auch Mitglieder der CPAC wären. Seine Gegner hätten vielleicht versucht, eine Debatte anzufangen, aber man kann sich leicht vorstellen, daß sie von solch einer machtvollen Opposition überwältigt worden wären: nicht nur wegen deren Aussehen oder Zahl, sondern weil die Argumente der Opposition eine machtvolle physische und semiotische Unterstützung genössen. Es ist wahrscheinlich, daß die Willensnationsfans frustriert worden wären und auf Beschimpfungen zurückgegriffen hätten, bevor sie sich zurückgezogen hätten, um untereinander zu grummeln und einander zu ihrer moralischen Überlegenheit zu gratulieren… im Rückzug. Es ist auch wahrscheinlich, angesichts der menschlichen Tendenz, sich einer erfolgreichen Sache anzuschließen und auf physische Attraktivität und eindrucksvolle Erscheinung zu reagieren, daß die schiere Macht der Zahlen manche dazu gezwungen hätte, eine aufgeschlossenere Haltung einzunehmen und sogar Zugeständnisse zu machen. Wenn sie gesehen hätten, daß es eine breite Unterstützung für die Position gibt, die Mr. Kelso zu vertreten versuchte, kann man sich leicht vorstellen, daß manche ihre anti-weiße Haltung überdacht hätten und die Position der Rechte von Weißen als Alternative statt als unmoralisch gesehen hätten. Bei genügend Konfrontationen dieser Art hätten manche, vielleicht froh darüber, von der PC befreit zu sein, die alternative Position übernommen und wären zu scharfen Kritikern ihrer früheren Ideologiegenossen geworden. Wir haben diesen Prozeß überall gesehen, wo es einen Regimewechsel gegeben hat.

Unnötig zu sagen, daß die Erringung solcher Siege vorausschauende Planung und Organisation erfordern wird, sowie auch ein intensives Bewußtsein, daß es letztlich Macht, Anschein von Macht oder die Drohung mit Macht ist, sei es muskulöse oder psychologische Macht, physisch manifest oder semiotisch sublimiert, die in der Praxis jegliche Rechtsansprüche gültig oder ungültig macht. Im Moment bleibt der Anspruch auf Rechte von Weißen ungültig, weil eine große Zahl von Weißen weiterhin nicht gewillt ist, ihre Rechte nachdrücklich zu verteidigen, die von ihren Vorfahren erworben wurden, und weil eine mächtige Minderheit von Weißen jene Rechte aktiv an ethnisch fremde Elemente abtritt oder mit diesen zusammenspielt, um diese Rechte um des persönlichen Profits oder Vorwärtskommens willen zu verkaufen.

Dies liegt eindeutig daran, daß die über Generationen erwachsenen Rechte die Illusion erzeugt haben, daß unsere Macht und unsere Rechte ewig seien – „unveräußerlich“, wie die frühen englischen Kolonisten zu sagen pflegten. Obwohl die Weißen jetzt schon nahezu ein Jahrhundert lang auf dem Rückzug gewesen sind, flößt das schiere Ausmaß der über die Jahrhunderte angesammelten Macht plus ein halbes Jahrhundert des relativ ununterbrochenen Friedens und wirtschaftlichen Wohlstandes ein Gefühl selbstzufriedener Allmacht ein – die Art von Zuversicht, die das Schwelgen in Luxus wie Liberalismus, Universalismus und rassischen Schuldgefühlen möglich macht. Normalerweise wird es eines schweren Bruches bedürfen, um solch eine Zuversicht zu zerschmettern und Weiße hinsichtlich der Notwendigkeit aufzuwecken, aktiv ihre rassischen Interessen wahrzunehmen. Aber unser gegenwärtiges Establishment weiß das sehr wohl und verfolgt dementsprechend eine Strategie des Herantastens, des falschen Bewußtseins und des verwalteten Niedergangs. Daher muß die Krise beschleunigt werden – semiotisch beschleunigt, damit sie intellektuell stattfinden kann.

Logische Argumente mit einer attraktiven und eindrucksvollen Präsenz an Veranstaltungen wie der CPAC könnte ein Weg sein, dies auf dieser Art von Schlachtfeld zu erreichen.

*   *   *

Siehe auch:

Über Gewalt und Weitere Gedanken zur Gewalt von Greg Johnson

Gewalt ist golden von Jack Donovan

Eine wunderbare Rasse von James Bronson

Amerindomerika, Euroamerika oder Muslimerika? von Deep Roots

D.N.Rebs Zukunftsvision

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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