Schußwaffen, Profiling und weiße Männer: Erklärung für die Besessenheit der Linken von Waffenkontrolle

David Sirota, Nina Totenberg und Don Lemon

David Sirota, Nina Totenberg und Don Lemon

Von Cooper Sterling, übersetzt von Deep Roots. Das Original Guns, Profiling, and White Males: Explaining the Left’s Obsession with Gun Control erschien am 31. Dezember 2012 im Occidental Observer.

Die tragische Massenerschießung unschuldiger Kinder in Newtown, Connecticut, hat einen erneuerten Eifer von Waffenkontrollbefürwortern für Verbote von Schußwaffen und Magazinen erweckt.

Die liberalen Eliten der Nation, von Experten bis hin zu Politikern, haben dieses herzzerreißende Massaker aufgegriffen und es – zuerst und vor allem – als Krise der Schußwaffenkontrolle dargestellt. Mitglieder der NRA und andere Verteidiger des Schußwaffenbesitzes werden als kalte, empfindungslose Spinner dargestellt, die ihre Waffen auf Kosten von Menschenleben schätzen. Die instabile Natur des jungen Schützen in Newtown ist weitgehend vernebelt worden durch die emotionale Hervorhebung von „Sturmwaffen“ und „Magazinen“ mit hohem Fassungsvermögen, die oft als „clips“ [„Ladestreifen“] fehlbezeichnet werden. Ein Kolumnist der Huffington Post beschrieb die „Verrücktheit vom Millionen Schußwaffenbesitzern“ als „zutiefst verrückt“.

Falls irgendjemand am zentralen Fokus der Mainstream-Medien (MSM) im Gefolge der Schießerei von Newtown zweifelt, so möge er die Ergebnisse einer kürzlichen Suche von Nexis bedenken. Bei einer Durchsuchung der „Nachrichten“-Datenbasis (alle Nachrichtenkanäle, einschließlich Zeitungen, wire stories, Nachrichten-Wochenberichte etc. seit dem Datum der Schießerei) brachte die Verwendung von „Newtown“ und „mental health“ als Suchbegriffe für den ersten Absatz und die Titelzeile 583 Artikel. Eine vergleichbare Suche unter Verwendung von „Newtown“ und „gun control“ in derselben Suchstrategie in derselben „Nachrichten“-Datenbasis erbringt 2.415 Artikel. (Die drei Suchen wurden am selben Tag in enger Folge durchgeführt, um dasselbe Ausmaß der Berichterstattung in Nexis zu nutzen und zu vergleichen.) Die Hervorhebung von Schußwaffen in der Geschichte über Newtown im zweiwöchigen Nachrichtenzyklus nach der Massenerschießung ist mehr als viermal so stark wie die Hervorhebung des Geisteszustandes des Schützen.

Die vorherrschende, von den Medien betriebene schußwaffenfeindliche Hysterie beruht auf einer irrationalen Phobie gegenüber Feuerwaffen. Das Geschrei nach Schußwaffenkontrolle findet zu einer Zeit statt, wo die Mordraten sich auf einem 50-jährigen Tiefstand befinden. Weit weniger Menschen sterben durch Mord, als durch Unfälle im motorisierten Straßenverkehr sterben. Jedoch würde niemand daraus schließen, daß wir Autos verbieten sollten, weil sie tödlich sind. Für die meisten von uns überwiegen die Annehmlichkeit der Mobilität, individuelle Vorlieben und Achtsamkeit auf die Vermeidung hoch riskanter Situationen (vorbeugende Maßnahmen gegen tödliche Fahrzeugzusammenstöße) die Risikofaktoren des Todes durch Automobile.

Die Tatsache, daß Schußwaffen Jahr um Jahr vor Gewaltverbrechen schützen und davor abschrecken, wird in der Sensationsberichterstattung der MSM selten erwähnt. Man bedenke die kürzliche Berichterstattung in der New York Daily News, die eine Studie zitiert, welche behauptet, daß innerhalb von drei Jahren mehr Menschen durch Schußwaffen als durch Autounfälle sterben werden. Der Artikel behauptet, daß im Jahr 2010 “31.328 Menschen durch Killerwaffen starben”. In dieser Gesamtsumme sind Selbstmorde und Unfalltote zusätzlich zu Tötungsdelikten enthalten. Wie viele „Killerwaffen“ verhinderten den Tod eines Verbrechensopfers? Es gibt keine Erwähnung der „zigtausend Verbrechen“ die legal bewaffnete Bürger jedes Jahr laut einer Studie des Cato Institute von 2012 verhindern.

Es ist endemisch unter den kosmopolitischen Literati, die „Middle America“ verabscheuen, auf den Risiken herumzureiten, die mit Feuerwaffen verbunden sind, während die Vorteile des Feuerwaffenbesitzes mißachtet oder bagatellisiert werden. Journalisten, Redakteure und Führungsleute der Medien, die für die Information der Öffentlichkeit verantwortlich sind, haben im Durchschnitt sehr wenig Erfahrung mit Feuerwaffen oder Wissen über sie. Schußwaffen werden als das Eigentum von allerlei Spinnern und Verrückten betrachtet, oder, in den Worten von Henry Allen, dem Pulitzerpreisträger und Kritiker von der Washington Post, „bewaffnete Rednecks“ und „waffenschwingender Trailer-trash.“

Der Kriminologe Gary Kleck, ein führender Experte für Schußwaffenkontrolle, stellt in Point Blank fest:

Der fundamentalste Fehler bei der Befürwortung von Schußwaffenkontrolle zur Reduktion von Gewalt ist nicht, daß Waffengesetze nicht jeden entwaffnen könnten, sondern daß das nicht notwendigerweise irgendeine Nettowirkung auf die Reduzierung von Gewalt hätte.

Die Begründung für Schußwaffenkontrolle, auf die sich ihre Unterstützer seit über 20 Jahren gestützt haben, beruht auf einer unangemessen vereinfachten Vorstellung von der Rolle der Bewaffnung bei der menschlichen Gewalt. Besitz und Gebrauch von Schußwaffen, selbst rein unter zu Gewalt neigenden Menschen, haben eine komplexe Mischung sowohl positiver als auch negativer Auswirkungen auf die Rate gewalttätiger Vorfälle und die Schwere ihrer Folgen, Effekte, die einander oft weitgehend aufheben. Das Bild wird noch weiter kompliziert durch die Tatsache, daß der Gebrauch von Schußwaffen zur Selbstverteidigung durch Verbrechensopfer sowohl bei der Verhinderung der Vollendung des Verbrechens wirksam ist als auch bei der Verhinderung einer Verletzung des Opfers. Massenbesitz von Schußwaffen und ihre häufige Verwendung durch Verbrechensopfer zur Verteidigung machen kriminelles Verhalten riskanter und kann eine abschreckende Wirkung auf Verbrecher haben, insbesondere auf jene, die Hausbewohner überfallen, Einzelhandelsgeschäfte ausrauben oder Wohnungseinbrüche begehen würden.

Klecks Argument unterstützt John Loffs Forschungsarbeit, die zeigt, daß die Entwaffnung gesetzestreuer Bürger nur das Gewaltverbrechensniveau erhöhen würde. Im Gefolge der neuesten Massenerschießung verlangen manche Beamte nach einem erneuerten Verbot von „Sturmwaffen“. Das Problem bei solch einem Verbot ist die untaugliche Wirkung eines solchen Gesetzes angesichts der sogenannten Definition einer „Sturmwaffe“, die weitgehend auf kosmetischen Charakteristika ziviler Versionen von militärischen Gewehren und Faustfeuerwaffen beruht. Feuerrate, Präzision, Kaliber, Mündungsgeschwindigkeit und Patronenkapazität sind mit vielen ganz gewöhnlichen halbautomatischen Waffen vergleichbar. Tatsächlich nahm das „Sturmwaffenverbot“ („Assault Weapons Ban“) von 1994 900 Feuerwaffentypen von dem Verbot aus. Die Unterscheidung ist im Wesentlichen oberflächlicher Art. Gesetze sollten nicht auf falschen Annahmen zur öffentlichen Sicherheit beruhen. Genauso viele unschuldige Kinder wären gestorben, wenn Adam Lanza eine halbautomatische Pistole verwendet hätte.

Erklärt die abscheuliche Natur der Massenerschießung von Newtown die eifernde Intensität der jüngsten Konzentration der Massenmedien auf Schußwaffen und Schußwaffenkontrolle zur Gänze? Die irrationale Besessenheit der Linken von Waffenkontrolle reicht über die neueste Massenerschießung hinaus. Jeder, der die nationale Szene seit Newtown beobachtet, erlebt eine emotionale Abneigung gegen die letzte Spur eines politischen Druckmittels unter einem identifizierbaren demographischen Segment: einer überwiegend weißen, männlichen Schußwaffenkultur. Was die MSM und die Verfechter der Schußwaffenkontrolle letztendlich verabscheuen, ist die Schußwaffenkultur in Amerika, die zu weiß ist, zu männlich und zu konservativ.

Die Tradition des Schußwaffenbesitzes ist so alt wie die Republik. Sie widerspiegelt die Demographie Amerikas vor 1965 als überwiegend weiße – und zivilisiertere – Nation. Bei mir als gebürtigem Mittelwestler waren Schußwaffen in unseren Nachbarschaften üppig vorhanden, wo es in wenigen Haushalten gar keine Feuerwaffe irgendeiner Art gab. Wir wurden erwachsen beim Jagen mit unseren Vätern, Onkeln und Cousins und erwarben Büchsen und Schrotflinten in unseren mittleren Teenagerjahren. Wir erlernten das sichere Schießen mit Waffen, und es wäre uns nie in den Sinn gekommen, sie auf irgendjemanden zu richten oder eine in anderer Weise unangemessen zu handhaben. Wir wußten, welchen Schaden die verschiedenen Schußwaffen anrichten konnten, und wir respektierten ihren sachgemäßen Gebrauch unter sicheren Bedingungen. Wir teilten dieselben Interessen, respektierten einander und schätzten unsere Rechte aus dem Zweiten Verfassungszusatz. Und wir waren alle geistig normal!

Diese Bastion weißer politischer Schlagkraft, wie sie hinsichtlich der Pro-Waffen-Lobby ausgeübt wird, ist die wahre Quelle der Irritation für Nina Totenberg, Bob Costas, Don Lemon und andere liberale Medienpromis, die die Zuschauer mit einer Rhetorik der Schußwaffenphobie zu beeinflussen versuchen. In ihrer Vorstellung repräsentiert die Schußwaffenkultur einen Rückfall in die sinistre Ära einer homogeneren Nation, geeint in Volkssitten, Gebräuchen und Traditionen, wo die Waffengesetze minimal waren, Bankangestellte nicht durch kugelsicheres Glas abgeschirmt waren, Türen und Fenster routinemäßig unversperrt blieben, Geschäftsinhaber sehr wenige Verbrechen erlebten und die Stadtzentren weitgehend sicher und frei von Gewaltverbrechern waren. Amerikas weiße, männliche Schußwaffenkultur und alles, was sie repräsentiert, ist ein Alptraum für den exemplarischen Experten der Vierten Gewalt – jene kosmopolitischen Verfechter von „Vielfalt“ und „Gleichheit“. Sie ist ein Rückfall auf Mayberry, R.F.D. (Die Washington Post zitiert eine neue Gallup-Umfrage [27.12.2012], die zeigt, daß „eine bespiellose Zahl von Amerikanern [74 %] das Recht auf Besitz einer Faustfeuerwaffe unterstützt, während nur 24 Prozent ein Verbot unterstützen würden.“)

Obwohl die Gewaltkriminalität über die Jahre zurückgegangen ist [die waffenbezogene Gewalt fiel von 1993 – 2001 um 63 Prozent), haben Massenerschießungen mit mehreren Opfern zugenommen. Bei jüngeren Vorfällen in Newtown, Connecticut, im Sikh-Tempel in Oak Creek, Wisconsin, im Kino von Aurora, Colorado, in Tucson, Arizona, wo Rep. Gabby Giffords verletzt wurde, wie auch an der Columbine High School und an der University of Texas in Austin (1966), an dem Charles Whitman beteiligt war (der seine Mama und seine Ehefrau tötete, bevor er eine Amokschießerei beging, in der 14 weitere massakriert wurden), gab es oft gestörte weiße männliche Täter. Größere Ausnahmen davon sind die Massaker von Fort Hood (2009), Binghamton, New York (2009), Virginia Tech (2007) und in der U-Bahn von Long Island (1993), an denen nichtweiße Angreifer beteiligt waren.

Eine kürzliche Sendung aus dem “Newsroom“ von CNN mit dem schwarzen, schwulen Moderator Don Lemon, die im Daily Caller gezeigt wird, untersuchte das Thema: „Auf der Suche nach der Schuld nach Newtown“ und erhob die Frage: „Sollte Profiling gegen weiße Männer betrieben werden?“ Hier ist die Reportage des Daily Caller über die Beobachtungen des CNN-Gasts David Sirota auf Salon.com:

„Sollte Profiling gegen weiße Männer betrieben werden?“ Die Diskussion, die im „CNN Newsroom“ unter der Moderation von Don Lemon ausgestrahlt wurde, basierte auf einer Kolumne von David Sirota auf Salon.com, die nur Tage nach der Schießerei von Newtown veröffentlicht wurde. Sirota erläuterte seine Argumentation und meinte, daß es einen Doppelstandard gäbe.

„Ich denke, daß wir die Frage stellen sollten: „Warum besteht Amerika aus 30 Prozent weißen Kerlen, und 70 Prozent der Schießereien in den letzten vielen Jahrzehnten sind von weißen Kerlen begangen worden?“ Sirota sagte: „Ich sage nicht, daß wir rassisches Profiling gegen weiße Kerle betreiben sollten, aber ich denke schon, daß es interessant ist festzuhalten, daß, wenn 70 Prozent der Massenmordschützen sagen wir, Araber oder afroamerikanische Männer gewesen wären, die Konversation jetzt meiner Meinung nach eine sehr andere Konversation wäre, wo wir reden würden – wir hätten eine viel weniger nuancierte, eine viel hässlichere Konversation.“

Sirota argumentierte, daß, wenn Schwarze oder Moslems wegen Gewaltverbrechen verhaftet werden, der schwarze Verdächtige als „Schlägertyp“ dargestellt und der Moslem als „Terrorist“ betrachtet wird, während weiße Männer als „Individuen“ betrachtet werden. Man fragt sich, ob Sirota lokale Abendnachrichtensendungen hört, wo schwarze Täter absichtlich in vagen, unaufdringlichen Worten als „junge Teenager“ oder „Jugendliche“ beschrieben werden, wenn Nachrichtensprecher junge schwarze Angreifer oder schwarze Flashmobs erwähnen.

Der andere Aspekt von Sirotas Argument ist, daß der Grund, warum diese Massenerschießung nicht als bloß ein weiteres Gewaltverbrechen betrachtet wird – was sie so tragisch macht – der ist, daß jeder mit Hausverstand die Natur gewöhnlicher Gewaltverbrecher und die Unterschiede zwischen dem durchschnittlichen Gewalttäter und dem Profil eines gestörten weißen Massenmordschützen versteht. Die Angreifer widerspiegeln Unterschiede in Persönlichkeit, Ethnizität und Rasse. Dazu kommt das erstere viel häufiger vor als das letztere. Was an solchen Massenerschießungen anders ist als, sagen wir, bei den täglichen großstädtischen Tötungsdelikten in den „no-go zones“ in Detroit, Philadelphia und Chicago, ist die Erwartung und Normalität von Gewalt und Mißachtung von Menschenleben in weitgehend schwarzen Gebieten. Die meisten Menschen, die in Ortschaften wie Newton wohnen, erwarten, daß sie ihre Kinder an der Schule absetzen und am Ende des Tages lebend wiedersehen – daß irgendein gestörter weißer Junge die Schule zusammenschießt, ist etwas völlig Unerwartetes. Es ist die eine Sache, die jeden Elternteil betäubt, der gesehen hat, wie sich diese Geschichte entwickelte. Es wird für Sirota und die anderen Medienexperten in den MSM ein Rätsel bleiben.

Bezüglich des Schußwaffengebrauchs durch männliche Schwarze in Gewaltverbrechen hat im Jahr 2008 ein Bericht der Northeastern University herausgefunden, daß Tötungsdelikte männlicher schwarzer Jugendlicher, obwohl die Mordraten in den letzten Jahren relativ stabil waren, „zwischen 2002 und 2007 um 31 Prozent stiegen“ und daß „Schußwaffen bei den meisten der Tötungen die Waffe der Wahl waren.“ Laut „black youth project.com“ fand eine Studie des Children’s Defense Fund heraus, daß 2008 und 2009 “Schußwaffenmorde die führende Todesursache unter schwarzen Teenagern waren… Junge männliche Schwarze sterben mit einer 2,5-mal höheren Rate als Latinos durch Schußwaffengewalt, und mit einer achtmal höheren als männliche Weiße. Schußverletzungen werden von schwarzen Teenagern mit einer zehnmal höheren Rate erlitten als von weißen Teens.“ Die Nationale Untersuchung über Verbrechensopfer des U.S.-Justizministeriums (September 2003) befand: „Die Raten von Feuerwaffengewalt bei Schwarzen im Alter von 12 Jahren oder älter (8,4 pro 1000 Schwarze) waren um 40 Prozent höher als die Raten von Latinos (6,0). Schwarze waren mit 9-mal höherer Wahrscheinlichkeit als Weiße Opfer von schußwaffenbezogenen Tötungsdelikten.“ Die vom Bureau of Justice Statistics zusammengestellten Zahlen zeigen, daß Schwarze 56,4 Prozent aller schußwaffenbezogenen Tötungsdelikte begehen, obwohl sie ungefähr 13 % der Bevölkerung stellen (männliche Schwarze etwa die Hälfte davon, und junge männliche Schwarze viel weniger); 41,9 Prozent wurden von „Weißen“ begangen (vermutlich sind Hispanics in der Täterkategorie „weiß“ enthalten, nachdem 1,7 Prozent die verbleibende Kategorie „Andere“ ausmachen).

Ein am 2. Juni 2011 abgehaltenes Symposium „Black Male Gun Violence“, das von der School of Social Work der University of Pittsburgh veranstaltet wurde, diskutierte das Phänomen, daß Pennsylvania „den höchsten Prozentsatz schwarzer Tötungsdelikte in der Nation hat.“ Der Pittsburgher Polizeichef Nathan Harper bemerkte unter Bezug auf den Verbrechensbericht 2010 der Pittsburgher Polizei: “Unsere Daten über einen 10jährigen Zeitraum zeigen, daß wir im Durchschnitt ungefähr 52 Tötungsdelikte pro Jahr erwarten können. In Philadelphia gibt es etwa 300 pro Jahr, weshalb Pennsylvania bei den schwarzen Tötungsdelikten die Nummer eins war“, sagte er. Wenn die Gewalt von Schwarzen gegen Schwarze nicht wäre, dann hätten wir nur etwa 10 Tötungsdelikte pro Jahr.“ (New Pittsburgh Courier, 8. Juni 2010, City edition, A1.) Alles in allem widerspiegeln öffentliche Wahrnehmungen “sicherer” Gebiete – großteils weiße Vorstädte, Speckgürtel oder ländliche Gebiete – auch dann noch die entsprechenden Daten für schußwaffenbezogene Gewalt, wenn man den jüngsten Schwall von Massenerschießungen berücksichtigt. Selbst Obama gab, als er in der zweiten Präsidentenwahldebatte gefragt wurde, was seine Regierung getan hatte, um Sturmwaffen zu verbieten, zu: “Offen gesagt gibt es in meiner Heimatstadt Chicago schrecklich viel Gewalt, und sie verwenden keine AK-47er [Anm. d. Ü.: Kalaschnikows]. Sie verwenden billige Faustfeuerwaffen.“ Obama ging nicht näher auf die Rasse der Täter bei der Explosion der Schußwaffengewalt in Chicago ein, aber das mußte er nicht wirklich. Man braucht keinen Nobelpreis, um zu verstehen, daß der Großteil des Chicagoer Ausbruchs von Schußwaffengewalt von jungen männlichen Schwarzen begangen wird.

Die Reaktion der Regierung auf die Schießerei von Newtown ist Obamas Forderung nach einer Arbeitsgruppe zum Thema Schußwaffengewalt. Man fragt sich ob das eine weitere von der Regierung gesponserte Arbeitsgruppe mit Empfehlungen sein wird, nach denen nie gehandelt wird. 1993 gab der National Research Council einen Bericht mit dem Titel Understanding and Preventing Violence [„Gewalt verstehen und verhindern“] heraus, eine umfassende 480seitige Analyse eines herausragenden Expertengremiums, die zahlreiche Empfehlungen bot. Zum Thema „Feuerwaffen und Gewalt“ stellte der Bericht fest: „Unsere Betrachtung der verfügbaren Beweise enthüllte mehrere verheißungsvolle Vorbeugungsstrategien, von denen keine neue Gesetze erfordert, und die reif für rigorose Bewertung sind. Wir schlußfolgerten auch, daß ‚Schußwaffengewalt’, wie ‚drogenbezogene Gewalt’, am besten im Sinne illegaler Märkte verstanden und durch Taktiken reduziert werden kann, die die Polizei bereits auf die illegalen Drogenmärkte anwendet.“ Bezüglich „Sturmwaffen“ kam der NRC-Bericht zu dem Schluß:

Angesichts der Ungenauigkeit des Begriffs Sturmwaffe sollte es nicht überraschen, daß es keine allgemein akzeptierten Schätzungen der Zahl solcher Waffen in den Vereinigten Staaten, der Besitzverteilung, ihrer Tödlichkeit verglichen mit anderen Waffen oder ihrer Verwendung bei Verbrechen gibt (Zimring, 1991). Daher laufen legislative Anstrengungen zur Beschränkung ihrer Verfügbarkeit auf einer sehr geringen Wissensbasis ab.

Welchen Sinn hat es, eine weitere „Taskforce“ noch einen Bericht herausgeben zu lassen, den die Politiker entweder ignorieren oder dessen Befunde und Empfehlungen sie mit Ausreden abtun?

Eine abschließende Überlegung zu dieser unlogischen Schußwaffenkontroll-Obsession ist, daß genau dieselben Befürworter, die damit rechnen, Millionen von Schußwaffen im Zuge irgendeines verpflichtenden Waffenrückkaufprogramms einzusammeln und zu konfiszieren, dieselben Linken sind, die behaupten, es wäre unmöglich und praxisfern, Millionen illegaler Ausländer zusammenzutreiben und zu deportieren oder Millionen illegaler Ausländer zur Selbstdeportation zu verleiten. Jeder, der Augen hat, um das Offenkundige zu sehen, wird begreifen, daß “Progressive” vor nichts haltmachen werden in ihrem Bestreben, die Bindungen einer weißen, männlichen Schußwaffenkultur zu zerstören und eine weitere Amnestie für nichtweiße illegale Ausländer zu erlangen, um Amerika „sicher“, „vielfältig“ und „gleich“ zu machen. Es ist kristallklar, warum unsere Eliten für das zwangsweise Einsammeln von Millionen Feuerwaffen werben, während sie sich der Zwangsdeportation von Millionen illegaler Ausländer widersetzen – beides erreicht dieselben radikalen Ziele!

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
Dieser Beitrag wurde unter Cooper Sterling abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s