Von Asylwerber vergewaltigter norwegischer Politiker sagt, er fühle sich schuldig daran, dass sein Angreifer nun deportiert wird

Schuldgefühl: Der linke Politiker Karsten Nordal Hauken wurde von einem somalischen Asylwerber vergewaltigt, sagte aber, dass er sich wegen der nachfolgenden Deportation des Vergewaltigers schuldig fühlt und dass ihm sein Angreifer leid tut.

Schuldgefühl: Der linke Politiker Karsten Nordal Hauken wurde von einem somalischen Asylwerber vergewaltigt, sagte aber, dass er sich wegen der nachfolgenden Deportation des Vergewaltigers schuldig fühlt und dass ihm sein Angreifer leid tut.

Von Sara Malm; Original: Male Norwegian politician raped by asylum seeker says he feels GUILTY that his attacker will now be deported because the man will suffer back in Somalia, erschienen am 7. April 2016 auf Daily Mail Online.

Übersetzung: Lucifex

Ein norwegischer Politiker hat darüber gesprochen, dass er sich dafür schuldig fühlt, dass der somalische Asylwerber, der ihn vergewaltigte, deportiert wurde.

Karsten Nordal Hauken aus Ås, Akershus, wurde in seinem Haus vergewaltigt, und der Täter wurde nachfolgend geschnappt und für 4,5 Jahre ins Gefängnis gesteckt. Als jedoch Nordal Hauken herausfand, dass der Mann nach Absitzen seiner Gefängnisstrafe zurück nach Somalia deportiert werden sollte, enthüllte er, dass er sich schuldig dafür fühle, dass der Mann es möglicherweise in seinem alten Land schwer haben werde.

Nordal Hauken hat seine Geschichte als Teil einer Fernsehserie des staatlichen norwegischen Fernsehsenders NRK mit dem Titel „Jeg mot Meg“ [„Ich gegen mich“] über Geisteskrankheit und psychologische Schwierigkeiten erzählt.

Nordal Hauken, der sich als „junges Mitglied der Sozialistischen Linkspartei, als Feministen und Antirassisten“ bezeichnet, wurde in seinem eigenen Haus angegriffen. Nordal Haukens Angreifer wurde für 4,5 Jahre ins Gefängnis gesteckt und dann zurück nach Somalia deportiert.

Der Politiker enthüllt, dass er Schwierigkeiten hatte, damit fertig zu werden, ein heterosexuelles männliches Vergewaltigungsopfer zu sein, und sich in weiterer Folge Alkohol und Cannabis als Medizin verabreicht hatte.

„Ich bin ein heterosexueller Mann, der von einem somalischen Asylwerber vergewaltigt wurde“ schreibt Nordal Hauken für NRK. „Mein Leben ging kaputt, aber jetzt fühle ich mich schuldig dafür, dass er aus dem Land geschickt wird.“ Er enthüllt, wie er vom Gefängnis angerufen wurde, kurz bevor der Täter nach Somalia deportiert werden sollte, nachdem er für die Vergewaltigung 4,5 Jahre im Gefängnis abgesessen hatte.

„Ich empfand Erleichterung und Glück darüber, dass er für immer weg sein würde. Ich hatte das Gefühl, dass der norwegische Staat die Verantwortung dafür übernommen hatte, die ultimative Rache zu üben, wie ein zorniger Vater, der den Angreifer seines Kindes konfrontiert. „Aber ich hatte auch ein starkes Gefühl der Schuld und Verantwortung. Ich war der Grund dafür, dass er nicht mehr in Norwegen sein, sondern in eine dunkle, ungewisse Zukunft in Somalia geschickt werden würde.“

Er fügt hinzu: „Ich sehe ihn großteils als ein Produkt einer unfairen Welt, ein Produkt eines von Krieg und Verzweiflung gekennzeichneten Aufwachsens.“

*    *    *

Siehe auch:

Linkes Vergewaltigungsopfer entschuldigt sich bei Tätern [über Selin Gören]

Vielfalt und die Vergewaltigung der Gerechtigkeit von Aedon Cassiel

Wir sind nicht eure Waffen, wir sind Frauen von Amanda Kijera

Marion Hedges’ „Gnade und Vergebung“ von Andrew Hamilton

Multirassenfans sind verrückt, Teil 1 und Teil 2 von Kevin Alfred Strom

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3 Antworten zu Von Asylwerber vergewaltigter norwegischer Politiker sagt, er fühle sich schuldig daran, dass sein Angreifer nun deportiert wird

  1. zippelmütz schreibt:

    Solche Verirrungen gibt es ja öfters, es scheint mir eine Art „Stockholm-Syndrom“ zu sein.
    Man muß einfach öffentlich lauter klarmachen, daß derlei inakzeptables Verhalten Konsequenzen, und zwar auch schmerzliche Konsequenzen, haben muß, zum Schutze der Öffentlichkeit, und daß derart selbstanklagendes Mitleidsgesäusel vollkommen fehl am Platz ist.
    Diesen Leuten mangelt es an Distanzierungswillen zu ihrem Schädiger, dem muß man abhelfen.

  2. TomTom schreibt:

    – oder der arme Mann hat Parasiten im Hirn und gehört in Behandlung
    – Psychokinesiologie nach Dr. Klinghardt wäre eine Möglichkeit
    – vieleicht ist er auch gekauft vom System
    – etc. etc.

    • hildesvin schreibt:

      Nichts für ungut jetzt: In der sogenannten Schulmedizin liegt sehr vieles im Argen. In den sogenannten alternativen Methoden, besonders die Seelenklempnerei betreffend, aber auch. Neben eitel Beutelschneiderei spielt auch das Schönreden verfahrener äußerer Gegebenheiten eine Rolle, von wegen, jeder wäre seines eigenen Glückes Schmied*, und wer am wenigsten braucht, wäre der Gottheit am nächsten …
      (Das Syndrom der falschen Erinnerung wäre auch noch zu erwähnen – wer hat’s erfunden?)
      * Es gab – kurze – Phasen in der Geschichte, wo das zwar zutraf.

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