Der irreführende Vergleich mit den „robusten Promenadenmischungen“ und den „überzüchteten Rassehunden“

Keine vergleichbare genetische Situation: Rassemensch und Rassehund.

Keine vergleichbare genetische Situation: Rassemensch und Rassehund.

Von Deep Roots (post-AdS)

Eines der Argumente, das von gutmenschlicher Seite in Diskussionen um Rassenvermischung immer wieder vorgebracht wird, ist der Verweis auf die „überzüchteten Rassehunde“ und die im Vergleich dazu viel „vitaleren, robusteren Promenadenmischungen“. Deshalb, so diese Argumentationslinie, wäre Rassenvermischung auch beim Menschen nicht nur unbedenklich, sondern eher noch vorteilhaft und Reinrassigkeit tendenziell ungesund.

Diese oberflächliche Analogie ist aber irreführend und die darauf beruhende Argumentation somit falsch. Dafür gibt es mehrere Hauptgründe:

1. Natürliche Selektion versus menschliche Zuchtwahl

Natürlich entstandene Rassen alias Subspezies oder Unterarten bei Menschen, Wildtieren und Wildpflanzen gehen auf Selektionsprozesse in Anpassung an bestimmte Umweltverhältnisse unter Populationen zurück, die gleichzeitig von anderen Populationen derselben Spezies über längere Zeit genetisch isoliert sind oder wenig genetischen Austausch mit diesen haben.

Dabei bewirkt die natürliche Selektion, daß robustere, gesündere und hinsichtlich ihrer sonstigen Eigenschaften überlebensfähigere Individuen im Durchschnitt mehr Nachkommen hinterlassen als andere und somit ihre Gene in nachfolgenden Generationen überproportional weitergegeben werden. Die sexuelle Selektion ist hierbei ebenfalls ein wichtiger Faktor und wirkt in dieselbe Richtung, weil sich eine instinktive Vorliebe für die richtige Art von Geschlechtspartnern evolutionär besser auszahlt als andere Präferenzen.

Dagegen erfolgt die Evolution gezüchteter Tierrassen, z. B. von Hunden, aufgrund der Selektion durch ihre menschlichen Züchter nach deren Vorstellungen: Körperbau, Fell (Farbe, Zeichnung, Art der Behaarung), Steh- oder Hängeohren, Wesensart, bestimmte Schwerpunkte bei den Fähigkeiten und so weiter.

Besonders bei „Normrassen“, die großteils erst in den letzten paar Jahrhunderten entstanden sind (viele der heute beliebten europäischen Rassen erst im 19. Jahrhundert), gibt es da sehr eng gefaßte, an die EU-Richtlinien zur Gurkenkrümmung erinnernde Kriterien mit zu wenig Bedacht auf ein stimmiges Gesamtpaket, das heißt darauf, was für den Hund gut und gesund ist. Die sexuelle Selektion spielt nur eine geringe bis gar keine Rolle, weil die Fortpflanzungspartner von den Züchtern zusammengeführt werden, und bis sich Krankheiten oder frühe Alterswehwehchen auszuwirken beginnen, haben sich die betroffenen Individuen bereits fortgepflanzt, sofern sie aufgrund der künstlichen Kriterien dafür ausgewählt worden sind.

Aufgrund dessen kann es durchaus sein, daß sich bei Mischlingshunden (und Mischlingskatzen, etc.) solche zuchtbedingen genetischen Unausgewogenheiten von „Rassetieren“ einigermaßen ausgleichen und somit oft gesündere, robustere Tiere entstehen, wobei das nicht bei allen Individuen so sein muß und manche vielleicht eher die Schwächen beider Elternrassen erben. Die ohnehin gesünderen, durch natürliche Evolution entstandenen Menschen- und Tierrassen haben durch Hybridisierung nichts zu gewinnen.

Diesbezüglich relevant ist auch dieser Abschnitt in Kevin Alfred Stroms Das Richtige tun (fette Hervorhebung von mir):

Eine weitere Lüge, die die akademische Elite unseren Kindern täglich eintrichtert, ist die, daß ihre Technik des Genozids – Rassenvermischung – in Wirklichkeit gut für uns ist, weil sie „Vitalität durch Kreuzung“ bringt.

„Vitalität durch Kreuzung“ bezieht sich auf außergewöhnliches Wachstum, das sich manchmal zeigt, wenn Wissenschaftler Zuchtlinien von Pflanzen oder Tieren experimentell kreuzen oder hybridisieren. Vitalität durch Kreuzung bedeutet nichts im Sinne des menschlichen Genius, der nötig ist, um eine Zivilisation zu schaffen und zu erhalten. Wo es sie gibt, wie bei Getreide oder Apfelbäumen, verliert sie sich für gewöhnlich nach ein paar Generationen.

Ein weit wichtigeres Konzept bei der Kreuzung menschlicher Rassen ist „Regression zur Mitte“. Dies bedeutet, daß selbst bei der Paarung eines Negergenies mit einer weißen Person der Nachwuchs im Durchschnitt wahrscheinlich negroide Eigenschaften aufweist, die typischer für den durchschnittlichen Neger sind, und nicht notwendigerweise für dieses bestimmte Negergenie, und dies trifft noch mehr auf nachfolgende Generationen zu.

Regression zur Mitte bedeutet im Fall der Kreuzung mit Afrikanern Regression zur afrikanischen Mitte, mit Asiaten zur asiatischen Mitte. Keines davon verspricht, das Niveau des äußersten oberen Bereichs unserer Glockenkurve anzuheben – eher das Gegenteil. Die anderen Rassen haben sich mit Europäern vermischt, und überall sind die Ergebnisse nicht beeindruckend, um das Mindeste zu sagen. Sie haben uns nichts zu bieten.

2. Die unterschiedlichen Zahlen bei der Fortpflanzungsbasis

Auch hinsichtlich Inzucht sind gezüchtete Hunderassen nicht mit Menschen oder Wildtieren vergleichbar. Die Zucht einer neuen Rasse baut ja notwendigerweise auf recht wenigen, nah miteinander verwandten Tieren auf. Von deren Nachkommen wird immer nur ein Teil zur Weiterzucht verwendet – jener Teil, der den Züchtungszielen der menschlichen Halter schon am ähnlichsten ist. Je schneller man die neue Rasse entwickeln will – zur Erinnerung: die meisten Hunderassen gibt es erst seit ein paar Jahrhunderten, was ein recht schnelles Evolutionstempo ist -, desto enger muß die Auswahl der Kandidaten für die Weiterzucht gefaßt werden.

Verschärft wird dies durch die schwankende Nachfrage nach den einzelnen Rassen: Nicht selten kommt es vor, daß ein Typ plötzlich kaum noch gefragt ist und fast verschwindet, dann aber neuerlich in Mode kommt und aus einem ganz kleinen Genreservoir wieder auflebt. Aus diesen Gründen leiden besonders reinrassige Hunde vielfach an genetisch bedingten Krankheiten, während Mischlingshunde meist gesünder sind.

Dagegen haben menschliche Rassen, Völker und Stämme ihr Genreservoir immer aus einer größeren Zahl von Individuen geschöpft als Zuchthunderassen. Menschliche Völker waren nicht nur auch in alten Zeiten für sich genommen zahlreicher als die Ausgangspopulationen von Rassehunden, sondern hatten auch immer wieder genetischen Austausch mit verwandten Nachbarn (durch Einheiraten oder Frauenraub, durch Eroberungen des einen Volkes durch ein anderes, etc.). Aufgrund dessen haben selbst kleine heutige europäische Völker keinen Bedarf nach Vermischung zwecks Inzuchtvermeidung.

3. Schädliche genetische Verwerfungen durch Hybrisidierung

Wie ich bereits in diesem Kommentar unter Zitierung eines Artikelausschnitts aus „Spektrum der Wissenschaft“ über Pflanzenzucht aufgezeigt habe, haben Kreuzungen zwischen genetisch verschiedenen Pflanzensorten ein enormes Zerstörungspotenzial. Jedes Mal, wenn während eines Kreuzungsvorgangs die DNS-Moleküle der beteiligten Individuen zusammenkommen, werden sie durchmischt. Dabei können riesige DNA-Sequenzen mit Millionen von Basenpaaren ausgetauscht werden, und es entsteht ein gigantischer Mischmasch. Es wird nicht bloß eine Erbanlage transportiert, sondern ein gewaltiger Batzen DNS mit vielen Genen. Zusammen mit allfälligen vorteilhaften Eigenschaften werden dabei oft ungünstige Merkmale übertragen. Dieser Mitnahmeeffekt kann die gezüchtete Pflanze schädigen. Neue genetische Befunde über Reispflanzen deuten darauf hin, dass bei deren einstiger Domestikation nicht nur offensichtlich nutzbringende Eigenschaften herangezüchtet, sondern zudem nachteilige Mutationen eingeführt wurden, die sich nur nicht so deutlich im Phänotyp äußern.

Daraus kann man ableiten, daß auch Kreuzungen zwischen genetisch fern stehenden Menschenpopulationen ähnlich problematische Folgen haben können (zusätzlich zum offensichtlicheren Nachteil der Nivellierung der durchschnittlichen Gesamteigenschaften auf ein Niveau unterhalb jenes der höherentwickelten Population).

4. Verlust evolutionär erworbener Eigenschaften

Ein Punkt, mit dem man bei gutmenschlich eingestellten Gesprächspartnern wahrscheinlich ohnehin nicht durchdringen wird, der aber dennoch wichtig ist: Selbst wenn eine Einkreuzung fremdrassigen Erbguts in unseren Genpool geringfügige Vorteile hinsichtlich „Blutauffrischung“ gegen Inzucht bringen würde (was sie nicht tut), so wäre dies dennoch nicht die damit verbundene Nivellierung nach unten bei evolutionär erworbenen Eigenschaften von uns Europäern wert.

Zu diesen wertvollen Eigenschaften gehören nicht nur körperliche Anpassungen an die Klimaverhältnisse nördlicher Länder (die in unserer heutigen technisierten Welt keine so große Rolle spielen, während der Absturz unserer Zivilisation in primitivere Verhältnisse für unsere gutmenschlichen Gegenüber meist keine reale Möglichkeit sein wird), sondern vor allem auch die durchschnittliche Intelligenz sowie weitgehend genetisch bestimmte Wesenseigenschaften, Verhaltensneigungen und soziale Instinkte.

Diesbezüglich ist diese Weltkarte der globalen IQ-Verteilung von IQ Research: World ranking of countries by their average sehr aufschlußreich (wie auch die Länderliste auf der verlinkten Seite):

iq_by_country

Hier fällt auf, daß es in ganz Schwarzafrika kein Land mit einem höheren durchschnittlichen Intelligenzquotienten als 75 gibt und daß der Durchschnitt im „Herzen der Finsternis“, in Zentralafrika und im Kongobecken, bei 65 und darunter liegt. Demgegenüber liegen die IQ-Werte der weißen Länder höher als in allen anderen Teilen der Welt außer in Ostasien und werden in Nordamerika wohl nur durch die dort vorhandenen Nichtweißen gedrückt.

Den Höchstwert von >105 für die ostasiatischen Länder China, Japan und Korea halte ich für ein eventuelles Artefakt aufgrund einer überproportionalen IQ-Testung von Großstadtbewohnern, unter denen sich auch überdurchschnittlich intelligente Zuzügler vom Land befinden, die in ihren Heimatregionen zu wenig Berufschancen für ihr Potential finden. Es kann auch zum Teil ein NWO-Propagandaschwindel sein, um eine Erklärung für den schnellen wirtschaftlichen und technischen Aufstieg dieser Länder zu liefern und vom Kapital- und Technologietransfer dorthin abzulenken, den die „westlichen“ Eliten seit der jüngeren Vergangenheit immer stärker betrieben haben. Der übertrieben dunkle Farbton gegenüber dem Blau der IQ-100-Zone auf der Karte wirkt jedenfalls suggestiv.

Und selbst falls die IQ-Werte für die Ostasiaten nicht allzu sehr überhöht sein sollten, so sprechen doch andere Gesichtspunkte gegen eine Vermischung mit ihnen. Neben dem Verlust unserer europäischen Wesensart wäre das unter anderem der Unterschied im durchschnittlichen Hodengewicht und damit auch dem Testosteronspiegel zwischen europäischen und asiatischen Männern: Wie J. Philippe Rushton in „Rasse, Evolution und Verhalten“ schreibt, beträgt das durchschnittliche Hodengewicht europäischer Männer 21 g, während es bei Asiaten 9 g. sind. Ich habe das zunächst für einen Druckfehler gehalten und gedacht, daß wohl 19 g gemeint sind, aber Rushton schrieb im Anschluß an diese Stelle, daß europäische Männer somit mehr als doppelt so viele Spermien produzieren können als Asiaten. Rushtons Buch ist übrigens leider nicht mehr erhältlich; hier wäre jedoch die PDF-Version herunterzuladen, falls man in die Seite reinkommt (bei mir kommt die Meldung „Kein Zugriff auf die Seite“):

http://velesova-sloboda.vho.org/archiv/pdf/rushton-rasse-evolution-und-verhalten.pdf

Keine konkreten Beispiele für „Rassehundprobleme“ bei Menschenvölkern

Ein nicht sofort auffallender Mangel bei der Argumentation mit den Rassehunden und Promenadenmischlingen in Bezug auf Rassereinheit oder Rassenvermischung bei Menschen ist, daß diejenigen, die sie vorbringen, keine Beispiele dafür anführen (oder finden könnten), wo es bei Menschenvölkern solche Erbgesundheitsprobleme wegen mangelnder Fremdbeimischungen geben solle.

Dabei gibt es solche nicht einmal beim kleinsten europäischen Volk, das mir einfällt, den Isländern. Deren Gesamtzahl zur Zeit der Landnahme wird auf 8.000 bis 25.000 geschätzt, von denen die meisten aus Norwegen stammten, während eine geringe Zahl aus anderen nordgermanischen Ländern kam. Für gut zwanzig Prozent der Siedler verzeichnet das Landnámabók eine Herkunft aus Irland und Schottland, wovon aber die meisten ebenfalls skandinavischer Abstammung gewesen sein dürften (immerhin gab es in diesen beiden Ländern zu jener Zeit Wikingersiedlungen). Keltische Iren und Schotten sollen laut einer Auszählung mindestens 5,7 % ausgemacht haben.

Diese kleine Ausgangspopulation ist seither genetisch weitgehend unter sich geblieben und hat sich – unterbrochen von mehrmaligen drastischen Bevölkerungsverlusten von bis zu 45 % durch Hungersnöte und Epidemien – auf die heutige Zahl von 334.300 Menschen vermehrt. Und die Isländer kann man ganz bestimmt nicht als genetisch mangelhaft oder „wenig robust“ bezeichnen. Ein nicht unwesentliches Kennzeichen dafür ist, daß bisher schon dreimal eine Isländerin den Titel der Miss World gewonnen hat – das ist eine Miss World pro 100.000 Einwohner und somit die höchst Pro-Kopf-Quote der Welt. Schönheit – echte, unbeeinflußt von kulturellen Verzerrungen wahrgenommene menschliche Schönheit – ist die Summe der instinktiv wahrgenommenen Marker für genetisch bedingte gute Eigenschaften: Gesundheit, Intelligenz, gute Charaktereigenschaften, in Summe: genetische Fitness.

Eine der isländischen Schönheitsköniginnen ist Johanna Vala Jónsdóttir, Miss Island 2007, die bei der in China abgehaltenen Miss-World-Wahl von 2007 aber nicht in die oberen Ränge kam, weil offenbar aus politischen Gründen die Vertreterin des Gastgeberlandes gewinnen mußte und aus ebenso politisch motivierten Gründen mit Ausnahme der Schwedin Annie Oliv lauter Nichtweiße unter den Top 5 plaziert wurden.

Johanna Vala Jónsdóttir

Johanna Vala Jónsdóttir

Wirkliche Inzuchtprobleme gibt es erst bei sehr kleinen genetisch abgeschlossenen Populationen wie z. B. auf der britischen Südatlantikinsel Tristan da Cunha. Diese hat derzeit 266 Einwohner, die von 15 Vorfahren (acht europäischen Männern und sieben euro-afro-asiatisch gemischtrassigen Frauen, zwei davon Schwestern) abstammen, welche im Zeitraum zwischen 1816 und 1908 auf die Insel kamen. In der daraus bis heute entstandenen gemischtrassigen Minibevölkerung gibt es erblich bedingte Gesundheitsprobleme einschließlich grünem Star und hoher Asthmahäufigkeit, die auf die Endogamie zurückgeführt werden (drei der ursprünglichen Siedler litten unter Asthma).

Wie alle anderen Gutmenschenargumente ist also auch dieses ein sachlich haltloser Quatsch, der sich auf nicht hinterfragte Faktoiden und unzutreffende Analogien stützt und leicht zerpflückt werden kann. Nicht einmal die zahlenmäßig kleinsten europäischen Völker brauchen eine „genetische Auffrischung“ durch Vermischung mit Fremdrassigen. Wir haben durch eine solche nichts zu gewinnen und alles zu verlieren.

Ich hoffe, mit diesem Beitrag Argumentationshilfen für zukünftige Gespräche der eingangs erwähnten Art geliefert zu haben, und schließe mit diesem Satz von Kevin Alfred Strom aus seinem weiter oben verlinkten Essay:

„Und nun, wo Sie das wissen, erwarte ich von jedem einzelnen von Ihnen, daß Sie das Richtige tun.“

*    *    *    *    *    *    *

Siehe auch:

Tips und Taps, die Mulattenbären von mir

Rassenvermischung: Die Moral des Todes von William Pierce

Die Wurzeln der Zivilisation von William Pierce

Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun

Schönheit, Kunst und Rasse von Kevin Alfred Strom

Der Lohn der Sünde von Kevin Alfred Strom

 

Noch eine Buchempfehlung:

Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart

von Andreas Vonderach

Ares Verlang, gebundene Ausgabe, November 2008, € 39,90

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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4 Antworten zu Der irreführende Vergleich mit den „robusten Promenadenmischungen“ und den „überzüchteten Rassehunden“

  1. Deep Roots schreibt:

    Dieser erste von mir seit dem Ende von „As der Schwerter“ verfaßte Artikel ist eines der Projekte, die ich schon seit Längerem mit mir herumtrage. Der Anstoß dazu kam aus einem internen Austausch zwischen mir und Dunkler Phönix.

    Ich habe mir vorgenommen, der nun endlich erfolgten Verwirklichung dieses Beitrags nach und nach auch die tatsächliche Realisierung einiger meiner anderen schon lange aufgeschobenen Artikelvorhaben folgen zu lassen, die ich allesamt noch nicht aufgegeben habe.

  2. Deep Roots schreibt:

    Danke, mikriagschnit – auch für den Link zum Rushton-Buch!
    Den werde ich auch an den anderen Veröffentlichungsorten dieses Artikels weitergeben.

  3. Deep Roots schreibt:

    Im gerade neu erschienenen Februarheft 2017 des Magazins „Servus in Stadt & Land“ gibt es auf Seite 140 (Rubrik „Hund & Katz“) diesen Beitrag der Tierärztin Tanja Warter:

    Mischlinge sind die beliebteste „Rasse“
    CHARMANTE UNIKATE

    Ein Kopf wie ein Rottweiler, aber Beinchen wie ein Beagle? Die Figur eines Dobermanns, aber dazu das lockige Haar vom Pudel? Unter den Mischlingen gibt es herzerfrischende Gestalten. Jeder von ihnen ist einzigartig, und das macht sie heutzutage immer beliebter.

    Vorbei sind die Zeiten, in denen spezielle Rassen als besonders prestigeträchtig galten. Längst ist auch der Mischling salonfähig. Und manchmal kommen gerade die skurrilsten Exemplare, die nie einen Schönheitspreis gewinnen würden, besonders gut an. Ihr Charme macht’s möglich.

    Generationen aus der Promenade

    Mischlingswelpen sind immer Überraschungspakete. Niemand kann bei einem acht Wochen alten Hundebaby, dessen Vater gänzlich unbekannt ist, sagen, wie groß es wohl werden wird, wie es als erwachsener Hund ausschauen könnte und wie es um seinen Charakter bestellt ist.

    Richtig kompliziert wird es dann, wenn bereits die Eltern des Juniors und vielleicht sogar die Großeltern illustre Promenadenkreuzungen sind. Für Hundelaien kann sich ein Mischling also zu einer wahren Herausforderung entwickeln. Vorhersehbar wie bei einem Rassehund ist hier nichts.

    Gesund wie die Eltern

    Dass Mischlinge gesünder und robuster sind als Rassehunde, galt lange Zeit als sicher. Heute lässt sich das pauschal so nicht mehr sagen. Viele Erbkrankheiten kommen inzwischen auch bei Mischlingen vor.

    Im Endeffekt können sie nur so gesund sein wie Mutter und Vater. Ihrer Beliebtheit hat all das aber nicht geschadet: Mindestens ein Viertel aller Hunde bei uns sind Mischlinge. Tendenz: steigend.

    Hier haben wir es also: nicht einmal bei den Hunden stimmt das mit der behaupteten besseren Gesundheit und Robustheit von Mischlingen.

    Interessant sind auch die Aussagen bezüglich der Mischlingshunde als genetische Überraschungspakete. Bei dieser Unvorhersehbarkeit, welche Erbanlagenkombinationen von den jeweiligen Eltern tatsächlich weitergegeben werden, dürfte es Parallelen zu den potentiell schädlichen Verwerfungen im Erbgut geben, die in dem von mir in diesem Kommentar zu Greg Johnsons „Rassenvermischung: Nicht mehr nur für Verlierer?“ zitierten Ausschnitt aus einem Artikel in „Spektrum der Wissenschaft“ im Zusammenhang mit Kreuzungen in der Pflanzenzucht erwähnt werden.

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