Wie kann man nur so blöd sein? – Gesprächstaktiken

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Von Dunkler Phönix (Titelbild von Osimandia)

Sinn im Wahnsinn

Es ist schwer, in der aktuellen Situation weiterhin analytisch zu denken. Die Wut, die Verzweiflung und auch die Angst vernebeln die Sicht.

Vor allem fragt man sich natürlich, wie ein Volk so dermaßen der Massenpsychose verfallen kann, dass es die eigene Auslöschung nicht nur passiv hinnimmt, sondern scheinbar noch beklatscht.

Dazu kommt, dass wir „Kämpfer“ in der aktuellen Situation noch viel mehr leiden als bei den diversen Meldungen über „Einzelfälle“, an die wir uns schon beinahe gewöhnt haben. Jedes Mal, wenn ich wieder lese, dass der x-te Volksgenosse von „Jugendlichen“ überfallen und gemessert, die x-te Frau brutal vergewaltigt wurde, fühle ich mich schuldig, weil ich sie nicht beschützt habe. Das ist natürlich irrational, ich kann nicht alle meine Volksgenossen persönlich beschützen, aber doch empfinde ich so.

Und wenn die Dinge so wären, wie sie sein sollten, dann wäre ich auch in einer Position, in der ich genau diese Verantwortung zu übernehmen hätte und kein Paria, der unter Pseudonym im Internet schreiben muss. Aber wenn die Dinge wären, wie sie sein sollten, dann gäbe es auch keine „Einzelfälle“…

Ich weiß, dass viele Leser ähnlich empfinden, und ich weiß, dass dies die Kraft raubt, noch bevor die heiße Phase unseres Überlebenskampfes überhaupt angefangen hat.

Außer direkt in der Nachbarschaft von Flüchtlingsheimen – und natürlich in den Medien – sieht man die Gefahr auch nicht. Das Leben geht normal weiter, für viele ist die „Eskalationsstufe 3“, die ich vorsorglich schon mal ausgerufen habe, im persönlichen Umfeld noch gar nicht erreicht. Zu wissen, was gerade hinter den Kulissen geschieht, welche Gefahr von alledem ausgeht und gleichzeitig auf Volksgenossen zu stoßen, die einem erzählen, wir müssten „ja helfen“ wegen „dör Mönschönröchtö“ (ich wusste, irgendwann schreibe ich das nur noch mit „ö“s!) ist surreal, niederschmetternd und macht einen wahnsinnig.

Es häufen sich die Gelegenheiten, bei denen Gutmenschen ganz offen drohen, dass kritisches Denken „Konsequenzen“ für den kritisch Denkenden haben würde, und mir sind mehrere Fälle bekannt, in denen solche Konsequenzen auch schon gezogen wurden (bis hin zu Kündigungen von Arbeitsverhältnissen, weil Denkende als „nicht mehr tragbar“ angesehen wurden). Auch schreibt die Lügenpresse mittlerweile offen darüber, dass Eltern das Umgangsrecht mit ihren Kindern verwehrt werden darf, wenn sie sich kritisch äußern, dazu müssten sie nicht einmal Straftaten begehen, das Kindeswohl sei schon gefährdet, wenn die Eltern sich abfällig über Flüchtlinge äußerten.

Das erinnert nicht nur an bolschewistischen Totalitarismus, das IST genau das und nichts anderes.

Neben der sehr berechtigten Angst, durch kritische Aussagen nicht nur den Ruf, sondern die gesamte Existenz zu verlieren, müssen wir unseren verblendeten und naiven Volksgenossen auch anrechnen, dass es niemals in der Geschichte eine so umfassende mediale Manipulation gegeben hat wie heute. Selbst Orwells gerne zitiertes „1984“ kennt diese Art der Mediokratie nicht.

Für Kameraden, die schon immer mehr oder weniger rechts gedacht haben, ist es wahrscheinlich völlig unmöglich nachzuvollziehen, wie die „Schafe“ ticken, und selbst für diejenigen von uns, die vielleicht vor zehn oder sogar noch vor fünf oder zwei Jahren ganz oder teilweise in der „Matrix“ gefangen waren, ist es schwer zu verstehen, dass man unter den gegebenen Umständen immer noch nicht „aufgewacht“ ist.

Aber es geht!

Die nette Frau von der Metzgerei, die gestern meine Nichte, die vom Fahrrad gefallen war, total lieb verarztet hat, der zufällig anwesende Arzt, der eigentlich nur Hackepeter kaufen wollte und der sich ohne zu zögern das aufgeschlagene Knie ansah, um dann, als er sah, dass alles halb so schlimm war, ohne zu murren wartete, bis die Verkäuferin das Pflaster angelegt und sich die Hände gewaschen hatte, um schließlich ohne ein „Danke“ abzuwarten mit seinem Hackepeter zu verschwinden, all diese großartigen Leute, denen man tagtäglich begegnet, sind diejenigen, die Killerbee und co als „dumme Deutsche“ bezeichnen, die sich „ihre eigene Abschaffung gefallen lassen“ und aufgrund ihrer Blindheit selbige dann auch „verdient“ haben!

Was soll ich dazu sagen? Vielleicht nur dies: Ich will nicht einem Volk angehören, in welchem die gleiche Situation von der Verkäuferin nur mit „ihr Kind blutet meinen Laden voll“ und dem Arzt mit „ich muss jetzt zur Arbeit, wo ist mein Hackepeter?“ quittiert wird. Noch mehr: Ich habe mir, als ich mich von meinem kleinen Schock erholt hatte, nur gedacht: Was wäre denn gewesen, wenn stattdessen Kuffnucken beliebiger Herkunft und Alters der Situation beigewohnt hätten? „Guckst du, Kind ist Blut! Harhar!“

Vielleicht wird das nicht reichen, um der kombinierten Gewalt von einströmenden Besatzern, alternativlos handelnden Bürokraten und im Hintergrund steuernden Juden etwas entgegenzusetzen, aber gestern wusste ich nach Wochen des Zweifelns endlich wieder, dass egal wo, immer wenn ich Angehörige meines Volkes finde, ich zu Hause sein werde. Die müssen nicht die gleichen Ansichten wie ich haben, die müssen mir nicht einmal bewusst aus Volksempfinden heraus helfen, aber ich weiß, sie werden mich nicht im Dreck sterben lassen, wenn sie irgend etwas für mich tun können.

Und ich werde dasselbe für sie tun. Für jeden von ihnen, für jeden von EUCH.

(Nur nebenbei, weil ich gerade heute wieder „die andere Seite“ beobachten musste: Ja, ich kenne sie auch, die verkommenen Dauerhartzer, die mit der Kippe im Mund den Kinderwagen schieben und mit ihrem Handy verheiratet sind, aber auch sie gehören zu uns, und die meisten von ihnen wären mit ein paar schnellen Maßnahmen auch schnell wieder auf Spur gebracht.)

Das ist unsere unglaubliche Stärke. Wir verpissen uns nicht, wenn es anstrengend wird, wir gehen nicht in ein anderes Land, nur weil unsere Regierung korrupt ist, wir packen an und bauen aus den Trümmern ein neues Land auf!

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Die Treppe hinab

Es hilft vielleicht, wenn wir die mentale Einstellung, in welcher sich Deutsche speziell und Europäer im Allgemeinen derzeit befinden, grob in Kategorien aufteilen, wobei Stufe 1, ganz oben auf der Treppe, der völlig verblendete Gutmensch ist, der eine afghanische Familie freudig in seiner Anliegerwohnung unterbringt, und die unterste Stufe ein Aktivist des nationalen Widerstands ist. Wenn ich von der Treppe „hinab“ spreche, dann siedle ich uns deswegen am Fuße derselben an, weil wir im aktuellen gesellschaftlichen Paradigma ganz unten stehen, was vor allem deswegen wichtig zu erkennen ist, weil es natürlich schwieriger ist jemanden dazu zu bringen eine Stufe herabzusteigen, als jemanden nach oben zu befördern, weil der natürliche Drang der meisten Leute sein wird, möglichst oben zu stehen.

  1. Der völlig verblendete Gutmensch, der den ganzen Quatsch „aus Überzeugung“ mitmacht.
  2. Der Gutmensch, der „eigentlich“ am Liebsten die ganze Welt aufnehmen würde, dem aber klar geworden ist, dass es in der momentanen Masse einfach nicht funktionieren kann.
  3. Der Nicht-Mehr-Gutmensch, der das alles nicht mehr gut findet, sich aber auch nicht einmischt, weil er Angst vor den Konsequenzen hat.
  4. Der Halb-Bösemensch, der die Masseninvasion ablehnt, das aber nur hinter vorgehaltener Hand sagt.
  5. Der Bösemensch, der keinen Bock hat, sich überrennen zu lassen.
  6. Der informierte Bösemensch, der zumindest ahnt, dass das alles nicht mit rechten Dingen zugeht.
  7. Der nationale Aktivist, der die historischen und aktuellen Hintergründe der Tragödie versteht.

Zunächst ist wichtig zu betonen, dass auf allen sieben Treppenstufen keiner irgend etwas daran tun kann, dass sich die aktuelle Situation verändert. Weder der „Wälkomm“ Spacken, der Luftballons am Hauptbahnhof verteilt, oder die junge Frau aus Kiel, die ein halbes Dutzend Invasoren bei sich schlafen lässt, tun etwas, damit es noch schlimmer wird, noch der nationale Aktivist kann etwas am „big picture“ tun, irgendetwas verhindern.

Gerade unsere Osimandia ist ja für ihre Ermahnungen, dass wir an der Situation nichts ändern können, angefeindet worden, gar „Killerbee-ismus“ wurde ihr unterstellt. In einem Kommentar, der leider etwas unterging, hat sie sehr schön klargestellt, dass Killerbee genau das Gegenteil tut: Das Insekt suggeriert immer wieder, wir könnten ja so viel tun und weil wir es nicht tun, wären wir einfach blöde (was Anlass für den Titel dieses Artikels war). Gerade Kämpfernaturen, zu denen ich mich wie gesagt auch zähle, leiden ohnehin schon genug darunter, wenn sie von schlimmen Dingen hören, die sie nicht verhindert haben (weil sie nicht dabei waren und es nicht konnten, wohlgemerkt!). Was nützt es uns also, uns die Haare zu raufen ob des allumfassenden Wahnsinns, der gerade abläuft? Viel wichtiger für uns als „informiert zu sein“ oder „sich vorzubereiten“ (so weit die Vorbereitung in Punkto Krisenvorsorge eifrig, aber intelligent, betrieben wird) ist es, dass wir psychisch intakt bleiben. Ich habe in meinem Umfeld einen Fall, in dem ein Bösemensch der Kategorie „5“ eine regelrechte Psychose entwickelt hat, als er hörte, dass die letzte Forderung von Grass vor seinem Tode („Bundesdeutsche sollen gezwungen werden Flüchtlinge aufzunehmen“) mittlerweile nicht mehr als völlig abwegig gelten kann. Er hat Angstzustände bekommen, dass man ihn zwingen wird, eine Familie bei sich aufzunehmen (ich weiß nicht, warum er an eine Familie dachte, ich denke immer nur an junge, wohlgenährte und kräftige Männer und sehe auch auf den Fotos nichts anderes) und er wusste einfach nicht, wie er das auf die Reihe kriegen sollte. Ich kenne ihn nicht so gut, aber wie viele flüchtige Bekannte, die mich noch vor einem Jahr eher links liegen ließen, hat er mich um Rat gefragt. Ich habe ihm totale Medienabstinenz und Meditationstechniken empfohlen, und er ist auf dem Weg der Besserung.

Wir müssen aufpassen, dass wir nicht durchdrehen, bevor unser Überlebenskampf in die „heiße“ Phase eingeht, denn egal, wie dieser aussehen wird, wir werden dringend gebraucht werden. Jeder von uns!

Ich selbst schaue mir die ganzen Horrormeldungen auch nicht mehr an, versuche neben der Krisenvorsorge, die ich für mich selbst nun auch viel ernster nehme als noch vor zwei Jahren, vor allem mit Sport, dem Hören von schöner Musik (manche finden Rechtsrock ja nicht schön, ich schon) und der Hilfe für Menschen, die mich wirklich brauchen, meinen Geist frei und meine Angst unter Kontrolle zu halten.

Die Leute auf den „oberen“ Treppenstufen wissen oder ahnen zumindest, dass der Abstieg für sie neben der gesellschaftlichen Ächtung auch genau diese Probleme verursacht. Viele sagen mir auch, sie würden sich keine Gedanken über die Situation machen, weil sie sich das „einfach nicht vorstellen“ wollen. „Da darf man gar nicht dran denken!“ Gerade ältere Leute sagen mir immer wieder, dass sie froh sind ihr Leben zum großen Teil hinter sich zu haben, weil sie die Zustände der Gegenwart so niederdrückend finden.

Wie ziehen wir also unsere Volksgenossen trotz ihrer berechtigten Angst vor sozialer Ausgrenzung, trotz ihrer berechtigten Sorge, nicht darauf vorbereitet zu sein, der Wahrheit ins Auge zu sehen, die „Treppe hinab“?

Ich denke, das geht immer nur Treppenstufe für Treppenstufe. Es ist doch klar, dass ein völlig verblendeter Gutmensch nicht mit einem einzigen Vortrag über die Rheinwiesenlager, Kugelschreiber und Holztüren zu einer vernünftigen Geschichtsbetrachtung gebracht werden kann. Gerade weil die Besetzer der oberen Treppenstufen auf die herabblicken, die scheinbar unter ihnen stehen (auch der scheinbare Bösemensch – Stufe 5 oder 6 – wird auf uns herabblicken, weil er zwar den ganzen Wahnsinn ablehnt, aber „kein Nazi“ sein will, d.h. sich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden konnte, dass das System keine temporäre Fehlschaltung hat, sondern nur dazu da ist, ihn zu zerstören), wird es schwer sein, sie „herabzuziehen.“

Daher müssen wir im persönlichen Gespräch strategisch vorgehen – denn auch wenn wir „das große Ganze“ nicht beeinflussen können, im Feld „Graswurzelarbeit“ können wir eine Menge leisten. Aber nur, wenn wir unseren Gesprächspartner gut einschätzen können.

Ich stelle mir das so vor (bzw. versuche ich, es genau so zu machen): Einem Stufe 1 Gutmenschen versuche ich zu vermitteln, dass ich im Grunde ein Stufe 2 Gutmensch bin. Ich bin total dafür, dass wir aller Welt helfen und jeden Ekelkanaken (das Wort benutze ich dann natürlich nicht) aufnehmen, aber ich glaube, dass Mutter Theresa aka Merkel es übertreibt. Sie und ihre Riege haben keine Antwort darauf, wie wir die unterbringen, wie wir die versorgen. Das ist Wahnsinn! Selbst Erdogan, der 2-4 Millionen von denen in gut organisierten und anscheinend auch super ausgestatteten Lagern mit Kinderspielplatz, McDonalds und C&A, wo man für lau speisen kann und Klamotten kriegt, sitzen hat, schreit jetzt, dass er die nicht mehr versorgen kann und schiebt die nach Nordwesten. Wo sollen die denn alle hin?

„Die paar Tausend kriegen wir schon unter!“ – „Wir sind so ein reiches Land!“ Da muss man dem Gutmenschen den Kopf waschen (also nicht „die gehören nicht zu uns“ oder „die sind alle ISIS“, sondern „ein paar Tausend PRO TAG“ und „auch wir können Waren und Dienstleistungen nicht scheißen, sondern müssen sie erbringen“).

Der nächste Schritt ist, zu erklären, dass wir gar nicht die Pflicht haben alles und jeden aufzunehmen. Das kann man machen, wenn der Vollgutmensch offensichtlich von Stufe 1 auf Stufe 2 runtergeklettert ist (die meisten brauchen ein wenig Zeit dafür, es ist ein großes Risiko, in einem einzigen Gespräch eine neue Stufe runterzugehen. Wie Karlfried immer wieder betont, verliere ich den Gesprächspartner, wenn er das Gefühl hat, ich rede ihm was ein. Er muss die Schlüsse selbst ziehen, ich darf ihm nur die Infos liefern, die er vorher nicht hatte oder aus Verblendung heraus nicht sehen konnte).

Es ist der totale Irrsinn: Keiner der Invasoren, nicht mal die „Syrer“ (wer heute so alles als „Syrer“ durchgeht, nicht nur Iraker und Afghanen, wo die Unterscheidung echt schwer ist, sondern auch subsaharische Neger, die man eigentlich als Nichtsyrer drei Meilen gegen den Wind erkennen sollte) hat ein Anrecht auf Asyl in Deutschland. Die sind alle über sichere Drittstaaten hierher gekommen. Die haben kein Recht auf Asyl, wenn die vorher in Ungarn waren! Rein rechtlich nicht!

Haben wir unseren Gesprächspartner so weit, ziehen wir ihn auf Stufe 4 (wie gesagt, am Besten zeitverzögert, leider haben wir ja nicht so viel Zeit, aber nie das Blatt überreizen!). Das geht so: All die Scheiße von wegen „Deutschunterricht für alle und sofort“, „dezentrale Unterbringung“ (Pegida) und „sofort in den Arbeitsmarkt“ ist NICHT AUF FLÜCHTLINGE ZUGESCHNITTEN, sondern auf Leute, die „gekommen sind, um zu bleiben“ (wie die Drecksgutmenschen es seit Jahren den Negern auf ihre Plakate schreiben). Ein Flüchtling ist „auf der Durchreise.“ Er wird vielleicht ein wenig die Sprache seines Gastlandes lernen wollen oder, wenn das geht, auf englisch kommunizieren. Er wird total dankbar sein, dass das Gastland ihn aufnimmt (und nicht an der Grenze mit Steinen schmeißen, wenn man ihn nicht aufnimmt oder in den Hungerstreik treten, wenn er seine Unterbringung als suboptimal empfindet). Ein Flüchtling wird Heimweh haben, sich Sorgen um seine Familie und Freunde zu Hause machen. Und vor allem wird er WIEDER ZURÜCK WOLLEN, wenn, wie z.B. seit Jahren im ehemaligen Jugoslawien, wieder Frieden zu Hause herrscht. Sollte Putin also tatsächlich in Syrien mit IS aufräumen, ohne von Usrael daran gehindert zu werden, müssten – eigentlich – auch alle Syrer und „Syrer“ gleich welcher mittelmäßigen bis maximalen Pigmentierung wieder zurück nach Syrien (oder „Syrien“) wollen.

Aber GENAU DAS wird doch offen bestritten, nicht nur durch die Worte der Verräter, sondern vor allem durch ihre Taten. All die Deutschkurse, die tausende Berufsvermittler, die sich nicht mehr um deutsche (oder „deutschländische“, also ausländische, aber seit Jahren und Jahrzehnten hier ansässige Ausländer) kümmern dürfen, sondern Fluchtis in ein Arbeitsverhältnis bringen sollen, all die Versuche, die Fluchtis aus ihrer „Perspektivlosigkeit“ in den zentralen Sammelstellen rauszuholen, sind doch nur Versuche, die Flüchtlinge zu Deutschländern zu machen, zu Ausländern, die hier ihre Existenz haben. Einen Flüchtling im Heim kann man abschieben oder hier behalten, je nach Situation in seinem Heimatland (wenn er sich an dieses erinnern kann und seinen Pass nicht ins Mittelmeer geworfen hat), jemand der perfekt deutsch spricht, bei Opel arbeitet und mit seinen sieben Kindern und drei Frauen in einer Vierzimmerwohnung in Bochum wohnt, KANN man zwar auch abschieben, aber es ist ein wenig schwerer.

Hier gilt, was auch für die anderen „Deutschländer“ gilt, vor allem für „unsere“ Türken: Integration ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Jeder Türke, der trotz Anbiederungen des Verrätersystems seinen türkischen Pass behält, der sagt „ich habe mein eigenes Land“, der in die Türkei fliegt, um Urlaub zu machen, seine Tochter zu verheiraten oder Erdogan zu wählen, ist mir lieber als ein „integrierter“ Türke, der für sich und seine Familie einen Personalausweis erschlichen hat (der ja nur so heißt, weil da die „Personalien“ drin stehen, nicht weil wir „Personal“ der „BRD GmbH“ sind, wie Schäuble erklärt hat), eine deutsche Frau heiratet und mit ihr sieben Deutschtürken zeugt und Erdogan für einen zweiten Hitler hält!

Diese Stufe hinabzusteigen ist am Schwersten für die meisten Landsleute. Sie müssen weg von dem „es gibt ja auch nette Ausländer!“ (natürlich, aber das hat nichts mit ihrem Bleiberecht zu tun) und dem „wenn die unsere Sprache lernen und sich an unsere Gesetze halten, dürfen sie bleiben!“ (solchen Sprüchen begegne ich immer mit den „supergut integrierten und hochintelligenten Kampfchinesen“ von Kairos, die auch zum Problem werden, wenn sie zu viele werden).

Dies ist der Übergang vom „Gut-“ zum „Bösemensch“ (Stufe 3 zu 4). Es muss betont werden, dass leider ein Großteil der Pegida Leute (zumindest nach deren 19 Punkte Programm), AfD Aktivisten, Pro-Deutschland und PI Aktivisten inklusive Stürzenberger trotz der aktuellen sehr begrüßenswerten „Asylkritik“, die in diesen Kreisen eingesetzt hat, eher auf Stufe 3, als auf Stufe 4 stehen. Stürzenberger und co äußern ihre „Asylkritik“ nicht so offen und lautstark, weil sie so viel mutiger wären als andere, sondern weil sie völlig verblendet sind, was die Bösartigkeit des Systems angeht (die glauben wirklich, Merkel und co würden ein eigentlich gutes System für etwas Schlechtes nutzen).

Deshalb ist für das Runterziehen auf Stufe 5 und 6 die Systemfrage wichtig. Man kann das aber pädagogisch auftrennen (deshalb habe ich zwei Stufen draus gemacht).

Das eine ist das „wir“, das sie wieder lernen müssen, das andere ist die Ablehnung des Systems. Es ist wirklich egal, welcher von beiden Schritten zuerst gegangen wird, weshalb wir mit Bösemenschen der Stufe 5 und 6 (inklusive „Konservativen“ wie den Sezessionisten und ähnlich Gestrickten) auch ruhig als „Stufe 7-“ (- fast hätte ich geschrieben „-Mutanten“, aber bei den X-Men geht es nur bis Stufe 5 und diese Stufe hat auch nur der dunkle Phönix erreicht, Magneto und Xavier sind Stufe 4) Aktivisten auftreten können.

Es gibt für Bösemenschen, die verstanden haben, dass die aktuelle Situation echt bedrohlich ist, also zwei in beliebiger Reihenfolge lernbare Schritte:

  1. Wir haben jedes Recht, uns, unser Überleben, das Überleben unserer Kinder und unseres Volkes mit allem Mitteln zu sichern. Dazu gehört auch, dass wir unsere Lebensweise, unsere Kultur, verteidigen, was nicht (nur) das Horten von Gedichtbänden von Goethe und Schiller bedeutet, sondern auch und vor allem das Aufrechterhalten einer gesellschaftlichen Ordnung, die es a) Frauen ermöglicht, unverschleiert herumzulaufen (und im Schwimmbad auch im Bikini) ohne belästigt zu werden, b) Beständigen Zugriff auf Strom, Wasser, Heizung und viele andere Annehmlichkeiten der Zivilisation zu haben, c) Körperliche Unversehrtheit nicht nur in dem Sinne zu genießen, dass einem keiner auf die Fresse haut, sondern man mit jedem medizinischen Problem (nicht nur im Notfall) einen Arzt aufsuchen kann, der einem nach bestem Wissen und Gewissen hilft und vor Schlimmerem bewahrt (ich war letztens mit Zahnschmerzen beim Zahnarzt. Ich weiß noch, dass vor einer Dekade einfach gespritzt und gebohrt wurde, heuer sagte mir mein Zahnarzt, ich müsste dort keine Schmerzen ertragen, selbst die Spritze hat er mir so sanft gegeben, dass ich es kaum merkte), d) In einer gesellschaftlichen Situation zu leben, wie ich sie oben beschrieben habe: Zu wissen, dass der Typ dahinten einen Grund hat, so böse zu schauen und dass er mir kein Messer in den Bauch rammt, wenn ich frage, ob ich helfen kann, sondern dankbar ist. Zu wissen, dass ich Hilfe erhalte, auch wenn ich nicht gefragt habe, ohne dass ich dann Bestechungsgelder zahlen muss, zu wissen, dass die Behörden dazu da sind alles für mich zu tun, was sie können, zu wissen, dass die Polizei mir hilft, wenn ich sie rufe, ebenso Feuerwehr, etc.

Man kann hier sehen, dass uns die „multikulturelle Gesellschaft“ schon einen Teil dessen genommen hat, was ich für lebenswert halte, und uns immer mehr nimmt. Natürlich ist unser Überleben, selbst wenn wir durch härteste Zeiten gehen, das Wichtigste, es ist aber auch schon ein Skandal, dass die Bullerei einer Familie, bei der eingebrochen wurde, sagen muss „wir kümmern uns um Sie, wenn wir den Aufstand im Flüchtlingsheim niedergeschlagen haben, also so in drei bis acht Stunden!“

2. Es ist total schwer für die meisten naiven und gutgläubigen Volksgenossen, dass nicht eine „Kaperung“ eines eigentlich guten Systems stattgefunden hat, sondern das System selbst dazu da ist, uns langsam zu töten. Deshalb ist dies auch der zweite Punkt. Man kann den Leuten eher klarmachen, dass sie ein Recht auf Leben haben, als ihnen zu vermitteln, dass nicht nur Merkel und Schäuble unser Feind sind, sondern die BRD. Schafft man das, hat man jeden Stufe 6 Bösemenschen zu einem von uns gemacht, einem Paria der Stufe 7, der fortan seine Zeit damit verbringen wird, sich Geschichten von „Überlebenden“ anzusehen.

Wenn wir uns vertun und z.B. einen „Stufe 3“ Gutmenschen als „Stufe 5“ Bösemenschen einstufen, werden unsere Argumente nicht verfangen.

Die Matrix ist nicht wie im gleichnamigen Film einfach aufgebaut, für jeden, selbst für Leute wie uns, gibt es Brandmauern.

Das Dreckssystem hat einkalkuliert, dass wir die Leute aufwecken. Jemand wacht auf, weil einer von uns ihm die Augen geöffnet hat. Er ist nicht wie wir seit Jahren dabei, kriegt seine Wut nicht unter Kontrolle. Er läuft los, kriegt ne Psychose, hebt den Arm auf die falsche Weise, äußert sich kritisch oder gibt der Verzweiflung nach und wird gar gewalttätig: Ein Gewinn fürs System! Das wird gnadenlos ausgeschlachtet.

Vergesst nie, dass es höchstwahrscheinlich mittlerweile, wie das ein Kommentator mal ausdrückte, auf deutschen Straßen möglich ist, einen Menschen totzuschlagen, wenn man dabei nur „Nazi, Nazi!“ schreit! Immer nur eine Stufe runter, nie alles auf einmal!

Die gute Nachricht ist aber: Die Treppe hinab ist eine Einbahnstraße! Keiner geht wieder nach oben, wenn er unten angekommen hat und auch von z.B. Stufe 4 auf Stufe 3 oder 2 hochzugehen ist äußerst selten und hat dann meist damit zu tun, dass der „Abstieg“ nur äußerlich war. Wer aus eigenem Antrieb und eigener Überzeugung die Treppe herabsteigt, der geht nicht mehr hoch, hat gar kein Interesse mehr daran auf den oberen Stufen zu stehen.

Deshalb präsentiert man uns ja immer wieder die „Aussteiger“ aus der Szene, die durch die „Aussteigerprogramme“ gegangen sind, welche die BRD anbietet. Ich gehe davon aus, dass 90% der Aussteiger einfach den äußeren Druck, der auf die Szene ausgeübt wird, nicht mehr ertragen haben, 9% persönliche Konflikte mit Kameraden hatten und deswegen das Umfeld wechseln wollten und 1% es wirklich schafft, sich einzureden, die Matrix wäre besser als die Wahrheit. Aber keiner von ihnen wird mit echter Überzeugung wieder in das geistige Gefängnis BRD gehen, dieses Gefängnis ist ja auch wirklich nicht attraktiv, für niemanden, nicht mal die Türken, denen man die Pässe ja hinterherwirft, sind – trotz aller Vorteile eines deutschen Passes – allzu begeistert von der Vorstellung, eine „Kartoffel zu werden.“

Da jeden Tag neue Horrormeldungen kommen (jetzt ist angeblich halb Afghanistan auf dem Weg zu uns), gleichzeitig jedoch die Maßnahmen zur Meinungseinschränkung immer massiver werden (auch dass Nationalen ihre Kinder weggenommen werden, ist wie erwähnt schon vorgekommen!), empfehle ich auf jeden Fall Ruhe und Besonnenheit.

Wenn wir uns irre machen lassen von den Horrormeldungen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir in der Hitze des Gefechtes etwas sagen oder tun, was man nachher gegen uns verwenden kann.

Es ist vielleicht aufgefallen, dass ich bei den „Treppe hinab!“- Argumentationen nicht ein einziges Mal empfehle, direkt auf die „Flüchtlinge“, ihre Kriminalität oder mögliche Gefahr als IS-Armee einzugehen. Das ist bewusst geschehen!

Zum einen geht es bei meinen Argumenten wirklich um UNS und um unseren Umgang mit diesem Problem. Die Flüchtlinge sind ja nicht die Krankheit selbst, sondern nur ihre Symptome. Sie sind völlig hypnotisiert von der Vorstellung, im Land aus Milch und Honig, wo die Geldscheine in den Wänden wachsen und das Gold auf der Straße liegt, eigene Häuser und willige europäische Frauen zu kriegen. Das wird denen von den Juden und Systemschergen eingeredet! Wenn die wüssten, was hier wirklich auf sie wartet (ne siffige Turnhalle und Langeweile) würden die doch nicht herkommen!

Zum anderen ist der direkte Angriff auf die Invasoren das, was unsere „Freunde“ wollen. Zum einen lässt sich das dann leicht als „Rassenhass“ oder sonstwas kriminalisieren, zum anderen ist doch völlig klar, dass sie den Binnenkrieg in der Weise vom Zaun brechen wollen, dass der böse teutonische Wolf am Ende die Schuld an allem trägt.

Bald wird es wahrscheinlich auch schon strafbar sein zu sagen, dass die Flüchtlinge gar keine sind. So lange kritische Äußerungen noch möglich sind, sollten wir Gebrauch davon machen – aber, ich betone das noch einmal, immer abgestimmt auf den Gesprächspartner!

Siehe auch:

Rhetorik ohne Argumente von Dunkler Phönix

Sechs Regeln fürs Vertreten weißer Interessen von Matt Parrott

Der „Eine wahre Weg“ von Matt Parrott

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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2 Antworten zu Wie kann man nur so blöd sein? – Gesprächstaktiken

  1. Deutscher Michel schreibt:

    Der „teutonische Wolf“ wird am Ende immer und an Allem schuld sein – wie dürfen ja nicht vergessen, wer diesen Angriff steuert. Diese Leute haben sich jahrtausendelang angewöhnt, mit dem Finger auf andere zu zeigen in einer Art, dass geistige Minderleister ihnen zustimmen.

    Eine differenzierte Argumentation ist schön und gut – wenn ich aber sehe, WIE verblendet und zugenagelt manche Leute sind (Ich erinnere hier mal an die vergewaltigte Gutmenschin, die sich per offenem Brief bei ihrem Peiniger auch noch bedankte und mit den Worten schloss „Schön, dass es dich gibt“), denke ich, dass bei vielen einfach Hopfen und Malz verloren sind.

    Lasst die Oberstufe – um mal die im Artikel vorgeschlagene Kategorie zu nutzen – lasst die Oberstufe Oberstufe sein.

    Das sind Leute, die der Fernstenliebe frönen, um ihre Nachbarn besser hassen zu können.

    Da ist jede Anstrengung vergebens – die melden uns höchstens bei ihrem zuständigen Kahanisten.
    ******************
    Ein Wort noch und eine Gratulation zu diesem Blog : Das ist ja die reinste Schatzkiste hier, die mit viel Fleiß gefüllt wurde. Seit einigen Wochen komme ich regelmäßig vorbei und erfreue mich an den Schmuckstücken und den Erträgnissen der Arbeit Anderer.

    Wollt‘ ich nur mal gesagt haben.

  2. Cernunnos schreibt:

    Danke, Deutscher Michel!

    Auch ich nutze gern die Erträge der Arbeit Anderer (und sorge für deren Verbreitung). Schatzkisten, in denen ich mich selber gern umsehe, sind in meiner Blogroll zu finden; ein paar besondere Empfehlungen habe ich hier (in alphabetischer Reihenfolge) eingefügt:

    Archiv des verbotenen Wissens
    Counter-Currents auf Deutsch
    Herren des Universums – Das Alex Kurtagić-Archiv
    Morgenwacht
    NORD-LICHT
    Völkermord ist bunt

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