Rassenkarte, Genderkarte, Trump(f)-Karte

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Von Spencer Quinn; Original: Race Card, Gender Card, Trump Card, erschienen am 3. November 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

Eine wichtige Sache, die ich während des Prozesses gegen O. J. Simpson lernte, ist, dass Rasse alles übertrumpft. Ich nenne dies die Rassenregel. Ich habe herausgefunden, dass sie fast das gesamte menschliche Verhalten beherrscht, und sobald ich das einmal entdeckt hatte, fiel es mir immer schwerer, Beweise zu ihrer Widerlegung zu finden. Ich weiß, ich weiß… der Bestätigungsfehler. Ein Hammer in der Hand lässt schönfärberische Betamann-Cuck-Liberale wie so ein großköpfiger Dachnagel aussehen, der schon zu drei Vierteln drin ist und nur noch einen gutgezielten Schlag braucht, und…

Nun, ihr seht, was ich meine. Dennoch ist es wirklich schwer, Fälle zu finden, in denen menschliche Wesen die Rasse nicht in ihre bedeutenden Entscheidungen einbeziehen, wenn sie mit Menschen anderer Rassen zu tun haben.

Wie dem auch sei: erinnert ihr euch noch daran, wie die Ankläger von O. J. es für eine gute Idee hielten, die Geschworenen mit Frauen vollzustopfen in der Hoffnung, dass das Geschlecht unparteiische Beobachter die Rasse vergessen lassen könnte? Erinnert ihr euch, wie sie das Gefühl hatten, dass eine großteils weibliche Gruppe von Geschworenen sich eher mit O. J.s ermordeter Ehefrau identifizieren könnte, bevor sie sich mit O. J. selbst identifizierten? Erinnert ihr euch, wie gut das funktioniert hat? Das lag daran, dass Geschlecht nicht so tief wirkt wie Rasse, und die Ankläger erkannten das zu spät. Die Verteidigung wusste dies natürlich die ganze Zeit. Jeder weiß, dass schwarze Frauen am meisten von schwarzen Männern schlecht behandelt werden. Keine andere Untergruppe der Bevölkerung kommt ihnen bei der Schlechtbehandlung schwarzer Frauen auch nur nahe. Und doch beweist der Prozess gegen O. J. Simpson, dass die meisten schwarzen Frauen, wenn sie zu wählen gezwungen sind, dennoch die Partei ihrer schwarzen männlichen Misshandler ergreifen werden statt jene der weißen Männer (die sie kaum schlecht behandeln) oder der weißen Frauen (die sie gar nicht schlecht behandeln).

Ja, das ergibt keinen Sinn… bis man die Rassenregel verinnerlicht. Dann ergibt alles Sinn. Noch einmal, Rasse übertrumpft alles.

Es scheint jedoch, dass die Demokraten dieses Diktum in der Zeit vor der Wahl von 2016 vergessen haben. Sie spielen nun die Genderkarte in derselben Weise aus, wie die Ankläger von O. J. die Genderkarte ausspielten. Wenn ihr nicht für Hillary stimmt, dann müsst ihr sexistisch sein, sagt uns Präsident Barack Obama. Außerdem gibt es, wenn ihr eine Frau seid, absolut keinen Grund, Donald Trump zu wählen. Ihr seht, er ist ein Mann. Er verwendet das Wort „Muschi“. Ihm kann keinesfalls auch nur ein bisschen an den Interessen von Frauen liegen. Als ob die Interessen von Frauen und die Interessen von Männern einander ausschließen würden.

Fairerweise muss man sagen, dass die Demokraten die Rassenkarte ausspielen würden, wenn sie könnten. Sie ist eine bessere Karte. Aber nachdem Hillary so weiß ist wie Harriet Beecher Stowe, ist die Genderkarte an diesem Punkt alles, was sie haben. Nachdem sie genauso dringend gewinnen wollen wie wir, werfe ich ihnen nicht vor, dass sie sie auspielen. Aber sie erkennen eines nicht ganz: Die Republikaner werden gewinnen, weil die Republikaner endlich ihre Rassenkarte ausspielen.

Und wenn alles andere gleich ist, wird Rasse immer vor dem Geschlecht kommen.

Sicher, Donald Trump geht damit nicht dreist um. Er wedelt nicht mit der Rassenkarte vor dem Gesicht seiner Gegnerin herum, so wie es die Demokraten tun (stellt euch vor, Trump ist tatsächlich einmal in einer Sache subtil!). Aber täuscht euch nicht, in seiner Rhetorik und in seinem Wahlprogramm richtet er sich fast ausschließlich nach weißen Interessen. Er ist für das Militär, für die Veteranen, für die Polizei, für den Zweiten Verfassungszusatz, gegen Kriege, gegen die Einwanderung, gegen den Islam, und er verspricht Steuererleichterungen. Außerdem wirbt er für einen wirtschaftlichen America-first-Protektionismus im Interesse der unteren Mittelschicht. Was kann einem gesunden weißen Amerikaner daran nicht gefallen? Er ist während des Großteils seines Wahlkampfes so gewesen. Außerdem hatte er seine Gelegenheiten, von seinem Wahlprogramm abzuweichen, und er tat es nie. Er hätte gegen die Alt Right mitmachen können, als Hillary uns runtergemacht und erbärmlich genannt hat. Romney und McCain hätten das getan, da bin ich mir ziemlich sicher. Es wäre das politisch Korrekte gewesen, und diese beiden sind politisch Korrekte. Aber nicht Trump. Dankenswerterweise nicht Trump.

Ich glaube wirklich, dass Trump gewinnen und unser 45. Präsident werden wird, großteils weil er nichts dergleichen tut. Weiße, besonders diejenigen mit Mumm und Haltung, sind sein Brot und seine Butter, und er weiß das. Gleichzeitig werden die Demokraten, die ein schwächeres Blatt ausspielen, zu dem sie gezwungen wurden, höchstwahrscheinlich ihren Fehler erkennen. In der Verzweiflung der Niederlage nach der Wahl werden sie verstehen, dass sie die höchst wichtige Rassenregel vergessen haben. Geschlecht hat einfach nicht so ein Gütesiegel wie Rasse. Der einzige Weg, wie Hillarys Genderkarte jemals Trumps Rassenkarte ausstechen könnte, wäre, wenn es nach schieren Zahlen einfach nicht genug sich rassisch identifizierende Weiße im Land gäbe, die Trump wählen. Ich denke nicht, dass wir schon an diesem Punkt sind. Falls jedoch Hillary gewinnt, dann werden wir traurigerweise wissen, dass wir dort sind.

Andererseits kann ich, falls Trump gewinnt, mit einiger Sicherheit vorhersagen, dass Hillary Clinton die letzte weiße Person sein wird, die die Demokraten jemals für die Präsidentschaft nominieren werden. Ab dem 9. November werden Weiße als potentielle Nominierte der Demokraten erledigt sein. Fertig. Die Demokraten werden denselben Patzer nicht wieder begehen. Ab 2020 bis diese Nation unter ihrem eigenen multikulturellen Gewicht zerbröckelt werden die Demokraten die Rassenkarte voll ausspielen, und mit zunehmender Schärfe und Verzweiflung. Sie werden das tun, weil die Weißen aufzuwachen beginnen und ihre eigene Rassenkarte ausspielen. Und das ist etwas Schönes.

Die obige Rassenregel besagt, dass Rasse alles übertrumpft. Aber es gibt einen Folgesatz, den wir hinzufügen und nie vergessen sollten: Rasse übertrumpft alles außer Rasse. Falls die Weißen sich an diese Regel halten und diejenigen, die das nicht tun, aus unserer politischen Führung in der Republikanischen Partei verbannen, dann werden die Republikaner eine verdammt gute Chance haben, weiterhin zu gewinnen, nachdem Trump im November den Siegespreis holt.

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Siehe auch:

Eine Szene am Strand von Spencer Quinn

Nach Trump von Jef Costello

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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