Der Nimrod-Club

Robin Maxwell in seiner Privatmaschine, einer Avery Skysporter, beim Überfliegen der gigantischen Maxwell-Textilwerke. Sein grenzenloser Reichtum, gepaart mit einer tödlichen Langeweile, führten ihn schließlich auf einen gefährlichen Pfad…

Von Stewart Cowley, aus seinem TTA-Universum, in dem auch seine Spacewreck-Geschichten spielen. Von Stewart Cowleys Büchern über die Terranische Föderation und die Terran Trade Authority (TTA) hat es seinerzeit auch eine 8-teilige Heftreihe auf Deutsch mit dem Sammeltitel „Der große galaktische Krieg“ gegeben (siehe hier auf dieser Seite etwas weiter unten unter „German versions exist…“, wo die Titelseiten alle abgebildet sind) aus der auch die deutsche Fassung der vorliegenden Geschichte entnommen ist (Heft 2 „Der Kampf zwischen den Sternen“).

*     *     *

Als die melodiösen Klänge des Automatendieners Robin Maxwell weckten, drückte er gereizt auf die Aus-Taste. „Schwarzen Kaffee“, brummte er in sein Kissen, und zwei Sekunden später signalisierte ihm ein entschuldigendes Piepen der zylinderförmigen Maschine, daß das gewünschte Getränk im Lieferschacht angekommen war. Maxwell tastete nach der Fernbedienung und ließ das Bett in eine aufrechte Position schwenken. Mit der Tasse in der Hand versuchte er sich erfolglos an die Party des gestrigen Abends zu erinnern.

Nach einem Augenblick intensiver Konzentration zuckte er die Achseln und begann seinen Kaffee zu schlürfen. Warum sollte er sich den Kopf zerbrechen? Er hatte vermutlich gelacht, gegessen, getanzt und getrunken, wie in den beiden Nächten zuvor und wie möglicherweise heute abend auch. Irgendwie gefiel ihm diese Aussicht plötzlich gar nicht mehr, und er warf die halbleere Tasse mit einer mürrischen Geste in den Müllschlucker.

Dann wandte er seine Aufmerksamkeit dem vor ihm liegenden Tag zu. „Irgendwas von Wichtigkeit?“ fragte er. Die Stimme des Automatendieners sagte: „Erstens: Aufsichtsratssitzung der Maxwell-Textilwerke; Einladung liegt vor. Zweitens: Überprüfung der Landeplattformen des Kreuzers; Teilnahme erbeten. Drittens: Tante Helgas Geburtstag. Geschenk auswählen. Viertens: Davina Blakelys Party im freien Fall; Einladung liegt vor. Fünftens: Tristram Keeler-Finchs Skula-Jagd; Einladung liegt vor. Sechstens…“

Die Liste ging weiter. Robin seufzte, schwang die Beine über den Bettrand und verbarg das Gesicht in den Händen. Er mußte sich wirklich wieder einmal bei einer Aufsichtsratssitzung sehen lassen, aber es ging ihm einfach auf die Nerven, nebenan in der kleinen Tridi-Zelle zu sitzen und den projizierten Gestalten seiner Handlungsbevollmächtigten zuzusehen, die nicht müde wurden, ihm zu erzählen, wie reich er war und um wieviel sein Reichtum bis zur nächsten Sitzung steigen würde. Die Liste der Einladungen war endlos und die Stimme des Automaten ermüdend. „Das reicht“, meinte Robin Maxwell lakonisch. „Entschuldige mich beim Aufsichtsrat. Sag den Prüfern, sie möchten sich in einer Woche noch einmal melden. Laß der alten Wachtel ein Geschenk zukommen und sage Davina und allen anderen für heute ab. Tristram kannst du Bescheid geben, daß ich schon dabei bin, meine Jagdutensilien zusammenzusuchen.“

Damit stand er auf und begab sich in den Reiniger.

Als er wieder zurückkam, lagen seine Kleider bereit. Der Automatendiener hatte sich an den Service-Schaltkreis angeschlossen und überwachte die Verladearbeiten an Robins Sportjäger. Eine halbe Stunde später jagte er durch den lokalen Flugkorridor über Mittelfrankreich dahin. Da die Maschine während der ganzen Strecke in einem Leitstrahl hing, konnte Robin sich die Zeit in seinem kleinen Salon vertreiben, wo er sich einen Fizz mixte, gelassen vor sich hin schlürfte und aus dem Fenster sah.

Die Erde war heutzutage viel schöner anzusehen als in der Vergangenheit. Der große industrielle Exodus in der Mitte des zweiundzwanzigsten Jahrhunderts hatte dafür gesorgt, daß sie nun vergleichsweise leer war. Obwohl sie immer noch das Regierungszentrum des Sonnensystems repräsentierte, war sie andererseits zur Heimat der Superreichen geworden und galt bei den Außenweltlern als beliebtes Urlaubsziel.

Die Reise in die Schweiz dauerte weniger als eine Stunde. Als Robin das leichte Zerren verspürte, das auf einen Kurswechsel vor der Landung hinwies, ließ er sich wieder in seinen Klammersitz fallen. Es klickte leicht, als die Klammern sich schlossen. Kurz darauf reckte er sich, leerte sein Glas und stand wieder auf. Während er die Ausrüstung schulterte, öffnete sich zischend der Ausstieg, und Tristram sah zu ihm hinauf. Den Weg zu dem in der Nähe abgestellten Luftkissenfahrzeug verkürzten sie sich durch eine Unterhaltung. Bald darauf rasten sie dem Privatgelände entgegen, wo sie von den übrigen Angehörigen der Jagdpartie bereits erwartet wurden. Nachdem alle beisammen waren, brachen die Jäger paarweise auf und drangen in die dichten Wälder ein, um nach den wilden und unberechenbaren – und von Sirius importierten – Skulas Ausschau zu halten, von denen drei zum Keeler-Finch-Besitz gehörten.

Während die beiden Freunde sich durch das Unterholz kämpften, schalteten sie ihre Strahler auf Maximalleistung und überprüften die Reservetanks. Tristram justierte sein Spürgerät. Ein einzelner Lichtpunkt zeigte ihre Position an, aber da der Rest des Schirmes dunkel blieb, schaltete er das Gerät wieder ab. „Ich fürchte, wir müssen noch weiter hinein. Die letzte Jagd hat sie ziemlich aufgerieben.“

Schließlich erreichten sie eine kleine, am Fuße eines Abhangs gelegene Lichtung und nahmen an einem umgestürzten Baum Warteposition ein. Robin sah zu, wie Tristram den Spürer ein- und ausschaltete, und bemerkte, daß die anderen allmählich nervös wurden. Was ihn selbst anging, so hatte er gar kein aufregendes Gefühl, und ihm wurde schlagartig klar, daß er sich langweilte. Nicht einmal die Vorstellung eines auf die Lichtung stürmenden Skulas erregte ihn: Der Spürer würde sie rechtzeitig warnen; ihre Strahler waren geladen; sie würden feuern und die Bestie würde umfallen. Und anschließend würden sie nichts anderes tun, als die gleiche Zeremonie Dutzende von Malen zu wiederholen.

„Ich langweile mich“, brummte er. „Und tatsächlich glaube ich, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, daß mich alles langweilt.“

Und damit fing es an. Während der nächsten Monate widmete Robin Maxwell einen beträchtlichen Teil seiner Zeit dem Versuch, diese Feststellung zu überdenken. Schließlich kam ihm eine vage Idee, die sich nach und nach zu einem Plan auswuchs. Im Leben Robins und vieler anderer, die so waren wie er, spielte das Risiko keine besonders große Rolle, und so kam es, daß er immer mehr von dem Gedanken beherrscht wurde, sich einer wirklich lebensbedrohenden Gefahr gegenüberzustellen. Diese Idee faszinierte ihn. Es dauerte nicht lange, und sie wurde zu einer Besessenheit.

Und eines Tages, nachdem er sich eine alte Videoaufzeichnung angesehen hatte, die im achtzehnten Jahrhundert spielte und ein Duell zum Thema hatte, wurde ihm klar, was er tun mußte. Zwei Wochen später gründeten er, Tristram und mehrere ihrer engsten Freunde eine Gesellschaft, die sich Nimrod-Club nannte. Jedes Mitglied erhielt eine Nummer, die einem Computer eingespeist wurde, und an jedem Gründungstag würde dieser zwei Nummern ausspucken, die er selbst auswählte. Die Mitglieder, denen die betreffenden Nummern gehörten, hatten dann eine Woche Zeit, ihren Gegenspieler zu jagen und zu töten. Lebten nach Ablauf dieser Zeit noch beide, waren die restlichen Clubmitglieder verpflichtet, sie zu suchen und zu exekutieren. Das Spiel konnte nur abgebrochen werden, wenn beide Duellanten so schwer verwundet waren, daß sie den Kampf nicht fortsetzen konnten.

Der erste Akt begann am 22. Juni 2314, und die Namen derjenigen, die in dieser bizarren Lotterie gezogen wurden, waren die von Robin Maxwell und einem gewissen Carl Hinton. Beide hatten eine Woche Zeit, ihre Geschäfte in Ordnung zu bringen und Vorbereitungen zu treffen. Dann wurden sie mit einem Kleintransporter in ein neutrales Territorium gebracht und mit Ein-Mann-Booten ausgerüstet. Auf die Sekunde genau wurden zwei Luftschleusen geöffnet, und das Duell begann.

Zischend öffneten sich die Luftschleusen, zwei kleine Boote jagten hinaus und verschwanden in unterschiedlichen Richtungen. Das erste Duell des Nimrod-Clubs nahm seinen Anfang. Einer der Duellanten hieß Robin Maxwell…

Da beide Boote unbewaffnet waren, verschwanden die Männer augenblicklich in entgegengesetzten Richtungen, und während sich Hinton sofort einem etwa fünf Kilometer vom Landeplatz des Mutterschiffes entfernten dichtbewaldeten Gebiet näherte, hielt Robin auf eine nahegelegene felsige Anhöhe zu, von der aus er die Landeposition seines Gegners registrierte. Nachdem er sich überzeugt hatte, daß sein Gegenspieler die Stellung nicht wechselte, brachte er seine Ausrüstung von Bord und unterzog sie einer Prüfung. Er entschied sich für einfache Waffen, denn er dachte nicht daran, sich mit Strahlern, Lasergewehren, Spürgeräten oder Detektoren zu belasten. Robin verzichtete auf alles, was auf elektronischer Basis arbeitete und deswegen geortet werden konnte, und begnügte sich mit einer Armbrust aus Plaststahl, einem Jagdmesser, einem aufgerollten Thorlonseil und einem Tarnnetz, das aus Anti-Thermo-Fasern bestand und seine Körperwärme dämpfte, damit sie nicht von einem Spürgerät aufgezeichnet werden konnte. Er warf einen Blick auf seine Hände, hatte das Gefühl, zu allem bereit zu sein, atmete tief ein, entfernte sich von der schützenden Hülle seines Bootes, kletterte den geröllübersäten Abhang hinunter und näherte sich dem Waldboden.

Hinton war etwa sieben Kilometer von ihm entfernt niedergegangen, und als Robin losmarschierte, versuchte er sich vorzustellen, was sein Gegner jetzt wohl tat. Da er Hintons Vorliebe für technische Spielereien kannte, war es sehr wahrscheinlich, daß er irgendwo eine Stellung bezogen hatte und nun inmitten seiner Gerätschaften darauf wartete, daß er ihn angriff. Robin wußte nicht nur, daß Hinton sein Boot mit allerlei technischem Krimskrams vollgeladen hatte, sondern ihm war auch klar, daß eine solche Verhaltensweise genau zur Persönlichkeit des anderen paßte. Hinton war stets ein etwas zurückhaltender Mensch gewesen, und es hatte Robin überrascht, daß er an der Idee des Nimrod-Clubs soviel Interesse gezeigt hatte.

Plötzlich fragte er sich, ob es richtig gewesen war, sich auf diese und keine andere Ausrüstung zu verlassen. Er spürte, wie sich in ihm ein überraschendes Gefühl der Verlassenheit breitmachte. Er hatte die Einsamkeit schon früher kennengelernt, aber diesmal paarte sie sich mit einem Gefühl seltsamer, beunruhigender Nervosität, das absolut neu für ihn war. Als sich ein bitterer Geschmack auf seine Zunge legte, blieb er stehen. Eine nie gekannte Leere breitete sich in seinem Magen aus. Es war die Angst, es war wirklich die Angst! Er spürte, wie das Blut in seiner Halsschlagader pulsierte und seine Lippen trocken und salzig wurden. Er wünschte sich plötzlich nichts sehnlicher, als zu seinem Boot zurückzulaufen, und registrierte schlagartig, daß er bereits im Begriff war, an den Abhang zurückzukehren. Robin blieb stehen, ballte die Fäuste und atmete schwer. Das war es ja, was er gewollt hatte. Zum Umkehren war es jetzt zu spät. Wenn Hinton ihn nicht tötete, würden es die anderen tun. Der Gedanke, daß sein Gegner jetzt das Gleiche durchleben mußte, beruhigte ihn ein wenig. Als erstes mußte er herausfinden, was Hinton plante. Er packte seine Armbrust und machte sich erneut auf den Weg.

Eine Stunde später begann das Licht dunkler zu werden. Robin verlangsamte seinen Schritt, lauschte den Geräuschen, die der Wald erzeugte, und achtete auf jede Bewegung zwischen den Bäumen. Am Fuße eines großen Baumes legte er die Ausrüstung nieder, kletterte hinauf und sah sich um, bis er den dichtbewaldeten Flecken erspähte, auf dem Hinton gelandet war. Ein Kilometer trennte sie noch voneinander. Er kletterte wieder hinunter, umrundete sein Ziel in einem weiten Bogen und hielt dann genau darauf zu. Als er erneut einen Baum bestieg, konnte er endlich die funkelnde Hülle von Hintons Boot ausmachen. Robins Herz klopfte; er fühlte sich am ganzen Körper verschwitzt. Obwohl die Aufregung seine Angst nun fast verdrängt hatte, fühlte er sich erregter und angespannter als bei jeder Skula-Jagd.

Hintons Boot lag am Fuße eines Hügels. Robin zweifelte nicht daran, daß sein Gegner dort auf ihn wartete. Als er auf das Boot zukroch, stellte er mit einem Gefühl der Erheiterung fest, daß seine Hände nun doch zitterten. Am Rande der Lichtung, auf der das gegnerische Boot gelandet war, legte er sich auf den Boden. Da nichts darauf hindeutete, daß Hinton sich hier aufhielt, kroch er schließlich auf das Gefährt seines Gegenspielers zu und näherte sich mit gespannter Armbrust der Luftschleuse. Ein Knopfdruck, und sie war offen. Ein rascher Blick ins Innere der Maschine überzeugte Robin davon, daß sie leer war. Er schlüpfte hinein und eilte geradewegs in den Kontrollraum. Er drückte alle möglichen Knöpfe, um soviel Unheil anzurichten wie möglich, und sofort begannen die Generatoren aufzuheulen. Er jagte zurück und verschwand zwischen den Bäumen.

In Schußweite – immerhin war es nicht unmöglich, daß Hinton sich entschloß, die Generatoren abzuschalten – wartete er auf den Sonnenuntergang. Dann begab er sich auf die entgegengesetzte Seite der Anhöhe. Als er sich leise – fast lautlos – den Abhang hinaufarbeitete, verschmolz er beinahe mit dem feuchten Boden. Seine auf Hochtouren arbeitenden Sinne nahmen alles wahr, was mit der natürlichen Umgebung nicht in Einklang stand. Nach Minuten, als Robin gerade sein schmutzverkrustetes Gesicht über den Stamm eines entwurzelten Baumes schob, vibrierten seine Nervenenden, und er zuckte keuchend zurück. Schweißtropfen liefen in seine Augen.

Unter ihm beugte sich im Licht des Abendrots eine dunkle Gestalt über den mattleuchtenden Schirm eines Spürgerätes. Vor dem Eingang einer kleinen Höhle stand ein schwerer Strahler. Robin hob die Armbrust. Er konnte das leise Ticken eines Wärmespürers hören. Mit angehaltenem Atem spannte er den Bogen und legte den schweren Bolzen ein. Mit betäubend schnell hämmerndem Puls legte er die Armbrust über den Baumstamm und maß mit einem zusammengekniffenen Auge über Kimme und Korn hinweg den unter ihm stehenden Schatten. Ein Triumphgefühl bemächtigte sich seiner. Er drückte den Stecher, der geschliffene Pfeil jagte in sein Ziel, und die Gestalt brach lautlos über dem Bildschirm zusammen.

Mit einem Schrei sprang Robin auf die Beine und rannte unvorsichtigerweise auf die Senke zu, wobei er über ein Grasbüschel stolperte und erlöst aufschluchzte, als der seelische Druck von ihm wich. Rutschend erreichte er den aufgebauten Gerätestapel und starrte auf die Stelle, an der sein Bolzen in Hintons Umhang steckte. Aber Hinton war nicht da. Verwirrt vor sich hinstarrend und die Armbrust unschlüssig in der Hand haltend, stand Robin da. Dann erklang hinter ihm ein Geräusch, und eine leiste Stimme sagte: „Tut mir leid, Robin.“ Mit schreckgeweiteten Augen wirbelte Robin Maxwell herum. Der summende Laserstrahl, der ihn traf, zerschnitt ihn in zwei Hälften.

*   *   *   *   *   *   *   *

Dies sind die hier veröffentlichten Übersetzungen aus Stewart Cowleys Buch „Spacewreck“

Spacewreck: Einführung

Todesschiff von Alkahera

Das Wrack der Jancis Jo

Die Kriegswelt Alshain

Kinder der Götter

Ein tödliches Eden

Der Friedhof von Beta Pavonis

Opfer von Arachnidia

Killerplaneten – Salamander City

Zu „Kinder der Götter“ habe ich – als Cernunnos – eine Fortsetzung geschrieben, in der das weitere Schicksal eines Teils der Paquita-Besatzung geschildert wird:

Die Wächter von Avalon

Siehe auch Moderne Armbrüste von Laszlo Tolvaj.

Über Cernunnos

Mein Blog: "Cernunnos' Insel" https://cernunninsel.wordpress.com/
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2 Antworten zu Der Nimrod-Club

  1. hildesvin schreibt:

    DDR-60er-Parodie auf Tom Dooley: Alles im Arsch, Grigorij, noch vor dem Morgenrot (Er liebte die Frau des Kolchosvorsitzenden …)… Das war’s dann wohl. Das Pferd lernt ofenkundig doch nicht mehr singen.
    (Hat „Schildbürger“ auch in‘ Sack gehauen?)

  2. Cernunnos schreibt:

    Du meinst, „den Hut draufgehaut“?
    Jetzt, wo Du es sagst, kommt mir auch zu Bewußtsein, daß Schildi sich schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet hat.

    Ja, ich habe mich lange genug als Pferdegesangslehrer abgemüht, aber das Publikum bleibt lieber beim Wiehern auf seine jeweils bevorzugten Weisen und trabt auf andere Weiden davon.
    Jetzt mache ich halt hier und auf MoWa nur noch den Museumswärter und Nachtwächter und lasse ab und zu ein paar Videospenden liegen.

    Eigentlich hätte ich noch einige Kommentare auf MoWa zu schreiben vorgehabt, über den Alphapavianismus (richtiger eigentlich: Alphaschimpansentum) als Kernproblem unserer Kernprobleme, über ein paar Verwandtschaften zwischen dem System Sparta und dem jüdischen System (wie am Schluß von FF-17 angedeutet), über „Krieger“ von der Urzeit über Schwarzafrika, Sparta und die Wikinger bis Postcollapse. Aber das schiebe ich schon seit Monaten demotiviert vor mir her, in denen ich FF zu einer gedruckten Buchausgabe (für „Frido“, „Björn“ und mich) aufbereitet sowie andere, zukünftige Buchprojekte vorbereitet habe sowie mit kommenden Umstellungen in meinem persönlichen Leben beschäftigt war. Inwischen frage ich mich schon, wie sinnvoll diese Kommentare noch wären, nachdem sie jetzt nicht mehr viele lesen würden und von diesen wenigen sie wohl kaum jemand beherzigen würde.

    A.E.I.O.U.

    Aber Eigentlich Ist’s Ohnehin Unwichtig.
    Am End Is‘ Olles Umasunst.

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